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Keine Arbeitszeiten im Vertrag & Vertrag abgelaufen

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  • Keine Arbeitszeiten im Vertrag & Vertrag abgelaufen

    Ich arbeite zurzeit in einem Restaurant wo ich (und alle andere) keine regelten Arbeitszeiten haben. In unseren Verträge haben wir keine bestimmte Stundenzahl. Oft werden wir auch früher nach Hause geschickt als was in dem Stundenplan steht. Meine Frage ist: Darf unsere Chef uns früher nach Hause schicken?

    Und meine zweite Frage: Ich habe auch gemerkt, dass mein Vertrag abgelaufen ist. Trotzdem habe ich weitergearbeitet. Wie sieht jetzt meine Kündigungsfrist aus? Habe ich überhaupt eine?


  • #2
    Hallo emilialaura,
    was genau steht denn da überhaupt drin?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Zitat von emilialaura Beitrag anzeigen
      Ich habe auch gemerkt, dass mein Vertrag abgelaufen ist. Trotzdem habe ich weitergearbeitet. Wie sieht jetzt meine Kündigungsfrist aus? Habe ich überhaupt eine?
      Hallo,

      das heißt, dass dein Vertrag ursprünglich befristet war und du nach Befristungsende weiterhin dort beschäftigt wurdest? Dein*e Chef*in weiß auch, dass du nach wie vor eingesetzt bist. Mit Chef*in meine ich die Person, die zu Personalentscheidungen befugt ist, also nicht nur z.B. eine Schichtleitung.

      Wenn dem so ist, hast du jetzt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

      Welche Kündigungsfristen stehen in deinem (abgelaufenen) Vertrag? Wenn nichts anderes vereinbart ist, gelten die weiterhin. Enthält der Arbeitsvertrag weder eine Angabe zu Kündigungsfristen noch einen Verweis auf einen Tarifvertrag, sind die gesetzlichen Fristen (§ 622 BGB) einzuhalten.

      Gruß,
      werner

      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        Danke für die Antworten. Ich hatte eine Probezeit von 6 Monaten. Ich glaube meine Chefin hat das aber vergessen, wenigstens hat sie mir darüber nichts gesagt. Falls ich jetzt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis habe, dann habe ich 4 Wochen Kündigungsfrist.

        In meinem Vertrag steht aber: "Dieser Vertrag wird auf die Dauer von sechs Monaten vom 1.10.2018 bis zum 31.3.2019 zur Probe abgeschlossen. Nach Ablauf dieser Befristung endet das Arbeitsverhältnis, ohne dass es einer Kündigung bedarf, wenn nicht bis zu diesem Zeitpunkt eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vereinbart wird."



        Über die Arbeitszeiten steht da folgendes:

        "Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt ... Stunden. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit richten sich nach der betrieblichen Einteilung."


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        • #5
          Arbeitest du dort auf Minijob-Basis?
          Ich kenne es so, dass wenn dein Vertrag abläuft und du trotzdem am nächsten Tag auf Arbeit erscheinst und dein Chef dich arbeiten lässt, du automatisch einen "Vertrag" geschlossen hast. Das ist schon erlaubt, wenn der Vertrag dann auch nochmal irgendwann kommt....sehr seltsam.

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          • #6
            Du bist jetzt fest angestellt.

            In deinem konkreten Fall ist der Umstand der Konkludenz eingetreten. Heißt konkret: Du bist weiter an die Arbeit gekommen, obwohl der Vertrag ausgelaufen ist. Deine Arbeit wurde angenommen und du eingeteilt. Also waren sich beide Parteien einig, dass du weiter machen sollst und möchtest. Deine Chefin ist selber Schuld, wenn sie vergisst, dass dein Vertrag ausgelaufen ist.

            Aber einen Vertrag ohne genannte Arbeitszeiten zu unterschreiben, finde ich, ehrlich gesagt, völlig verrückt!

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            • #7
              Frage 2: die Kündigungsfrist richtet sich nach dem Arbeitsvertrag oder dem Gesetz.
              Wenn im Arbeitsvertrag nichts zu den Kündigungsfristen drin steht, dann lese mal § 622 BGB

              Du hast wie meine Vorschreiber schon festgestellt haben einen unbefristeten Vertrag.
              ich gehe so weit, dass wen zur Arbeitszeit nichts drin steht (geringfügig beschäftigt, 450,-€ Monatlich) aus dem eine Arbeitszeit ableitbar ist, du eine 48 Stundenwoche hast, denn das ist die gesetzliche Regelarbeitszeit (6-tage Woche a 8 Stunden).
              Wie du in Summe auf diese Stunden kommst muss dir dann rechtzeitig mitgeteilt werden. inwieweit der Arbeitgeber dich unbezahlt früher nach hause schickt und du dir das gefallen lässt entscheidest du selbst. Wenn dein Schichtplan sagt, kommt um 11 Uhr und arbeitet bis 23 Uhr und er schickt dich um 19 Uhr nach hause, dann würde ich meinem Chef sagen, prima, aber bezahlen muss du mich bis 23 Uhr, weil das die für heute zwischen uns vereinbarte Arbeitszeit war.
              mit dem Handy würde ich den Schichtplan (Einsatzplan) auch immer fotografieren und abspeichern als Dokument der geplanten Arbeitszeit.


              Gruß
              Meistermacher

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