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Personalentscheidungen über Abteilungsleiter hinweg

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  • Personalentscheidungen über Abteilungsleiter hinweg

    Hi,

    in unserer Firma kommt es leider häufiger vor dass die Geschäftsleitung - ohne die zuständigen Abteilungsleiter zu informieren - Personal neu einsetzt/verplant usw.

    Konkreter Fall: Geschäftsleitung bestimmt Mitarbeiter A als Spezialkurier (etwas dringendes abholen), teilt dies auch persönlich Mitarbeiter A mit. Der zuständige Abteilungsleiter erfährt erst auf Nachfrage bei der Geschäftsleitung (keiner ist informiert außer Mitarbeiter A und Geschäftsleitung), dass Mitarbeiter A als Spezialkurier eingesetzt wird und somit den gesamten Tag außer Haus ist.

    Welche Handlungsmöglichkeiten hat der Abteilungsleiter? Es ist klar das am Ende die Geschäftsleitung die Weisungsbefugnis über jeden Mitarbeiter hat, aber hat die Geschäftsleitung nicht zumindest eine Informationspflicht gegenüber dem Abteilungsleiter? Kann der Abteilungsleiter, abgesehen von immer wieder freundlichen Hinweisen an die Geschäftsleitung, etwas dagegen tun?

    Grüße

  • #2
    Je nach Umständen könnte er ggf. das Verhalten abmahnen und mit Kündigung des Arbeitsverhältnisses drohen. Wenn es sich dann nicht bessert kündigen und sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Ansonsten kann man darüber nur sprechen und hoffen das es was nutzt. Daneben kann man seine eigenen Mitarbeiter anweisen über solche Weisungen der Geschäftsleitung zu informieren.

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    • #3
      Zitat von LarsT Beitrag anzeigen
      Daneben kann man seine eigenen Mitarbeiter anweisen über solche Weisungen der Geschäftsleitung zu informieren.
      Hallo,

      volle Zustimmung - das ist aus arbeitsrechtlicher Sicht auch meiner Meinung nach der einzig gangbare Weg. Alles andere ist (wiederum zustimmend zu LarsT) eine Frage der Chemie zwischen GL und AL. Wenn du als AL in dieser Hinsicht mehrfach und trotz freundlicher Hinweise deinerseits übergangen wirst, stimmt das Verhältnis zwischen euch nicht. Oder du hast eine GL, die sich darum schlichtweg keine Gedanken macht.

      Gruß,
      werner

      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

      Kommentar


      • #4
        Hi,

        um das Thema nochmals aufzugreifen: Angenommen es wurde in einem protokollierten Gespräch mit der GL vereinbart, dass der auslaufende Vertrag von Mitarbeiter A verlängert wird. Besteht dann eine Informationspflicht der GL dem Abteilungsleiter gegenüber, wenn der Vertrag von Mitarbeiter A doch nicht verlängert wird?

        Ist bestimmt nicht irgendwo definiert, aber man sollte doch den Abteilungsleiter informieren - schließlich ist er derjenige, der Mitarbeiter A sagt "mach dir keine Sorgen, der Vertrag wird verlängert"...

        Kommentar


        • #5
          Eine Informationspflicht im rechtlichen Sinne besteht nicht. Aussagen wie "mach dir keine Sorgen, der Vertrag wird verlängert" sollte man besser bleiben lassen, wenn man dazu nicht befugt ist. Daraus könnten sogar Schandensersatzpflichten folgen.

          Wenn das so läuft wie beschrieben ist eben das Unternehmen extrem schlecht organisiert und man schaut besser nach einer neuen Stelle.

          E.D.

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