Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Betriebsrat untätig

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • motaboi
    hat ein Thema erstellt Betriebsrat untätig.

    Betriebsrat untätig

    Hi,

    unser Betriebsrat kommt leider nicht in die Puschen... Wir haben über 200 Mitarbeiter, somit ist der BR frei gestellt für seine Tätigkeiten. Aber es passiert einfach rein gar nichts, seit der Wahl vor ca. 12 Monaten hat meines Wissens noch nicht 1 Sitzung statt gefunden. Themen für den Betriebsrat gibt es meiner Meinung nach genug, alleine schon Werbung für den Betriebsrat zu machen fällt ja auch zu seinen Aufgaben. Die meisten unserer Mitarbeiter wissen nämlich nicht einmal dass es einen BR gibt...

    Was kann man als Außenstehender/Mitarbeiter tun damit der BR mal seinen Tätigkeiten nachkommt?


    Grüße, mota

  • Hubertus
    antwortet
    Hallo,

    hat es denn Betriebsversammlungen gegeben? Bist du dir sicher, dass keine Betriebsratssitzungen statt finden?

    Ihr könnt eine Amtsenthebung einleiten.
    Betriebsverfassungsgesetz
    § 23 Verletzung gesetzlicher Pflichten


    (1) Mindestens ein Viertel der wahlberechtigten Arbeitnehmer, der Arbeitgeber oder eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft können beim Arbeitsgericht den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Betriebsrat oder die Auflösung des Betriebsrats wegen grober Verletzung seiner gesetzlichen Pflichten beantragen. Der Ausschluss eines Mitglieds kann auch vom Betriebsrat beantragt werden.
    (2) Wird der Betriebsrat aufgelöst, so setzt das Arbeitsgericht unverzüglich einen Wahlvorstand für die Neuwahl ein. § 16 Abs. 2 gilt entsprechend.
    (3) Der Betriebsrat oder eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft können bei groben Verstößen des Arbeitgebers gegen seine Verpflichtungen aus diesem Gesetz beim Arbeitsgericht beantragen, dem Arbeitgeber aufzugeben, eine Handlung zu unterlassen, die Vornahme einer Handlung zu dulden oder eine Handlung vorzunehmen. Handelt der Arbeitgeber der ihm durch rechtskräftige gerichtliche Entscheidung auferlegten Verpflichtung zuwider, eine Handlung zu unterlassen oder die Vornahme einer Handlung zu dulden, so ist er auf Antrag vom Arbeitsgericht wegen einer jeden Zuwiderhandlung nach vorheriger Androhung zu einem Ordnungsgeld zu verurteilen. Führt der Arbeitgeber die ihm durch eine rechtskräftige gerichtliche Entscheidung auferlegte Handlung nicht durch, so ist auf Antrag vom Arbeitsgericht zu erkennen, dass er zur Vornahme der Handlung durch Zwangsgeld anzuhalten sei. Antragsberechtigt sind der Betriebsrat oder eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft. Das Höchstmaß des Ordnungsgeldes und Zwangsgeldes beträgt 10.000 Euro.


    Gruß
    Hubertus

    Einen Kommentar schreiben:

Unconfigured Ad Widget

Einklappen

Google

Einklappen
Lädt...
X