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6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

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  • 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

    Hallo, hier mal eine Frage zum Thema Gehaltsabrechnung:
    Meine Frau hat zum 1.8. eine neue Stelle angetreten. Vertraglich ist eine Gehaltszahlung zum 15. vereinbart.
    Am 15.8. hat sie keine Zahlung erhalten was ja vielleicht noch verständlich ist. Wir sind dann davon ausgegangen, dass sie am 15.09. 1,5 Gehälter bekommt, was laut aussage der Personalabteilung nicht der Fall ist. Aussage: Sie bekommt nur ein volles Gehalt und wenn das Abeitsverhältnis endet, bekommt sie nochmal zusätzlich den Rest. Kann das so rechtens sein?
    Wenn ja, wie wird das dann zum Ende berechnet? In der Zwischenzeit kann sich ja alles Mögliche ändern, wie z.B. Lohnsteuerklasse, Gehalt etc.
    Vielen Dank vorab für Euren Input.

  • #2
    AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

    Das ist rechtens, wenn es so vereinbart ist (auch wenn ich selber das nicht gut finde).

    Sie bekommt am 15. immer das Gehalt des Vormonats.
    Also mit Änderungen hat das nichts zu tun. Es wird ja nicht 1/2 Gehalt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses einbehalten.

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    • #3
      AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

      nun es gibt einige Arbeitgeber, die das Gehalt erst Mitte des Folgemonats zahlen.
      Aus meiner Sicht ist nach dem BGB dieses unzulässig, nur welcher Arbeitnehmer klagt dagegen?

      Gruß
      Meistermacher

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      • #4
        AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

        Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
        nun es gibt einige Arbeitgeber, die das Gehalt erst Mitte des Folgemonats zahlen.
        Aus meiner Sicht ist nach dem BGB dieses unzulässig, nur welcher Arbeitnehmer klagt dagegen?

        Gruß
        Meistermacher
        Nö, wieso? Wenn ein Zahltag vereinbart ist, ist das möglich ... und teilweise auch sinnvoll. Unsere Monteure haben beispielsweise ihre Stundenzettel zum Monatsletzten abgegeben. Die Stunden mussten dann noch eingebucht werden, damit sie abgerechnet werden konnten. War in den Verträgen auch so vereinbart.

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        • #5
          AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

          Zitat von SaRu Beitrag anzeigen
          ... Vertraglich ist eine Gehaltszahlung zum 15. vereinbart. ...
          Hallo,

          wie ist hier die genaue Formulierung? Ist damit der 15. der Folgemonats gemeint (wie in den anderen Antworten unterstellt wird) oder der 15. des jeweils laufenden Monats? Hat deine Frau ein monatliches Festgehalt oder wird nach Stunden abgerechnet?

          Gruß,
          werner
          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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          • #6
            AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

            Hallo,
            die Formulierung ist: Die Zah*lung erfolgt bargeldlos, monatlich jeweils am 15. eines Folgemonats auf das vom Ar*beitneh*mer benannte Konto.
            Sie hat ein Monatliches Fixgehalt. Überstunden werden also per Zeitkonto in Freizeit abgegolten.

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            • #7
              AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

              Zitat von SaRu Beitrag anzeigen
              ..., monatlich jeweils am 15. eines Folgemonats ...
              O.k., das ist ja sehr eindeutig. Dann schließe ich mich der Aussage von Matthias uns FNS an. Das letzte Gehalt gibt es am 15. des Monats nach dem Austrittsmonat.
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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              • #8
                AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

                Danke, habe mir das mittlerweile schon gedacht aber etwas Hoffnung hatte ich noch. Wäre ja auch alles halb so wild, wenn beim vorigen Arbeitgeber nicht im voraus gezahlt worden wäre. So ist die Lücke natürlich entsprechend hoch und unbefriedigend.
                Danke an Alle!

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                • #9
                  AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

                  Zitat von SaRu Beitrag anzeigen
                  Sie bekommt nur ein volles Gehalt und wenn das Abeitsverhältnis endet, bekommt sie nochmal zusätzlich den Rest. Kann das so rechtens sein?
                  Wenn ja, wie wird das dann zum Ende berechnet? In der Zwischenzeit kann sich ja alles Mögliche ändern, wie z.B. Lohnsteuerklasse, Gehalt etc.
                  Vielen Dank vorab für Euren Input.
                  @SaRu, ich glaube Du verstehst hier etwas falsch.

                  Gehaltszahlung erst am 15. des Folgemonats ist durchaus normal und auch in vielen Tarifverträgen so festgelegt.
                  Das stammt noch aus der Zeit ohne elektronische Abrechnung, als der Chef noch persönlich oder die Buchhaltung es eben nicht geschafft haben, das jeweilige Gehalt innerhalb kürzester Zeit für jeden Mitarbeiter auszurechnen. So hatten sie min.10 Tage Zeit Überstunden, Zuschläge und evtl. Erschwernisszulagen richtig händisch auszurechnen und dann den Lohnstreifen einzeln anzufertigen.
                  Und dann gab es die eingesoeichelte Lohntüte

                  Deine Frau verliert keinen Lohn und ein Nachteil durch Änderung in der Steuer o.*. ist nicht gegeben.

                  Sie erhält ihren Lohn vom 01.08 - 31.08 eben erst am 15.09. Und den Septemberlohn dann zum 15.10 usw.
                  Wenn Das Arbeitsverhältnis z.B. zum 31.12.2023 gekündigt wird, dann gibt es den letzten Lohn am 15.01.2024.
                  Und die Steuerklasse etc. berechnet sich nach dem Stand Dezember 2023.

                  In der Hochzinsphase hat man seinem Arbeitgeber quasi einen gratis 2 Wochen Kredit gegeben und der konnte dafür Zinsen kassieren. Diese Zeiten sind aber vorbei, bei 0,000% Zinsen.

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                  • #10
                    AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

                    Zitat von FNS Beitrag anzeigen
                    Nö, wieso? Wenn ein Zahltag vereinbart ist, ist das möglich ... und teilweise auch sinnvoll. Unsere Monteure haben beispielsweise ihre Stundenzettel zum Monatsletzten abgegeben. Die Stunden mussten dann noch eingebucht werden, damit sie abgerechnet werden konnten. War in den Verträgen auch so vereinbart.

                    In den Fällen könnte man auch einen Abschlag zahlen. Und im Folgemonat wird dann richtig abgerechnet.

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                    • #11
                      AW: 6 Wochen Arbeit, 4 Wochen Gehalt?

                      Hallo FSN,

                      ich gebe dir recht, wenn beide Seiten sich darauf einigen, dass das Geld erst ein Jahr später fließen muss, dann ist das so. Das diese Einigung jedoch nicht immer aus freien Stücken zustande kommt, sondern der An diesem Zustimmt, damit er überhaupt einen AV bekommt, ist ein aus meiner Sicht bestehendes Problem.

                      Der Gesetzgeber sah vor, dass wenn als zeitabschnitt die Woche gesehen wurde am Ende der Woche, spätestens am ersten Tag der Folgewoche das Geld fließt. Aus diesem Grund gab es ja überall die Kioske und Kneipen in der nähe von Industrie und brgbau, am freitag war dort Hochkonjuntur da viele eines Teil ihres Wochenlohnes auf den Kopf gehauen haben. Hätte man damals den Arbeitern gesagt, prima dass du gearbeitet hast, aber das Geld gibt es erst in 2 Wochen, die hätten dich gelünscht.

                      Aus dem BGB geht eindeutig hervor:
                      Ist nichts vereinbart, dann ist spätestens am ersten Tag des folgemonats Zahltag.
                      Kommentierung hierzu siehe hier: https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_....html#tocitem1

                      Bei festen Monatsgehalt (also keine Stundenabrechnung) gibt es für mich keinen Grund, warum nicht schom am ersten Werktag des Folgemonats das Geld gezahlt wird. Es gibt doch eh keine Veränderung in den Bezügen. Das Ganze dient doch nur dem Zinsgewinn des Arbeitgebers, wie ich meine Miete zahle und meine Ernährung ist aber aus meiner Sicht genau so wichtig. Wobei bei den Zinssätzen auch dieser Zinsgewinn vernachlässigbar ist.

                      Gruß
                      Meistermacher

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