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  • Diskriminierung ?

    Zusammen mit einem Freund gearbeitet, der ist Afrikaner . Gleiche Arbeit, unterschiedliche Behandlung.

    Vorletzter Arbeitgeber: Im ArbV sein Stundenlohn 0,50 weniger als meiner. Schrott rausbringen in Container. Am 2. Tag (am 22.6.) Gewitter, Tornado in Hamburg, entwurzelte Bäume, Züge stehengeblieben, keine Busse. Statt 8 Uhr erst 11:30 zur Arbeit, bei strömenden Regen / Blitzen Schrott rausgeschleppt, Arbeit war aber sowieso an dem Tag beendet und wurde auch früh fertig. Verspätung als Grund für Entlassung benutzt. Bei mir Kündigung ohne Angabe eines Grundes. Beim Kollegen als Grund angegeben: " Sie sind an dem Tag mit ihrem Kollegen mit zur Arbeit gegangen, aber erst um um 12 h erschienen, das ist geschäftsschädigend." Lohn aber bezahlt.

    Letzter Arbeitgeber: Lagerarbeit, Arbeit die eigentlich niemand nicht kann bzw ungeeignet wäre. Deutsch-Kenntnissr nicht nötig, dort arbeiten auch diverse Osteuropäer ohne Deutsch-Kenntnissen die überhaupt nichts verstehen. Der Kollege hat immerhin IntKurs gemacht, B1. Bei der Einarbeitung, normal 2 Tage, war schon seit Beginn an dauernd der Schichtleiter auf den Fersen vom Kollegen, meinte alsbald das würde nie was werden, und hat ihn dann noch am ersten Tag weggeschickt, gesagt mangelhafte Deutsch-Kenntnisse. Um den Schichtleiter abzusägen, am nächsten Tag für andere Schicht einteilen lassen, ging anfangs gut, dann kam aber der erste Schichtleiter zufällig vorbei, wurde böse daß er eigentlich nichts mehr zu sagen hat, hat dem zweiten Schichtleiter gesagt er soll ihn wegschicken, was dann insofern ganz ohne Grund auch geschah. Reklamation bei Vorstand des Entleihers, aber ohne Rückmeldung. Verleiher hat später wegen "nicht positivem Verlauf der Einarbeitung" Vertrag aufgehoben. Bislang kein Lohn für den Tag der Einarbeitung bezahlt. Ich bin auch sofort mit dem Kollegen weggegangen, Diskrimination (auch anderer) macht Beschäftigung für mich unzumutbar. Habe dann eine ordnungsgemäße, fristmäßige Kündigung vom Verleiher erhalten, mein Lohn sollte demnächst kommen.

    Klage wegen Diskrimination angebracht ?
    Zuletzt geändert von cky; 02.09.2017, 02:32.

  • #2
    AW: Diskriminierung ?

    Zitat von cky Beitrag anzeigen
    Zusammen mit einem Freund gearbeitet, der ist Afrikaner . Gleiche Arbeit, unterschiedliche Behandlung.

    Vorletzter Arbeitgeber: Im ArbV sein Stundenlohn 0,50 weniger als meiner. Schrott rausbringen in Container. Am 2. Tag (am 22.6.) Gewitter, Tornado in Hamburg, entwurzelte Bäume, Züge stehengeblieben, keine Busse. Statt 8 Uhr erst 11:30 zur Arbeit,
    Klage wegen Diskrimination angebracht ?
    1. Kündigung ist in der Probezeit (i.d. Regel 6 Monate) jederzeit ohne Angaben von Gründen möglich.
    Arbeitslohn ist unterschiedlich aushandelbar und es ist völlig normal das in einem tariflosen Betrieb, Mitarbeiter für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt werden.

    2. Das Unwetter in Hamburg hat erst nach 11.00 begonnen. Also min. 3 Std. nach ihrem Arbeitsbeginn.

    Unwetter tobte über Hamburg - Feuerwehr-Einsätze, Bahn stellt Verkehr ein - Hamburg - Bild.de

    Eine Abmahnung ist in der Probezeit nicht notwendig, da der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen kündigen kann. Über die eingehaltene Kündigungsfrist einen Rechtsstreit anzufangen halte ich in ihrem Fall für nicht zielführend.

    3. Hilfsarbeiten bleiben Hilfsarbeiten. Da wird man sein Leben lang in Kleinstbetrieben ausgenutzt.

    4. Klage? a. Kosten am Arbeitsgericht & Anwalt, trägt jeder selbst, unabhängig von der Schuldfrage.
    b. Ihr seid doch beide entlassen worden, wo ist da die Diskriminierung bzw. Ungleichbehandlung?

    5. Diskriminierung wird oft mit eigener Unfähigkeit verwechselt.

    6. Klingt herzlos, ist aber die Realität im Arbeitsleben.

    Empfehlung:
    Eine vernünftige Ausbildung machen & eben 3 Jahre mit weniger Geld auskommen. Passables Deutsch lernen und
    einen größeren Betrieb mit engagiertem Betriebsrat suchen.
    Dann hat man evtl. ein positive Berufsperspektive

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    • #3
      AW: Diskriminierung ?

      Ein geringeres Gehalt wegen Herkunft aus Afrika wäre ein Verstoß gegen das Allg. Gleichbehandlungsgesetz. Wenn aber fehlende oder geringe Sprachkenntnisse der Grund sind, ist das etwas anderes.

      E.D.

      Kommentar


      • #4
        AW: Diskriminierung ?

        Und mit einer Vergleichsgruppe von EINS ist eine Diskriminierung grundsätzlich nicht nachweisbar - außer der AG gibt es offen zu ....

        Kommentar

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