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"Unklare" Freistellung: Auszahlung oder Anrechnung von Urlaubsanspruch/Überstunden

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  • "Unklare" Freistellung: Auszahlung oder Anrechnung von Urlaubsanspruch/Überstunden

    Hallo,

    ich bitte um Eure Meinung zu folgendem Sachverhalt:

    - AG kündigt in der Probezeit und stellt mit sofortiger Wirkung für die restliche Kündigungsfrist von der Arbeit frei.

    - Weder aus dem Kündigungsschreiben noch aus dem Arbeitsvertrag geht hervor, um was für eine Freistellung (widerruflich/unwiderruflich) es sich in diesem Fall handelt.

    - Am nächsten Tag Anruf beim AG, um mich zu erkundigen ob ich mich für einen evtl. Abruf bereit halten muss und ob der verbliebene Urlaubsanspruch und die Überstunden auf dem Arbeitszeitkonto ausbezahlt oder verrechnet werden.

    - AG schickt daraufhin Schreiben mit dem Titel "Ergänzung zur Kündigung" und stellt klar, dass es sich um unwiderrufliche Freistellung handelt und die Urlaubsanspruch und Überstunden verrechnet werden.

    Ist das zulässig?

    Meiner Meinung nach gehen Unklarheiten im Kündigungsschreiben oder im Arbeitsvertrag zu Lasten des AG. Sonst könnte man ja einfach jedes unwirksame Kündigungschreiben (z. B. falsche Frist) durch eine "Ergänzung zur Kündigung" wieder gerade biegen.

    Ich habe dem AG angeboten, den Urlaubsanspruch von mir aus zu verrechnen. Leider haben sich auf dem Arbeitszeitkonto jedoch eine beträchtliche Menge Überstunden angesammelt. Da der AG diese angeordnet hat, sollte er sie auch bezahlen.

    Danke.

  • #2
    AW: "Unklare" Freistellung: Auszahlung oder Anrechnung von Urlaubsanspruch/Überstunden

    Hallo,

    das ist zulässig. Es handelt sich bei der Ergänzung zur Kündigung ja nicht um die Kündigung selbst, sondern um die Ergänzung der Freistellung.

    Sind denn die Überstunden und der Urlaub zusammengerechnet mehr als die Freistellung?

    Gruß
    Hubertus

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    • #3
      AW: "Unklare" Freistellung: Auszahlung oder Anrechnung von Urlaubsanspruch/Überstunden

      Zitat von Kaschba Beitrag anzeigen

      Ist das zulässig?
      Ja

      Zitat von Kaschba Beitrag anzeigen
      Meiner Meinung nach gehen Unklarheiten im Kündigungsschreiben oder im Arbeitsvertrag zu Lasten des AG.
      Unklarheiten führen nicht dazu, dass Kü. oder Verträge (was im übrigen wieder 2 völlig verschiedenen Sachen sind) komplett unwirksam sind.

      Ist z.b. auf der Kü. ein falsches Datum (zu früh) wird das Datum umgedeutet, zur richtigen Frist, die Kü. ist weiter wirksam.
      Bzw. der AG kann hinterher klar stellen, dass er sich geirrt hat und ein späterer Termin stimmt.

      Die Freistellung kann auch nach der Übergabe der Kü. ausgesprochen werden. Sie muss nicht mit der Kü. ausgesprochen werden.

      Also alles korrekt.

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