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Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

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  • Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

    Hallo zusammen,

    leider bin ich über die einschlägigen Suchmaschinen nicht fündig geworden, deshalb hoffe ich, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

    Ich hab eine Frage bezüglich meiner (hypothetischen) Kündigung. In meinem Arbeitsvertrag steht folgender Absatz:

    .... Nach zwölfmonatiger Betriebszugehörigkeit erhöht sich die Kündigungsfrist beidseitig auf drei Monate zum Monatsende.
    Diese Bedingung erfülle ich, soweit so gut. Für mich als Laie heißt das, hierbei handelt es sich um den frühstmöglichen Ausstiegstermin. Könnte ich auch heute schon zu einem späteren Termin kündigen und dann auch abweichend zur Monatsmitte? Beispielsweise schon in diesem Monat die Kündigung zum 15.07. diesen Jahres einreichen?

    Vorab besten Dank!

  • #2
    AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

    Eine Kündigung zur Monatsmitte ist nicht möglich. Aber Du kannst die Kündigung schon heute für den 30.6. oder 31.7. abgeben.
    Eine Beendigung zum 15.7. wäre nur per Aufhebungsvertrag möglich. Dazu bracht es dann die Zustimmung des Arbeitgebers.

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    • #3
      AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

      Hallo Freak,

      ja das könntest du. Was Lars da schreibt ist Unsinn.
      Die frage ist nur, wie wird der Arbeitgeber reagieren?
      Sein Recht dich zu Kündigen bleibt ja weiter mit der 3-Monatsfrist zum Monatsende bestehen.
      Wenn ich dein Arbeitgeber wäre würde ich dir am gleichen Tag dann die ordnungsgemäße Kündigung zum 31.05.2017 übergeben, und du wärst nach 3 Monaten raus.
      Nur um den vollen Urlaubsanspruch (Jahresurlaubsanspruch) zu erlangen zum 15.07 zu Kündigen und dann bei evt. 6 Wochen vereinbarten Jahresurlaub dann eh zum 31 05 zu gehen, das würde ich sofort durchschauen.

      Kommentar


      • #4
        AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

        Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
        Hallo Freak,

        ja das könntest du. Was Lars da schreibt ist Unsinn.
        Die frage ist nur, wie wird der Arbeitgeber reagieren?
        Sein Recht dich zu Kündigen bleibt ja weiter mit der 3-Monatsfrist zum Monatsende bestehen...
        Kannst du mir erklären, warum, entgegen der vertraglichen Regelung, zum 15. gekündigt werden darf?

        Rübe

        Kommentar


        • #5
          AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

          Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
          Hallo Freak,

          ja das könntest du. Was Lars da schreibt ist Unsinn.
          Die frage ist nur, wie wird der Arbeitgeber reagieren?
          Sein Recht dich zu Kündigen bleibt ja weiter mit der 3-Monatsfrist zum Monatsende bestehen.
          Wenn ich dein Arbeitgeber wäre würde ich dir am gleichen Tag dann die ordnungsgemäße Kündigung zum 31.05.2017 übergeben, und du wärst nach 3 Monaten raus.
          Nur um den vollen Urlaubsanspruch (Jahresurlaubsanspruch) zu erlangen zum 15.07 zu Kündigen und dann bei evt. 6 Wochen vereinbarten Jahresurlaub dann eh zum 31 05 zu gehen, das würde ich sofort durchschauen.
          Wer hier gerade Unsinn schreibt, muss noch geklärt werden. Aber es ist m.E. nicht LarsT!

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          • #6
            AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

            Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
            Kannst du mir erklären, warum, entgegen der vertraglichen Regelung, zum 15. gekündigt werden darf?

            Rübe
            ja kann ich,

            der Vertrag regelt eine Mindestkündigungsfrist.
            die lautet mindestens 3 Monate zu Monatsende.

            Der Mitarbeiter hält diese Kündigungsfrist mehr als ein weil er mit mehr als 4 Monate Ankündigung kündigen will.
            Damit ist die vertragliche Frist eingehalten.

            Weiterhin kann ich jederzeit zu jedem Zeitpunkt kündigen, muss ggf jedoch wenn ich die Fristen nicht einhalte mit einer Strafe rechnen.
            Was soll aber hier für eine Nachteil für den Vertragspartner entstehen, wenn ich sogar mit mehr als die geforderten 3 Monate zum Monatsende eine Kündigung ausspreche?
            Keine

            Daher kann ich das machen!
            Wenn jemand von euch ein Urteil findet, indem ein Arbeitnehmer zu Regress verpflichtet wurde (von einem Arbeitsgericht) weil er mit einer längeren als die Vereinbarte Frist gekündigt hat, dann ziehe ich meine Aussage zurück und entschuldige mich für mein falsches Rechtsverständnis.

            So wie der Arbeitgeber jederzeit kündigen kann auch ohne die fristen einzuhalten, und diese Kündigung rechtskräftig ist, wenn nicht dagegen innerhalb der gesetzlichen Frist geklagt wird, so kann auch jeder Arbeitnehmer zu jedem Zeitpunkt seinen Vertrag kündigen, muss jedoch ggf. wenn die Frist zu kurz ist damit rechnen, dass er vor Gericht wegen der Nichteinhaltung dieser Frist zu Schadensersatz verpflichtet wird, der nachgewiesen werden muss.
            Hier einen Schaden nachzuweisen ist aus meiner Sicht unmöglich!

            Gruß
            Meistermacher

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            • #7
              AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

              ich bin es nicht

              Kommentar


              • #8
                AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

                Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
                j
                Damit ist die vertragliche Frist eingehalten.
                Die Frist schon, aber der Termin eben nicht.

                Die in § 622 II 1 Nrn. 1 bis 7 BGB niedergelegten Kündigungstermine dienen nicht nur einer Erleichterung der Berechnung der Kündigungsfristen. Sie haben im Rahmen des durch die Kündigungsfristen gewährten zeitlichen Bestandsschutzes eine selbstständige Bedeutung, indem sie die Beendigungswirkung einer Kündigung auf einen bestimmten späteren Zeitraum verschieben. Damit soll gewährleistet werden, dass das Arbeitsverhältnis nicht zu einem für den Gekündigten ungünstigen Zeitpunkt endet (...). Die Kündigungstermine verfolgen deshalb primär den Zweck, Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt auf bestimmte Zeitpunkte zu konkretisieren.

                BAG, Urteil vom 12. 7. 2007 - 2 AZR 492/05
                Eine unterschiedliche Berechnungsmethode für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkündigungen sieht das Gesetz nicht vor, nur unterschiedlich lange Fristen.

                E.D.

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                • #9
                  AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

                  Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                  Die Frist schon, aber der Termin eben nicht.



                  Eine unterschiedliche Berechnungsmethode für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkündigungen sieht das Gesetz nicht vor, nur unterschiedlich lange Fristen.

                  E.D.
                  hallo E.D. hier sind wir uns einig.
                  Die frage die wir hier immer wieder in Forum haben, wenn der Arbeitgeber gegen diese Fristen verstößt und vorzeitig kündigt. Darf er das und ist die Kündigung wirksam
                  Und unsere Antwort ist immer, die Kündigung ist wirksam wenn nicht innerhalb der 3-Wochenfrist geklagt wird.
                  Egal ob er das darf oder nicht.
                  Und so sieht es auch mit mir aus.
                  Wenn ich meinem Arbeitgeber, weis der Henker warum, zum 17.05.2017 Kündige, trotz einer Kündigunsfrist von 12 Monate zum Monatsende, und er dagegen nichts macht ist die Kündigung wirksam.
                  Es gibt kein Gesetz, das mir verbietet die Kündigung so auszusprechen!
                  Daher bleibe ich bei meiner Aussage, ja er darf so kündigen und auch bei meiner Aussage, wenn er das mit mir macht und ich bin der Arbeitgeber kündige ich fristgerecht zum 31.05.2017, ob es ihm passt oder nicht, denn diese Chance habe ich ja als Arbeitgeber. Wenn es mir nicht gefällt kündige ich halt Fristgerecht zum Vorzeitpunkt.
                  Er benötigt keinen Aufhebungsvertrag. Und die fristen sind übererfüllt und damit dem Arbeitsmarkt gerecht!

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                  • #10
                    AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

                    Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
                    hallo E.D. hier sind wir uns einig.
                    Die frage die wir hier immer wieder in Forum haben, wenn der Arbeitgeber gegen diese Fristen verstößt und vorzeitig kündigt. Darf er das und ist die Kündigung wirksam
                    Und unsere Antwort ist immer, die Kündigung ist wirksam wenn nicht innerhalb der 3-Wochenfrist geklagt wird.
                    Egal ob er das darf oder nicht.
                    Und so sieht es auch mit mir aus.
                    Wenn ich meinem Arbeitgeber, weis der Henker warum, zum 17.05.2017 Kündige, trotz einer Kündigunsfrist von 12 Monate zum Monatsende, und er dagegen nichts macht ist die Kündigung wirksam.
                    Es gibt kein Gesetz, das mir verbietet die Kündigung so auszusprechen!
                    Daher bleibe ich bei meiner Aussage, ja er darf so kündigen und auch bei meiner Aussage, wenn er das mit mir macht und ich bin der Arbeitgeber kündige ich fristgerecht zum 31.05.2017, ob es ihm passt oder nicht, denn diese Chance habe ich ja als Arbeitgeber. Wenn es mir nicht gefällt kündige ich halt Fristgerecht zum Vorzeitpunkt.
                    Er benötigt keinen Aufhebungsvertrag. Und die fristen sind übererfüllt und damit dem Arbeitsmarkt gerecht!
                    Mann, Mann, Mann, was für ein Geblubber. Besonders lustig wird es, wenn Du wie auch hier geschehen virtuell in die Rolle des Arbeitgebers hüpfst.

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                    • #11
                      AW: Kündigungsdatum später als eigentliche Kündigungsfrist

                      Hi,

                      auch, wenn mein Bauch mir etwas anderes sagt, finde ich die Aussage mit der Einhaltung der Mindestfrist schlüssig.

                      Rübe

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