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Aufhebungsvertrag oder fristlos

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  • Aufhebungsvertrag oder fristlos

    Hallo zusammen
    Arbeite seit 9.1. In einer neuen firma weil viel versprochen wurde. Nun ist alles anders und mir gefällt die arbeit überhaupt nicht und soll Dinge machen die nicht ausgemacht wurden. Mein alter AG würde mich sofort zurücknehmen.
    Wie schaffe ich das jetzt am Besten?
    Kündigungsfrist laut AV ist 1 monat zum monatsende (sprich 28.2.). Da ich aber nicht so lange warten will dachte ich ich schlage meinem jetzigen chef einen aufhebungsvertrag vor bzw ich mache eine unsaubere Kündigung durch einfach nicht mehr erscheinen.
    Vielleicht könnt ihr mir helfen. Bitte keine Diskussion dass man nach 3 tagen noch nichts aussagen kann etc

    Danke

    Tom

  • #2
    AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

    Hallo,

    rede mit dem AG ob er einem Aufhebungsvertrag zustimmt. Habt ihr keine Probezeit vereinbart?
    Ist es dort wirklich so schlimm, dass man nicht mal 6 Wochen arbeiten kann?

    Gruß
    Hubertus

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    • #3
      AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

      Zitat von Hubertus Beitrag anzeigen
      Hallo,

      rede mit dem AG ob er einem Aufhebungsvertrag zustimmt. Habt ihr keine Probezeit vereinbart?
      Ist es dort wirklich so schlimm, dass man nicht mal 6 Wochen arbeiten kann?

      Gruß
      Hubertus
      doch Probezeit, aber 1 Monat Kündigungsfrist zum Monatsende. Finde das schon echt mist..

      Mir gefällt es nicht und will so schnell wie möglich weg. Könnte wo anders am 1.2. anfangen.

      Habe genug Firmen mitgemacht wo ich ohne Freude gearbeitet habe, will den Fehler nicht nochmal machen

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      • #4
        AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

        Hallo,

        dann sag das deinem AG genau so. Vielleicht lässt er sich auf eine Aufhebung ein. Machen die meisten, da sie befürchten, das der AN plötzlich krank wird. (bitte nicht mit Krankheit drohen)

        Gruß
        Hubertus

        Kommentar


        • #5
          AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

          Zitat von Hubertus Beitrag anzeigen
          Hallo,

          dann sag das deinem AG genau so. Vielleicht lässt er sich auf eine Aufhebung ein. Machen die meisten, da sie befürchten, das der AN plötzlich krank wird. (bitte nicht mit Krankheit drohen)

          Gruß
          Hubertus

          Bzw. wenn der AG eh weiß man geht spätestens Ende Februar, kann man dem Mitarbeiter ja auch keine neuen Projekte und Aufgaben mehr geben und er sagt: "Dann geh halt."

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          • #6
            AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

            Zitat von matthias Beitrag anzeigen
            Bzw. wenn der AG eh weiß man geht spätestens Ende Februar, kann man dem Mitarbeiter ja auch keine neuen Projekte und Aufgaben mehr geben und er sagt: "Dann geh halt."
            ja genau, vor allem lohnt eine intensive Einarbeitung dann auch nicht mehr.

            Bei fristloser (zb durch nicht mehr Erscheinen) kann mir Schadensersatz angehängt werden, oder?

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            • #7
              AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

              Zitat von thommy23 Beitrag anzeigen
              Bei fristloser (zb durch nicht mehr Erscheinen) kann mir Schadensersatz angehängt werden, oder?
              Ja, in Höhe des entstandenen Schadens, den der AG nachweisen muss.

              Ein pauschaler Schadenersatz ist nicht vereinbart im Vertrag?

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              • #8
                AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                Ja, in Höhe des entstandenen Schadens, den der AG nachweisen muss.

                Ein pauschaler Schadenersatz ist nicht vereinbart im Vertrag?
                nein dazu steht nichts im AV. Aber welcher Schaden soll entstehen? bin ja erst seit Montag angestellt

                Kommentar


                • #9
                  AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                  Zitat von thommy23 Beitrag anzeigen
                  ... Bei fristloser (zb durch nicht mehr Erscheinen) ...
                  Hallo,

                  kennst du den Spruch "man trifft sich immer zweimal im Leben"? Wer weiß, vielleicht bist du auf deinen Momentan-Chef irgendwann später wieder einmal angewiesen. Entweder durch eine erneute Bewerbung, oder als Geschäftspartner, oder er ist ein Stammtischkumpel deines künftigen Chefs, oder wie auch immer ...

                  In diesem Sinne empfehle ich dir, einen sauberen Abgang zu machen, statt die Türe mit einem lauten Knall zuzuschlagen.

                  Gruß,
                  werner
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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                  • #10
                    AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                    Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                    Hallo,

                    kennst du den Spruch "man trifft sich immer zweimal im Leben"? Wer weiß, vielleicht bist du auf deinen Momentan-Chef irgendwann später wieder einmal angewiesen. Entweder durch eine erneute Bewerbung, oder als Geschäftspartner, oder er ist ein Stammtischkumpel deines künftigen Chefs, oder wie auch immer ...

                    In diesem Sinne empfehle ich dir, einen sauberen Abgang zu machen, statt die Türe mit einem lauten Knall zuzuschlagen.

                    Gruß,
                    werner
                    Hallo Werner,

                    denke er wird so oder so sauer auf mich sein.
                    warte jetzt einfach auf meinen neuen Vertrag dann biete ich den Aufhebungsvertrag an. Dem wird er hoffentlich zustimmen, weil wenn er dem nicht zustimmt geh ich zum Arzt

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                      Zitat von thommy23 Beitrag anzeigen
                      .., weil wenn er dem nicht zustimmt geh ich zum Arzt
                      Böse Falle ...

                      Du willst dem Arzt eine Krankheit vortäuschen? Der schreibt dich krank mit einer Diagnose, die im allerweitesten Umfeld zu den psychischen Erkrankungen gehört (weil du so sehr unter deinem gemeinen Arbeitgeber leidest). Und in zwei oder fünf Jahren willst du eine private Krankenzusatzversicherung oder eine Lebensversicherung (zur Altersvorsorge oder Eigenheimfinanzierung) abschließen und stolperst dabei über die Gesundheitsfragen.

                      Und während du arbeitsunfähig geschrieben bist, gehst du zum neuen Arbeitgeber und fängst dort an zu arbeiten - denn schließlich ist der frühzeitige Arbeitsbeginn dort ja dein Ziel. Sonst könntest du die Kündigungsfrist nämlich einhalten.

                      Das bekommt dein (Noch-)AG - der dir bis dahin Entgeltfortzahlung leistet - natürlich mit und haut bei deinem neuen AG kräftig auf den Putz. Was glaubst du, wie schnell du deinen neuen Job verspielt haben wirst?

                      Überlege dir gut, ob das der richtige Weg ist.
                      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                        Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                        Böse Falle ...

                        Du willst dem Arzt eine Krankheit vortäuschen? Der schreibt dich krank mit einer Diagnose, die im allerweitesten Umfeld zu den psychischen Erkrankungen gehört (weil du so sehr unter deinem gemeinen Arbeitgeber leidest). Und in zwei oder fünf Jahren willst du eine private Krankenzusatzversicherung oder eine Lebensversicherung (zur Altersvorsorge oder Eigenheimfinanzierung) abschließen und stolperst dabei über die Gesundheitsfragen.

                        Und während du arbeitsunfähig geschrieben bist, gehst du zum neuen Arbeitgeber und fängst dort an zu arbeiten - denn schließlich ist der frühzeitige Arbeitsbeginn dort ja dein Ziel. Sonst könntest du die Kündigungsfrist nämlich einhalten.

                        Das bekommt dein (Noch-)AG - der dir bis dahin Entgeltfortzahlung leistet - natürlich mit und haut bei deinem neuen AG kräftig auf den Putz. Was glaubst du, wie schnell du deinen neuen Job verspielt haben wirst?

                        Überlege dir gut, ob das der richtige Weg ist.
                        hab nie behauptet dass ich während dem krank sein bei meinem neuen AG anfangen will. die Fristen wird ich natürlich einhalten

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                        • #13
                          AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                          Zitat von thommy23 Beitrag anzeigen
                          hab nie behauptet dass ich während dem krank sein bei meinem neuen AG anfangen will. die Fristen wird ich natürlich einhalten
                          in meinem gesamten Berufsleben habe ich mich nie so kindisch benommen und mich krank gemeldet, weil ich mit der Arbeit unzufrieden war oder um die Kündigungsfrist zu überbrücken.

                          Man stelle sich mal vor, der AG würde kindisch reagieren und dem AN ab der Kündigung keine Arbeit mehr zuteilen, ihn aber jeden Tag zur Arbeit bestellen. Der AN würde sich - zu recht - darüber aufregen und laut Mobbing schreien.

                          Verträge sind einzuhalten. Und es ist kein Ding der Unmöglichkeit bis zum Ende der Kündigungsfrist die vereinbarte Arbeitsleistung zu bringen. Das hat man schließlich vertraglich vereinbart und wird auch bezahlt.

                          Rübe

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                            Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
                            Verträge sind einzuhalten. Und es ist kein Ding der Unmöglichkeit bis zum Ende der Kündigungsfrist die vereinbarte Arbeitsleistung zu bringen. Das hat man schließlich vertraglich vereinbart und wird auch bezahlt.

                            Rübe
                            nur muss ich erst eingearbeitet werden, was normal schon 3-6 Monate dauern würde. also von da her..

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Aufhebungsvertrag oder fristlos

                              Zitat von thommy23 Beitrag anzeigen
                              nur muss ich erst eingearbeitet werden, was normal schon 3-6 Monate dauern würde. also von da her..
                              ... ist das letztendlich nach wie vor die Entscheidung deines AG. Wenn er sich diesen Luxus erlauben möchte, kannst du das beste daraus machen, in dem du möglichst viel Wissen aufsaugst. Davon kannst du später immer wieder profitieren.

                              Aber jetzt mache bitte nicht den Fehler, gleich mit der Erwartungshaltung "Der lässt mich sowieso nicht vorher gehen" zum Chef zu marschieren. Sonst knallst du ihm - wütend wie du bereits bist - ein paar Gemeinheiten vor den Latz und erntest garantiert nicht das gewünschte Ergebnis.

                              Rede mit ihm, wie vernünftige Menschen miteinander reden.
                              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                              Kommentar

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