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Ist das alles so Rechtens?

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  • Ist das alles so Rechtens?

    Guten Abend zusammen.

    Ich habe ein Paar Anliegen, deren Klärung benötigt wird.

    Ich bin über 18, und Azubi im ersten Lehrjahr.

    Ich Arbeite im Verkauf bei einem großen Elektronik Unternehmen.

    Kommen wir mal zu beschriebenen Anliegen.

    1. Arbeitszeit.
    In meinem Vertrag ist eine 37,5 Stunden Woche eingetragen. Das sind 7,5 Stunden Pro Tag. Ich habe zu dem 1 Stunde Mittagspause.
    Wird die zu den 7,5 Stunden dazu gezählt, das ich dann Effektiv 7,5 Stunden habe, oder wird die abgezogen, das ich dann nur 6,5 Stunden am Tag Arbeiten muss?
    An die 7.5 Stunden wird sich jedoch nicht gehalten, da die Dienstpläne 3 Schichten aufweisen. Früh, Mittel und Spät.

    Die Früh beginnt um 09:15 - 18 Uhr, Mittel von 10 - 20 Uhr und Spät, alles was über 10 Uhr ist, bis 20 Uhr.

    Da ich jedoch entweder von 9:15 - 18 Uhr oder von 10-20 Uhr Arbeite, komme ich, seit ich da Angefangen habe, auf mehr als 7,5 Stunden Pro Tag.

    Ich gehe davon aus (kenne mich jedoch nicht aus), das ich, weil ich eben über 18 Jahre bin, Überstunden machen darf, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum. Wie sieht den dieser Zeitraum aus?.
    Muss ich gefragt werden, ob ich damit einverstanden bin?.
    Kann ich nach meinen 7.5 Stunden Arbeitszeit dann einfach nachhause gehen, auch wenn im Plan bis 20 Uhr steht?.

    Ich nehme einfach mal den Plan für diese Woche als Beispiel.
    Von Mo - Mi 10-20 Uhr -- Fr 9 - 14:05 und Samstag 9:15 - 20 Uhr. Da komme ich auf gut 46 Stunden. Abgezogen die Pausen (bis auf Fr. Da gibt es keine), komme ich auf gut 41,5 Stunden von Normal 37,5.

    Die Überstunden werden mir gut geschrieben, und irgendwann mal, bekomme ich Ausgleichszeit.

    Thema 2. Lager.
    Darf ich in das Hauseigene Lager gehen?. Ein Geschäftsführer Sagt Nein, da wir weder "geschult" noch Sicherheitsschuhe haben. Das ist dem Zweiten Chef offenbar egal, da wir regelmäßig in das Lager gehen müssen, um Ware zu holen.
    Ich möchte mich da nun absichern, da ich der Meinung bin, das ich nicht darf.
    Jedoch, wenn ich zum Chef gehe, und Ihm Sage, ich gehe nicht in das Lager aus Sicherheitsgründen, und da es evtl. ggn das Gesetz ist, ist dies auch wieder eine Arbeitsverweigerung, und Grund, für eine Kündigung.


    man sieht, einige Fragen, die mich an der ganzen Geschichte Stören

  • #2
    AW: Ist das alles so Rechtens?

    Zitat von Aroo Beitrag anzeigen
    Guten Abend zusammen.

    Ich habe ein Paar Anliegen, deren Klärung benötigt wird.

    Ich bin über 18, und Azubi im ersten Lehrjahr.

    Ich Arbeite im Verkauf bei einem großen Elektronik Unternehmen.

    Kommen wir mal zu beschriebenen Anliegen.

    1. Arbeitszeit.
    In meinem Vertrag ist eine 37,5 Stunden Woche eingetragen. Das sind 7,5 Stunden Pro Tag. Ich habe zu dem 1 Stunde Mittagspause.
    Wird die zu den 7,5 Stunden dazu gezählt, das ich dann Effektiv 7,5 Stunden habe, oder wird die abgezogen, das ich dann nur 6,5 Stunden am Tag Arbeiten muss?
    An die 7.5 Stunden wird sich jedoch nicht gehalten, da die Dienstpläne 3 Schichten aufweisen. Früh, Mittel und Spät.

    Die Früh beginnt um 09:15 - 18 Uhr, Mittel von 10 - 20 Uhr und Spät, alles was über 10 Uhr ist, bis 20 Uhr.

    Da ich jedoch entweder von 9:15 - 18 Uhr oder von 10-20 Uhr Arbeite, komme ich, seit ich da Angefangen habe, auf mehr als 7,5 Stunden Pro Tag.

    Ich gehe davon aus (kenne mich jedoch nicht aus), das ich, weil ich eben über 18 Jahre bin, Überstunden machen darf, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum. Wie sieht den dieser Zeitraum aus?.
    Muss ich gefragt werden, ob ich damit einverstanden bin?.
    Kann ich nach meinen 7.5 Stunden Arbeitszeit dann einfach nachhause gehen, auch wenn im Plan bis 20 Uhr steht?.

    Ich nehme einfach mal den Plan für diese Woche als Beispiel.
    Von Mo - Mi 10-20 Uhr -- Fr 9 - 14:05 und Samstag 9:15 - 20 Uhr. Da komme ich auf gut 46 Stunden. Abgezogen die Pausen (bis auf Fr. Da gibt es keine), komme ich auf gut 41,5 Stunden von Normal 37,5.

    Die Überstunden werden mir gut geschrieben, und irgendwann mal, bekomme ich Ausgleichszeit.

    Thema 2. Lager.
    Darf ich in das Hauseigene Lager gehen?. Ein Geschäftsführer Sagt Nein, da wir weder "geschult" noch Sicherheitsschuhe haben. Das ist dem Zweiten Chef offenbar egal, da wir regelmäßig in das Lager gehen müssen, um Ware zu holen.
    Ich möchte mich da nun absichern, da ich der Meinung bin, das ich nicht darf.
    Jedoch, wenn ich zum Chef gehe, und Ihm Sage, ich gehe nicht in das Lager aus Sicherheitsgründen, und da es evtl. ggn das Gesetz ist, ist dies auch wieder eine Arbeitsverweigerung, und Grund, für eine Kündigung.


    man sieht, einige Fragen, die mich an der ganzen Geschichte Stören
    Hallo Aroo,
    ist irgentwas zur Mehrarbeit/Überstd. geregelt?
    Bei so einer Betriebsgröße gibt es doch bestimmt einen Betriebsrat, an den du dich mit deinen Fragen wenden kannst.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Ist das alles so Rechtens?

      Hallo,

      Ansprechpartner wäre auch noch die für Dich zuständige Kammer (IHK oder Handelskammer).

      Auch in der Berufsschule solltest Du mal fragen.

      Lass' Dir jeweils die gesetzlichen Bestimmungen geben bzw. sagen, wo das steht und lies das nach.

      Ggf. könntest Du auch mal bei der Gewerkschaft fragen.

      Gruß
      Leo
      Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
      Epiktet (50-13, griech. Philosoph
      ************************* ************************* **********************
      Meine Beiträge stellen meine eigene Meinung dar und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

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      • #4
        AW: Ist das alles so Rechtens?

        Arbeitszeit
        Pausen sind keine bezahlte Arbeitszeit. Wenn die Plusstunden gutgeschrieben werden sehe ich da keinen Grund zur Beanstandung. (Wenn denn tatsächlich später ein Ausgelich erfolgt.)

        Lager
        Wenn es einen Betriebsrat gibt sollte der es klären. Ansonsten um eine Klärung bitten und auf die verschiedenen Anweisungen hinweisen.

        Kommentar


        • #5
          AW: Ist das alles so Rechtens?

          Zitat von Aroo Beitrag anzeigen
          Guten Abend zusammen.

          Ich habe ein Paar Anliegen, deren Klärung benötigt wird.

          Ich bin über 18, und Azubi im ersten Lehrjahr.

          Ich Arbeite im Verkauf bei einem großen Elektronik Unternehmen.

          Kommen wir mal zu beschriebenen Anliegen.

          1. Arbeitszeit.
          In meinem Vertrag ist eine 37,5 Stunden Woche eingetragen. Das sind 7,5 Stunden Pro Tag. Ich habe zu dem 1 Stunde Mittagspause.
          Wird die zu den 7,5 Stunden dazu gezählt, das ich dann Effektiv 7,5 Stunden habe, oder wird die abgezogen, das ich dann nur 6,5 Stunden am Tag Arbeiten muss?
          An die 7.5 Stunden wird sich jedoch nicht gehalten, da die Dienstpläne 3 Schichten aufweisen. Früh, Mittel und Spät.

          Die Früh beginnt um 09:15 - 18 Uhr, Mittel von 10 - 20 Uhr und Spät, alles was über 10 Uhr ist, bis 20 Uhr.

          Da ich jedoch entweder von 9:15 - 18 Uhr oder von 10-20 Uhr Arbeite, komme ich, seit ich da Angefangen habe, auf mehr als 7,5 Stunden Pro Tag.

          Ich gehe davon aus (kenne mich jedoch nicht aus), das ich, weil ich eben über 18 Jahre bin, Überstunden machen darf, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum. Wie sieht den dieser Zeitraum aus?.
          Muss ich gefragt werden, ob ich damit einverstanden bin?.
          Kann ich nach meinen 7.5 Stunden Arbeitszeit dann einfach nachhause gehen, auch wenn im Plan bis 20 Uhr steht?.

          Ich nehme einfach mal den Plan für diese Woche als Beispiel.
          Von Mo - Mi 10-20 Uhr -- Fr 9 - 14:05 und Samstag 9:15 - 20 Uhr. Da komme ich auf gut 46 Stunden. Abgezogen die Pausen (bis auf Fr. Da gibt es keine), komme ich auf gut 41,5 Stunden von Normal 37,5.

          Die Überstunden werden mir gut geschrieben, und irgendwann mal, bekomme ich Ausgleichszeit.

          Thema 2. Lager.
          Darf ich in das Hauseigene Lager gehen?. Ein Geschäftsführer Sagt Nein, da wir weder "geschult" noch Sicherheitsschuhe haben. Das ist dem Zweiten Chef offenbar egal, da wir regelmäßig in das Lager gehen müssen, um Ware zu holen.
          Ich möchte mich da nun absichern, da ich der Meinung bin, das ich nicht darf.
          Jedoch, wenn ich zum Chef gehe, und Ihm Sage, ich gehe nicht in das Lager aus Sicherheitsgründen, und da es evtl. ggn das Gesetz ist, ist dies auch wieder eine Arbeitsverweigerung, und Grund, für eine Kündigung.


          man sieht, einige Fragen, die mich an der ganzen Geschichte Stören
          Konntest Du die Frage mit der Lagerarbeit inzwischen klären? Für einen Verkäufer ist es durchaus nicht unüblich, sich der Lagerbestände zu bedienen, oder habt Ihr dafür Lageristen?
          Lass mich kurz an einem Beispiel erklären, weshalb eine Klärung hier wichtig ist. Der Fall liegt schon Jahre zurück aber folgendes passierte.
          Ein Schlosser hat für seinen AG an einer Hochdruckleitung gearbeitet. Dabei kam es zu einem tödlichen Unfall. Die Berufsgenossenschaft hat an die Hinterbliebenen keinen Pfennig gezahlt, da die ausgeführte Arbeit weder zum Berufsbild noch zur Arbeitsplatzbeschreibung passte.
          Was ich damit sagen will, Arbeitsschutz ist schon wichtig, auch wenn ein Unfall nicht immer tödlich enden muss
          Gruß
          freundlich

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          • #6
            AW: Ist das alles so Rechtens?

            Zitat von freundlich Beitrag anzeigen
            ... Lass mich kurz an einem Beispiel erklären, weshalb eine Klärung hier wichtig ist. Der Fall liegt schon Jahre zurück aber folgendes passierte.
            Ein Schlosser hat für seinen AG an einer Hochdruckleitung gearbeitet. Dabei kam es zu einem tödlichen Unfall. Die Berufsgenossenschaft hat an die Hinterbliebenen keinen Pfennig gezahlt, da die ausgeführte Arbeit weder zum Berufsbild noch zur Arbeitsplatzbeschreibung passte. ...
            Hallo,

            vermutlich hast du da ein paar wesentliche Details unterschlagen. Wenn ich den Gärtner beauftrage, den Beamer an meinen Laptop zu stöpseln, und er bekommt dabei einen Stromschlag, ist es dennoch ein Arbeitsunfall. Maßgeblich ist, dass er eine betriebsbezogene Tätigkeit verrichtet hat.

            Wenn man allerdings beispielsweise den Schlosser tot neben der Hochdruckleitung findet, und keiner weiß, was er dort eigentlich zu schaffen hatte, ist das etwas anderes. Da stellt sich die Frage, ob er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsunfall erlitten hat. Es könnte ja z.B. auch sein, dass er jemanden einen Streich spielen oder Sabotage begehen wollte oder was auch immer.

            Was ich sagen will: Vorsicht mit solch pauschalen Sachverhaltsschilderungen und Verallgemeinerungen.

            Gruß,
            werner
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              AW: Ist das alles so Rechtens?

              Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
              Hallo,

              vermutlich hast du da ein paar wesentliche Details unterschlagen. Wenn ich den Gärtner beauftrage, den Beamer an meinen Laptop zu stöpseln, und er bekommt dabei einen Stromschlag, ist es dennoch ein Arbeitsunfall. Maßgeblich ist, dass er eine betriebsbezogene Tätigkeit verrichtet hat.

              Wenn man allerdings beispielsweise den Schlosser tot neben der Hochdruckleitung findet, und keiner weiß, was er dort eigentlich zu schaffen hatte, ist das etwas anderes. Da stellt sich die Frage, ob er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsunfall erlitten hat. Es könnte ja z.B. auch sein, dass er jemanden einen Streich spielen oder Sabotage begehen wollte oder was auch immer.

              Was ich sagen will: Vorsicht mit solch pauschalen Sachverhaltsschilderungen und Verallgemeinerungen.

              Gruß,
              werner
              Hallo Werner,
              Du hast schon recht, man darf nicht Pauschalieren. Und ein wesentliches Detail habe ich wirklich vergessen. Die Firma bzw. Einer der der Vorgesetzten hat natürlich abgestritten, diesen Auftrag zur Reparatur erteilt zu haben. Es gab zwar einen Zeugen, denn nur eine von zwei Personen ist verunglückt, aber wer glaubt schon einem Einzelnen. Vielleicht hätte ich besser sagen sollen, es kann nie schaden, sich derartige Anweisungen, sprich, die nicht in meinen Tätigkeitsbereich gehören, schriftlich geben zu lassen. Im Ernstfall ist es immer besser und verschafft zumindest eine scheinbare Sicherheit, denn Recht haben und Recht bekommen dazwischen liegen manchmal Welten.
              Ich wollte keine Angst und keine Unwahrheiten verbreiten, ich wollte einfach nur sagen, da wir in gewisser Weise selbst für unsere Handlungen verantwortlich sind, kann es nicht schaden, wenn wir sie vorher überdenken und uns gegebenenfalls sachkundig machen, bevor das Kind in den Brunnen fällt.

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