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  • Arbeitsvertrag | Gratifikation | Weihnachtsgeld| etc.

    Zum Einstieg ein freundliches Hallo in die Runde - gestern erst angemeldet und direkt ein paar - sicherlich einfach zu beurteilende Situationen bezüglich der aktuellen "Lage" hier vor Ort.

    Kurze Vorgeschichte:

    Als Freiberufler (Selbständiger) unterwegs mit Visualisierungen im Architektur- / Produktbereich, also einer Art "optischem Marketing" hat mich vor nunmehr genau 6 Monaten ein Kunde für eine Festanstellung gewinnen können.

    Nun sind Fragen aufgetaucht - Mal direkt durch die Vordertür:
    40 Stunden Vertrag
    Die Zeiterfassung wurde allerdings auf 42,5 pro Woche programmiert, was grundsätzlich ein ziemliches Chaos ergab. Also habe ich eingewilligt Vertrag und Erfassung auf die identische Zeit zu setzen. Das mag primär recht "dumm" klingen, jedoch war meine Absicht tatsächlich die, dem AG hier entgegenzukommen - ohne das Gehalt anzupassen. Soll bedeuten: 10 Stunden/Monat dem AG geschenkt.

    Nun habe ich drei Mal im Abstand von 1-2 Wochen darum gebeten, den Vertrag auf 42,5 umschreiben zu lassen, damit es schriftlich seine Richtigkeit hat und wir alle ruhig schlafen können. Dies wurde immer abgelehnt! Beim 3. und letzten Mal nachfragen wurde (und das ist nicht erfunden) mit den Worten argumentiert: "Mit dem Vertrag könne ich mir den A... abwischen" - Dabei wollte ich doch lediglich die 42,5 eingetragen haben...

    So bin ich nun geneigt, die 40 Stunden wiederzubeleben, wie sie eben auch im Vertrag stehen. Inkl. aller Unterschriften mit Gültigkeit usw...

    Ich bin da recht... überrascht... Warum geschieht sowas?


    Gratifikationen (Weihnachtsgeld)
    :

    Diese Sonderzahlungen sind natürlich nicht verpflichtend bindend - jedoch bekommen alle Angestellten ausser mir diesen Bonus. Auf eine Nachfrage, wie die Firma dies im Allgemeinen Handhabt kommt als Antwort:

    "Das ist nur den Alteingesessenen vorbehalten - Bei Ihrem Gehalt ist ein 13. Monatsgehalt bereits in die 12 Gehälter mit eingerechnet" (Das wusste ich noch garnicht - ich dachte, die Gehaltsverhandung war ohne diesen Gedanken... Wieder was gelernt...)

    Auf Nachfrage bei den "jüngeren" Mitarbeitern (Max. 1 Jahr im Betrieb): Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld. Ganz normal von Anfang an nach vollen 6 Monaten Zugehörigkeit.

    Ich fand das jetzt ein bisschen unfair mich dahingehend zu "belügen" - Die Wahrheit hätte es auch getan...

    Wie seht ihr das hier?


    Überstunden:

    Ok - das mit den 40 zu 42,5 hatten wir schon - jetzt kommt noch etwas anderes hinzu... Innerhalb von 6 Monaten habe ich 84 Überstunden aufgebaut, was wohl aufzeigt, dass es sich um zuviel Arbeitslast handelt. Und wären da nicht die 2,5 Stunden pro Woche, die ich dem AG schenke, obwohl der mir dies nicht in den Vertrag schreiben mag, dann stünden dort nochmal knapp 60 Stunden mehr...
    Nun hatte ich wenigstens auf eine Gratifikation gehofft, wie sie eben alle MA bekommen... Meinen vollen Urlaub von 15,5 Tagen habe ich auch noch. Ich frage mich, ob man hier überhaupt etwas abbauen darf, denn:

    Frage ich nach 4 Tagen im März wird mit dem Thema "Hochsaison" argumentiert - Ich muss dazu sagen, dass die Produktion dann diesen Zeitraum hat, meine "Hochsaison" ist eher drumherum, da ich Anleitungen und Werbung für eben diese "Hochsaison" erstelle...

    Stimmt hier irgendetwas nicht oder bin ich einfach zu verwöhnt aus meiner Selbständigkeit?

    Oh - eines noch:

    Ich habe aus meinem Freiberuflertum sämtliche Hard- und Software mit in das Unternehmen gebracht (2x Rechner + Programme im Zeitwert von insgesamt ca. 10.000 EUR)

    Lieben Gruß,
    André
    Zuletzt geändert von Armitage; 01.12.2015, 11:54. Grund: ...zusätzliche Informationen.

  • #2
    AW: Arbeitsvertrag | Gratifikation | Weihnachtsgeld| etc.

    Zitat von Armitage Beitrag anzeigen
    Zum Einstieg ein freundliches Hallo in die Runde - gestern erst angemeldet und direkt ein paar - sicherlich einfach zu beurteilende Situationen bezüglich der aktuellen "Lage" hier vor Ort.

    Kurze Vorgeschichte:

    Als Freiberufler (Selbständiger) unterwegs mit Visualisierungen im Architektur- / Produktbereich, also einer Art "optischem Marketing" hat mich vor nunmehr genau 6 Monaten ein Kunde für eine Festanstellung gewinnen können.

    Nun sind Fragen aufgetaucht - Mal direkt durch die Vordertür:
    40 Stunden Vertrag
    Die Zeiterfassung wurde allerdings auf 42,5 pro Woche programmiert, was grundsätzlich ein ziemliches Chaos ergab. Also habe ich eingewilligt Vertrag und Erfassung auf die identische Zeit zu setzen. Das mag primär recht "dumm" klingen, jedoch war meine Absicht tatsächlich die, dem AG hier entgegenzukommen - ohne das Gehalt anzupassen. Soll bedeuten: 10 Stunden/Monat dem AG geschenkt.

    Nun habe ich drei Mal im Abstand von 1-2 Wochen darum gebeten, den Vertrag auf 42,5 umschreiben zu lassen, damit es schriftlich seine Richtigkeit hat und wir alle ruhig schlafen können. Dies wurde immer abgelehnt! Beim 3. und letzten Mal nachfragen wurde (und das ist nicht erfunden) mit den Worten argumentiert: "Mit dem Vertrag könne ich mir den A... abwischen" - Dabei wollte ich doch lediglich die 42,5 eingetragen haben...

    So bin ich nun geneigt, die 40 Stunden wiederzubeleben, wie sie eben auch im Vertrag stehen. Inkl. aller Unterschriften mit Gültigkeit usw...

    Ich bin da recht... überrascht... Warum geschieht sowas?


    Gratifikationen (Weihnachtsgeld)
    :

    Diese Sonderzahlungen sind natürlich nicht verpflichtend bindend - jedoch bekommen alle Angestellten ausser mir diesen Bonus. Auf eine Nachfrage, wie die Firma dies im Allgemeinen Handhabt kommt als Antwort:

    "Das ist nur den Alteingesessenen vorbehalten - Bei Ihrem Gehalt ist ein 13. Monatsgehalt bereits in die 12 Gehälter mit eingerechnet" (Das wusste ich noch garnicht - ich dachte, die Gehaltsverhandung war ohne diesen Gedanken... Wieder was gelernt...)

    Auf Nachfrage bei den "jüngeren" Mitarbeitern (Max. 1 Jahr im Betrieb): Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld. Ganz normal von Anfang an nach vollen 6 Monaten Zugehörigkeit.

    Ich fand das jetzt ein bisschen unfair mich dahingehend zu "belügen" - Die Wahrheit hätte es auch getan...

    Wie seht ihr das hier?


    Überstunden:

    Ok - das mit den 40 zu 42,5 hatten wir schon - jetzt kommt noch etwas anderes hinzu... Innerhalb von 6 Monaten habe ich 84 Überstunden aufgebaut, was wohl aufzeigt, dass es sich um zuviel Arbeitslast handelt. Und wären da nicht die 2,5 Stunden pro Woche, die ich dem AG schenke, obwohl der mir dies nicht in den Vertrag schreiben mag, dann stünden dort nochmal knapp 60 Stunden mehr...
    Nun hatte ich wenigstens auf eine Gratifikation gehofft, wie sie eben alle MA bekommen... Meinen vollen Urlaub von 15,5 Tagen habe ich auch noch. Ich frage mich, ob man hier überhaupt etwas abbauen darf, denn:

    Frage ich nach 4 Tagen im März wird mit dem Thema "Hochsaison" argumentiert - Ich muss dazu sagen, dass die Produktion dann diesen Zeitraum hat, meine "Hochsaison" ist eher drumherum, da ich Anleitungen und Werbung für eben diese "Hochsaison" erstelle...

    Stimmt hier irgendetwas nicht oder bin ich einfach zu verwöhnt aus meiner Selbständigkeit?

    Oh - eines noch:

    Ich habe aus meinem Freiberuflertum sämtliche Hard- und Software mit in das Unternehmen gebracht (2x Rechner + Programme im Zeitwert von insgesamt ca. 10.000 EUR)

    Lieben Gruß,
    André
    Hallo Andre,
    In der Regel sind freie Mitarbeiter Selbstständige. Ihr Anspruch auf Weihnachtsgeld richtet sich nach dem Vertrag mit dem Unternehmer. Ansprüche, die aus einer Betriebsvereinbarung, einem Tarifvertrag oder einer betrieblichen Übung hervorgehen, gelten für freie Mitarbeiter nicht. Was die Übstd. angeht: ist irgendwas zur Mehrarbeit vereinbart? Werden die Übstd. angeordnet? Oder sind es frewiwillige Übstd.?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

    Kommentar


    • #3
      AW: Arbeitsvertrag | Gratifikation | Weihnachtsgeld| etc.

      1. Steht im Vertrag was von "Änderungen bedürfen der Schriftform". Evtl. können auch mündliche Vereinbarungen VErtragsbestandteil werden, kommt halt darauf an was man genau vereinbart hat.

      2. Wenn du pauschal und wohl sogar willkürlich ausgenommen wirst, scheint das nicht zulässig.

      3. Ist diese Mehrarbeit denn angeordnet oder bleibst du quasie freiwillig länger weil du das Pensum nicht schaffst?



      Stimmt hier irgendetwas nicht oder bin ich einfach zu verwöhnt aus meiner Selbständigkeit?
      Zumindest scheinen die ansichten von dir und deinem Chef nicht ganz zusammen zu passen. Offensichtlich ist er nicht zufrieden mit deiner Leistung. An wem das hängt kann man von hier kaum beurteilen.

      Kommentar


      • #4
        AW: Arbeitsvertrag | Gratifikation | Weihnachtsgeld| etc.

        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        Hallo Andre,
        In der Regel sind freie Mitarbeiter Selbstständige.
        hat mich vor nunmehr genau 6 Monaten ein Kunde für eine Festanstellung gewinnen können.
        Thema verfehlt!

        Kommentar

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