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Rückzahlung Reisekosten

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    Ich habe folgendes Problem. Ich war vergangene Woche zwei Tage auf Betriebsreise. Die Kosten für das Hotel inklusive Frühstück wurde übernommen. Die Fahrt fand mit dem Firmenwagen statt. Als ich zurück war habe ich die übliche Reisekostenabrechnung ausgefüllt und abgegeben. Das Geld habe ich sofort in bar erhalten.
    Einige Tage später war unsere Persoleiterin auf Schulung und hat erfahren, dass in unserem Unternehmen die Reisekosten bisher (Seit 01.01.2014) falsch berechnet wurden. Den Reisenden wurde zu viel bezahlt. Jetzt wird die zu viel gezahlte Differenz meiner letzten Reise zurück verlangt. Die Reisen die davor stattgefunden haben bleiben jedoch unberührt und es muss von den davor stattgefundenen Reisen nichts zurückgezahlt werden.

    Darf das so sein?

  • #2
    AW: Rückzahlung Reisekosten

    Zitat von venair Beitrag anzeigen
    Ich habe folgendes Problem. Ich war vergangene Woche zwei Tage auf Betriebsreise. Die Kosten für das Hotel inklusive Frühstück wurde übernommen. Die Fahrt fand mit dem Firmenwagen statt. Als ich zurück war habe ich die übliche Reisekostenabrechnung ausgefüllt und abgegeben. Das Geld habe ich sofort in bar erhalten.
    Hallo,

    hat sich die Abrechnung ausschließlich auf tatsächliche Aufwendungen (z.B. Verpflegungsaufwendungen) bezogen oder beinhaltete sie zusätzliche Zahlungen, z.B. Abwesenheitspauschalen?

    Gab es eine formelle Grundlage für die Abrechnung, z.B. eine interne Reisekostenregelung?

    Einige Tage später war unsere Persoleiterin auf Schulung und hat erfahren, dass in unserem Unternehmen die Reisekosten bisher (Seit 01.01.2014) falsch berechnet wurden.
    Was heißt "falsch"? Wurden Beträge steuerfrei gezahlt, obwohl sie zu versteuern wären? Wurde mehr als der steuerlich vorgesehene Mindestsatz gezahlt?

    Den Reisenden wurde zu viel bezahlt.
    "Zu viel" ist abhängig von der Zahlungsgrundlage. Es ist jedem AG freigestellt, mehr (oder auch weniger) als den steuerfreien Betrag zu zahlen. Deshalb eingangs meine Frage nach der Zahlungsgrundlage. War dir also der abgerechnete Satz zuvor fest zugesagt oder wurde das bisher nebulös umschrieben?

    Jetzt wird die zu viel gezahlte Differenz meiner letzten Reise zurück verlangt. Die Reisen die davor stattgefunden haben bleiben jedoch unberührt und es muss von den davor stattgefundenen Reisen nichts zurückgezahlt werden.

    Darf das so sein?
    Das kommt darauf an ...

    Die Rückforderung von Überzahlungen ist grundsätzlich nicht verboten. Gegebenenfalls sind Verjährungsfristen oder tarifvertragliche Ausschlussfristen zu beachten. Das scheint im vorliegenden Fall aber nicht das Problem zu sein.

    Die wichtige Frage ist meiner Meinung nach, ob nun im nachhinein ein betriebsintern existierendes "Gesetz" geändert werden soll.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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