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Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

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  • Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

    Hallo zusammen und Guten Abend,

    ich bin neu hier und zu euch gestossen, da ich aus anderen Quellen zu meinem speziellen Fall nicht schlau werde...

    Es geht um einen befristeten Arbeitsvertrag.
    Laut Gesetz gilt dieser ja als in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältniss gewandelt, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich (meist ja mündlich) auf eine Weiterbeschäftigung verständigt haben und der AN nach Ablauf der Befristung weiterhin seiner Arbeit nachgeht...

    Was aber, wenn im Arbeitsvertrag folgender Passus niedergeschrieben steht:
    "Das Arbeitsverhältniss beginnt am xx.xx.xxxx und wird auf Grundlage des §14 Abs. 2 des TzBfG befristet abgeschlossen bis zum yy.yy.yyyy. Erfolgt vor Ablauf der Befristung keine einverständliche schriftliche Verlängerung des Arbeitsverhältnisses, endet das Arbeitsverhältniss mit Ablauf der in Satz 1 genannten Frist, ohne dass es einer Kündigung bedarf."

    Ist es also nun so, dass der AN mit Ablauf der Frist arbeitslos ist, wenn der AG ihm nicht eine schriftliche Verlängerung des Arbeitsverhältnisses zukommen lässt oder aber ist dieser Satz im Vertrag schlichtweg gesetzeswidrig?

    Vielen Dank für eure Meinungen,

    Gruß,
    MarcL

  • #2
    AW: Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

    Die Klausel dient nur die Klarstellung. Auch ohne die Klausel endet der Arbeitsvertrag am Ende der Laufzeit.

    Wenn Du nach Ende des Vertrages mit Zustimmung/Billigung des Arbeitgebers weiter arbeitet wird dadurch ein neuer Arbeitsvertrag geschlossen. Dieser kann auch mündlich sein.

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    • #3
      AW: Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

      Hallo,

      ergänzend zu LarsT: Du musst dich 3 Monate vor Ende des befristeten Arbeitsvertrages bei der Agentur für Arbeit melden.

      Gruß
      Hubertus

      Kommentar


      • #4
        AW: Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

        Zitat von Hubertus Beitrag anzeigen
        Hallo,

        ergänzend zu LarsT: Du musst dich 3 Monate vor Ende des befristeten Arbeitsvertrages bei der Agentur für Arbeit melden.

        Gruß
        Hubertus
        Nö wieso?

        Nur wenn er von denen auch Geld haben will :-)

        Kommentar


        • #5
          AW: Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags

          Zitat von MarcL-KE Beitrag anzeigen
          ... Es geht um einen befristeten Arbeitsvertrag.
          Laut Gesetz gilt dieser ja als in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältniss gewandelt, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich (meist ja mündlich) auf eine Weiterbeschäftigung verständigt haben und der AN nach Ablauf der Befristung weiterhin seiner Arbeit nachgeht...
          Hallo,

          wenn du dich zuvor mit deinem AG geeinigt hast, ist ja alles gut. Selbst wenn im schriftlichen Vertrag zunächst etwas anderes steht. Wer sollte - nach so einer Einigung - noch etwas in Zweifel ziehen wollen?

          Was aber, wenn im Arbeitsvertrag folgender Passus niedergeschrieben steht:
          "Das Arbeitsverhältniss beginnt am xx.xx.xxxx und wird auf Grundlage des §14 Abs. 2 des TzBfG befristet abgeschlossen bis zum yy.yy.yyyy. Erfolgt vor Ablauf der Befristung keine einverständliche schriftliche Verlängerung des Arbeitsverhältnisses, endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der in Satz 1 genannten Frist, ohne dass es einer Kündigung bedarf."
          Grundsätzlich darf der AG schon vor Ablauf der Befristung einer Verlängerung des Arbeitsverhältnisses durch schlichtes Weiterarbeiten widersprechen. Das könnte bereits durch eine entsprechende Klausel im Arbeitsvertrag geschehen.

          Ob die von dir beschriebene Klausel als ein solcher Widerspruch zu werten ist, müsste gegebenenfalls ein Arbeitsrichter entscheiden.

          Ist es also nun so, dass der AN mit Ablauf der Frist arbeitslos ist, wenn der AG ihm nicht eine schriftliche Verlängerung des Arbeitsverhältnisses zukommen lässt
          Wie gesagt: Wenn die Weiterarbeit im (mündlichen) Einvernehmen geschieht, wird der AG das kaum bestreiten wollen. Die schriftliche Dokumentation der Verlängerung wäre aus Gründen der Rechtssicherheit dennoch dringend zu empfehlen. Falls die Absprache jedoch nicht ganz so eindeutig war - oder nicht mit dem entscheidungsberechtigten Chef getroffen wurde - könnte dir bei einer Weiterarbeit die Vertragsklausel vorgehalten werden.

          oder aber ist dieser Satz im Vertrag schlichtweg gesetzeswidrig?
          Nein, ist er meiner Meinung nach nicht.

          Gruß,
          werner
          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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