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Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

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  • Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

    Hallo zusammen,

    ich habe mich hier angemeldet um Euch um eure Hilfe bzw euren Rat zu bitten!


    Folgende Situation:

    Ich bin seit Mitte Juli diesen Jahres als Werkstudent angestellt. Ich habe seitdem (bis auf eine Woche) immer 36 Stunden die Woche gearbeitet und wenn das Studium wieder weiter geht, darf ich noch höchstens 20 h die Woche arbeiten.


    Ich war Ende August/Anfang September 3 Tage (Mo - Mi.) von meiner Ärtztin krankgeschrieben worden und warte seitdem auf eine Lohnfortzahlung für diese 3 Tage.. Ich habe gleich am ersten Tag in der Früh angerufen und am Donnerstag in der Früh meine AU abgegeben.

    Knapp 2 Wochen später habe ich mich bei der Personalabteilung schlau gemacht, diese waren zunächst sehr verdutzt über die Nachfrage, weil dass eig bei auf Stunden bezahlten Arbeitnehmer anscheinend nicht der Fall ist.. Aber es wurde ein Termin mit meinem Vorgesetzten ausgemacht um das zu klären.. (leider ohne mich, und ich war auiérdem nicht da)

    In der Zeit des Termins war ich allerdings eine Woche nicht da und mein Chef is auch 2 tage darauf für 3 Wochen in den Urlaub gefahren..

    Nachdem ich wieder war, wollte ich mich erkundigen und wurde wieder sehr abweisend abgewimmelt (von Personalabteilung) ich solle doch bitte warten bis mein Chef da ist und es dann mit ihm klären..??
    Mein Chef kommt leider erst in 2 einhalbe Wochen wieder!

    Nun meine Frage:

    Wie soll ich denn nun weiter vorgehen, was wäre euer Rat?? Abwarten? Oder habe ich irgendwelche anderen Möglichkeiten?
    Weil ansonsten ist der Krankheitsfall ja schon ungefähr 4/5 Wochen her??

    Es geht hier schließlich um ungefähr 220€ brutto was für mich als Student sehr viel Geld ist..

    Ich bin mittlerweile wirklich sehr enttäuscht und auch etwa verärgert.. ansonsten macht die Arbeits Spaß und es passt auch sonst alles..

    Vielen Dank für eure Hilfe!!


    Liebe Grüße :-)

  • #2
    AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

    Also die Krankheitstage waren nachdem du dort schon 4 Wochen gearbeitet hast?

    Gut das Geld steht dir zu.
    Steht in deinem Arbeitsvertrag was zu Ausschlussfristen?
    Oder gilt ein Tarifvertrag?
    Gibt es einen Betriebsrat?

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    • #3
      AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

      Ja ich bin seit Mitte Juli angestellt und der erste Krankheitstag war der letzte Augusttag.

      Meiner Meinung nach ja, genauere Formulierung kann ich erst nachreichen.. klang für Mich damals nach standard-Formulierung..

      Also ein Tarifvertrag soweit ich weiß nicht

      Betriebsrat sollte es geben, es is ein größerer Ingenieur Dienstleister!

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      • #4
        AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

        Zitat von Werkstudent11 Beitrag anzeigen

        Betriebsrat sollte es geben, es is ein größerer Ingenieur Dienstleister!

        Dann könnte man den Betriebsrat mal ansprechen was er zu der Sache sagt, dass Stundenlohnempfänger keine Entgeltfortzahlung bekommen.

        Bei den Ausschlussfristen musst du halt aufpassen, das die nicht auslaufen.

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        • #5
          AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

          Was heißt das jetzt konkret für mich? Habe ein klein wenig Angst dass ich jetzt iwie in ein "Hornissennest" lange..

          Muss ich jetzt schriftlich angeben dass ich darauf bestehe, was doch eigentlich eine selbstverständlichkeit ist? An wen muss ich das machen? Ich habe irgendwas von 4 Wochen im Kopf..

          Ich zitiere später kurz die genaue Formulierung!

          Vielen lieben Dank bis hierher!

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          • #6
            AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

            4 Wochen Ausschlussfrist kann ohne Tarifvertrag eigentlich nicht sein. Es müssen in einem frei vereinbarten Arbeitsvertrag min. 3 Monate sein.

            Wenn dem so ist, würde ich doch erstmal das Gespräch mit dem Vorgesetzen abwarten, auch wenn das erst in 2 Wochen ist. Das Geld würde ja nachgezahlt.

            Und wie gesagt mal Betriebsrat fragen.

            Zu bedenken ist immer, du bist in der Probezeit.

            Kommentar


            • #7
              AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

              Was heißt das jetzt konkret für mich? Habe ein klein wenig Angst dass ich jetzt iwie in ein "Hornissennest" lange..
              An dem Hornissennest könnte was dran sein.

              Dass die Personalabteilung eines größeren Ingenieurdienstleisters derart ahnungslos hinsichtlich der Entgeltfortzahlungsansprü che von studentischen Beschäftigten sein soll, ist schwer zu glauben (und selbst wenn, wäre es doch für die ein Leichtes, die Rechtslage zu recherchieren).
              Die wissen sicherlich sehr wohl Bescheid, es aber wohl bisher als Usus angesehen, dass man bei Studenten die zwingenden gesetzlichen Regeln wohl nicht ganz so genau beachten müsste. Es kann also tatsächllich gefährlich werden, da allzu hartnäckig hinterher zu sein. Momentan hofft man wohl, dich mit der Vogelstrauß-Hinhalte-Taktik abwimmeln zu können.

              Ich würde das ganze einfach einmal schriftlich und mit Fristsetzung gegenüber dem Unternehmen geltend machen. Wenn dann nichts passiert, kannst du dir weitere Schritte immernoch überlegen. Du solltest nur auf Ausschlussfristen achten.

              Gruß
              AZ


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              • #8
                AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                Zitat von Arbeits-Zorro Beitrag anzeigen

                Ich würde das ganze einfach einmal schriftlich und mit Fristsetzung gegenüber dem Unternehmen geltend machen. Wenn dann nichts passiert,.....

                Und wenn die Kündigung kommt? Dann ist was passiert.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                  Also ich habe jetzt mal in den Vertrag geschaut und die Ausschluss Frist beträgt 3 Monate!

                  Meine Probezeit ist vorbei, sie ist im Vertrag auf einen Monat festgelegt.

                  Also wäre die beste Sache, ich warte erstmal das Gespräch ab und kann danach immer noch schriftlich meinen Anspruch geltend machen? Oder wäre es gut das vorher zu tun?

                  Es ist doch eigentlich nicht normal so etwas mit seiner Führungskraft zu klären oder? Das fällt doch in den Bereich des Personals?

                  Die Ausschlussfrist gilt auch, wenn dieser Sachverhalt nicht genau im Vertrag geregelt ist?

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                  • #10
                    AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                    Zitat von Werkstudent11 Beitrag anzeigen
                    Meine Probezeit ist vorbei, sie ist im Vertrag auf einen Monat festgelegt.
                    .....
                    Die Ausschlussfrist gilt auch, wenn dieser Sachverhalt nicht genau im Vertrag geregelt ist?
                    Das erstgenannte bedeutet nicht, wie vielleicht erwartet, dass man Kü-Schutz hätte.

                    Bei der Ausschlussfrist kommt es darauf an, was dort steht. Weiß hier niemand. Es gibt eine eigene Dissertation über die verschiedenen Varianten von Ausschlussfristen.

                    E.D.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                      In meinem Vertrag steht:

                      Ausschlussfristen, Verfall von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis

                      1. Alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis müssen innerhalb von 3 Monaten nach Fälligkeit bei der jeweiligen Gegenseite schriftlich geltend gemacht werden. Diese Frist eine Ausschlussfrist; mit dem Ablauf der Frist verfallen alle beiderseitigen Ansprüche aus dem AV.

                      2.Lehnt die Gegenseite den Anspruch ab oder erklärt sich hierzu nicht innerhalb von 2 wochen nach geltendtmachung, so verfällt der geltend gemacht auch, wenn er nicht innerhalb von 3 monaten nach ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird.

                      3. Vorstehende Regelungen gelten nicht für Ansprüche, die während eines Kündigungsschutzprozesses fällig werden und von seinem Ausgang abhängen. Diese Ansprüche verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer AF von 3 Monaten nach rechtskräftiger Beendigung des Kündigungsschutzverfahren s bei der jeweiligen Gegenseite gelten gemacht wurden.
                      Jetzt dürfte es klar sein oder?

                      Was wäre nun die vernünftigste Option eurer Meinung nach?

                      Vielen Dank! :-)

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                      • #12
                        AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                        Zitat von Werkstudent11 Beitrag anzeigen

                        Es ist doch eigentlich nicht normal so etwas mit seiner Führungskraft zu klären oder? Das fällt doch in den Bereich des Personals?

                        Vermutungsmodus: Der Vorgesetzte wird dir mehr oder weniger durch die Blume klar machen, dass es nicht üblich ist in der Firma, dass Werkstudenten Entgeltforzahlung bekommen. Das wäre sozusagen ungeschriebene Vereinbarung. Dafür bekommen sie ja Erfahrung und können das toll im Lebenslauf aufnehmen, dass sie während des Studium in dieser tollen Firma gearbeitet haben.


                        Dann kannst du selbst überlegen ob du auf der Basis dort arbeiten willst. Im übrigen wie E.D. schon sagte, die Probezeit ist für den Kündigungsschutz unerheblich, der beginnt erst nach 6 Monaten.
                        Aber selbst wenn du länger als 6 Monate da bist, dann kündigt man dir halt betriebsbedingt mit der Begründung ein Kunde wäre weg gefallen.

                        Letztlich ist die Realität, du spielst das Spiel mit oder lässt es bleiben. Wobei ob es so kommt wie oben gesagt, steht ja noch in den Sternen.

                        Deshalb sagte ich auch Betriebsrat ansprechen, weil der könnte man mit der illegalen Praxis in der Firma aufräumen (wenn er will).

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                        • #13
                          AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                          Aber selbst wenn du länger als 6 Monate da bist, dann kündigt man dir halt betriebsbedingt mit der Begründung ein Kunde wäre weg gefallen.

                          .
                          Die Aussage ist doch Quatsch. Willst Du dem TE erklären, er hat sowieso keine Chance uns ist der Willkür des AG ausgeliefert? Nein ist er nicht. Das Firmen dann plötzlich doch Entgeltfortzahlung und bezahlten Urlaub bei Werkstudenten leisten kann ich aus erster Hand berichten. Und das geht auch ohne Betriebsrat. Der müsste im Übrigen sofort auf das Thema einsteigen, weil es seine gesetzliche
                          Pflicht ist, darauf zu achten. Ein Gremium, welches nicht aktiv wird, verstößt massiv gegen das Betriebsverfassungsgesetz .

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                          • #14
                            AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                            Zitat von filter Beitrag anzeigen
                            Ein Gremium, welches nicht aktiv wird, verstößt massiv gegen das Betriebsverfassungsgesetz .

                            Und dann? Kommt die Polizei?

                            Sorry für den Sarkasmus.

                            Ansonsten wollte ich den OP darauf hinweisen vorsichtig zu sein und wenn es eine BR gibt, muss man nicht selber ins Wespennest stechen.

                            Es war auch nur 1 mögliches Szenario was ich beschrieb.
                            Vielleicht sieht der Vorgesetzte den Fehler ja ein.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Lohnfortzahlung Werkstudent - Vorgehenweise

                              Also ich werde jetzt aufjedenfall erstmal bis zum Gespräch abwarten, jedoch werde ich dort weiterhin drauf bestehen und dann sehe ich ja die Reaktion meines Vorgesetzten..
                              Falls er mir erklären will, sowas ist nicht üblich hier, überlege ich mir eben mein weiteres Vorgehen.. ob dass dann ein stillschweigendes Hinnehmen (vllt des Arbeitsplatzes wegen oder des Arbeitsklimas) oder der Gang zum Betriebsrat etc. ist weiß ich noch nicht..

                              Zum Thema bezahlten Urlaub hätte ich auch noch eine kleine Frage bzw Anregung!

                              In meinem Vertrag steht ganz klar geregelt, dass ich Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub unter Fortbezahlung der Bezüge habe. Er ist nach Absprache und Genehmigung meines Vorgesetzten zu nehmen

                              Den kompletten Anspruch allerdings erst nach 6 Monaten ununterbrochener Betriebszugehörigkeit

                              Wie sieht es denn hier mit anteiligem Urlaub für dieses Jahr aus? Wenn ich den nicht nehme und sagen wir mal vllt im Februar für Bachelorarbeit diesen Vertrag kündige schenke ich ja einiges her??

                              Pro voll gearbeitetem Monat ein Zwölftel davon? Ich arbeite seit Anfang des Vertrags 5 Tage die Woche ungefähr 36-40 stunden, während des Semester werden es wohl ungefähr 12-13 Stunden/Woche an unterschiedlich vielen Tagen (habe noch keinen genauen Stundenplan)


                              Vielen lieben Dank aufjedenfall!

                              LG
                              Zuletzt geändert von Werkstudent11; 24.09.2015, 09:46.

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