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Kündigung - Urlaubsanspruch

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  • Kündigung - Urlaubsanspruch

    Hallo, ich habe eine Frage: ich wurde gekündigt und mein Arbeitgeber hat mich dazu genötigt eine Vereinbarung zu unterzeichnen wo 7 Punkte aufgeführt sind. Alle diese Punkte sind zu meinem Nachteil. Einer dieser Punkte sagt, dass beide Paten sich einig sind, das der gesamt Urlaub genommen wurde obwohl mir noch 16 Tage zugestanden hätten. Ich wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Ich war wegen meiner Freistellung krankgeschrieben. Daraufhin habe ich meinem Arbeitgeber geschrieben,dass er mir meinen Resturlaub auf Grund meiner Krankschreibung entgelten soll. Er berief sich auf den Vertrag und sagte, dass ich die Vereinbarung unterschrieben habe und er deshalb nichts zahlt. Meine Frage ist ob ich einen Anwalt damit beauftragen sollte, so den mir noch zustehenden Urlaub einzuklagen und ob das überhaupt Sinn macht.
    Das ist ein Zeitarbeitsunternehmen.

  • #2
    AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

    Das kann letztlich kein Mensch seriös beurteilen, ob es sich letztlich lohnt.

    Eine aufhebungsvereinbarung bei der du auf den gesetzlichen Teil deines Urlaubs verzichtest, die erscheint mir allerdings leicht fraglich. Ein Arbeitnehmer kann überhaupt nicht auf den Mindesturlaub wirksam verzichten.

    Zeitarbeitsfirmen sind bekannt, dass sie mal einfach was abziehen, weil sie genau wissen, die meisten werden sich nicht wehren.

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    • #3
      AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

      Wie, was genötigt? Hat er Dir eine Pistole vor die Nase gehalten?
      Was ist das für eine Vereinbarung? Warum hast Du die unterschrieben?
      Wie lange bestand das Arbeitsverhältnis? Seit wann ist es beendet?

      Das ist ein Zeitarbeitsunternehmen.
      Warum verwundert das nicht?

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      • #4
        AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

        Ein Arbeitnehmer kann überhaupt nicht auf den Mindesturlaub wirksam verzichten.
        Das ist zwar richtig, angeblich kann man aber mit der fragwürdigen Formulierung "die Parteien sind sich darüber einig, dass der Urlaubsanspruch gewährt wurde" umgehen. Frage mich bitte nicht, wer sich so einen Unfug ausdenkt und warum das Juristen durchwinken.

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        • #5
          AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

          Hallo,

          es könnte aber auch sein, dass der Urlaub mit der Freistellung verrechnet werden sollte. Jetzt ist halt die Krankmeldung dazwischen gekommen. Und dadurch müsste der Urlaub ausgezahlt werden. Schreib doch mal den genauen Wortlaut zum Thema Urlaub aus dem Aufhebungsvertrag.

          Gruß
          Hubertus

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          • #6
            AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

            Zitat von filter Beitrag anzeigen
            Das ist zwar richtig, angeblich kann man aber mit der fragwürdigen Formulierung "die Parteien sind sich darüber einig, dass der Urlaubsanspruch gewährt wurde" umgehen. Frage mich bitte nicht, wer sich so einen Unfug ausdenkt und warum das Juristen durchwinken.

            vielleicht soll genau das verhindert werden:
            dass man einen MA bezahlt freistellt (unter Anrechnung von Resturlaubsansprüchen),
            der MA dann aber den gelben Urlaubsschein holt und den Urlaub dadurch verdoppelt.

            Ich frage mich, warum Juristen das durchwinken.
            bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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            • #7
              AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

              Zitat von Singereck Beitrag anzeigen
              ... Meine Frage ist ob ich einen Anwalt damit beauftragen sollte, so den mir noch zustehenden Urlaub einzuklagen und ob das überhaupt Sinn macht.
              ...
              Hallo,

              die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht) kostet dich maximal 190 Euro. Die Auskunft, ob sich eine Klage lohnt, wird mancherorts - bei überschaubaren Fällen - auch ohne Berechnung gegeben.

              Überlege dir also, was dir der Urlaub wert ist, sammle dann deine Unterlagen zusammen und gehe zum Anwalt deines geringsten Misstrauens.

              Gruß,
              werner
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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              • #8
                AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

                Hallo, erstenmal dank an euch das ihr euch mit meinen Fall auseinandersetzt. Hier der genaue Inhalt der verinbarung.
                die in dieser vereibarung verwendeten Bezeichnungen Arbeitnehmer umfasst weiblich und mennliche beschäftigte sie wie ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwendet.
                1. Die Parteien sind sich darüber einig, dass das Arbeitsverhältnis aufgrund ordentlicher Kündigung mit den. 05.20015 enden wird.
                2.die Firma ... rechnet das Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß entsprechenden den gesetzlichern und vertraglichen Bestimmungen bis zum 15.05.2015 ab und zahlt den sich hieraus ergeben nettobetrag an den Arbeitnehmer aus.
                3. Der Arbeitnehmer wird mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres von der verpflichtungarischen zur Erbringung seiner Arbeitsleistung freigestellt.
                4.beide Parteien sind sich einig, dass der Arbeitnehmer den gesamten ihm zustehenden uhrlaub genommen hat.
                5.der Arbeitnehmer verpflichtet sich, während der Dauer der Freistellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnis nicht für ein Unternehmen tätig zu sein,das mit der Firma ... in Konkurrenz steht. Als KonkurrenzUnternehmen gelten solche Unternehmen die sich mit der gewerbsmäßigen Arbeitnehmer Überlassung oder personalvermittlung befassen.
                6. Der Arbeitnehmer verzichten ausdrücklich auf das Recht, den Fortbestand des Arbeitsverhältnises aus irgendeinem Rechtsgrund gerichtlich geltend zu machen. Insbesondere wird er keine kündigungsschutsklage erhoben.
                7. Mit Erfüllung Dr vorgenannten verpflichtungenau verzichten beide Parteien auf sämtliche gegenseitig finanziellen Ansprüche aus den Arbeitsverhältnis und anlässlich seiner Beendigung. Gleich aus welchem Rechtsgrund und gleich, ob bekannt oder unbekannt
                das ist die ausführliche vereibarung. Streng genommen ein agb.

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                • #9
                  AW: Kündigung - Urlaubsanspruch

                  Keiner wird dir hier versprechen können, dass es sich lohnt den Urlaub noch einzuklagen.

                  Ansonsten hast du halt auch was fürs Leben gelernt, sowas unterschreibt man halt einfach nicht, unter keinen Umständen. Nächstes mal bist du schlauer.

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