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Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

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    antwortet
    AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

    Eine kleine Legende würde Deinem Aufsatz gut tun. Oder weiss hier jeder was KVP bedeutet?

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  • matthias
    antwortet
    AW: Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

    Die Frage ist (unter anderen) wie du dir überhaupt eine Zukunft von dir und dem Projekt dort vorstellen kannst.

    Letztlich wird hier keiner beurteilen können, wie das Verhalten des BRs zu werten ist. Allerdings glaub ich, du hast Null Chancen wenn du jetzt gegen den BRV einen Kleinkrieg anfängst, das kannst du nur verlieren.

    Bedenklich finde ich halt, von Geschäftsleitungsseite her, dass du allein mit dem ganzen Projekt betraut bist (mag auch mit der Größe der Firma zu sammen hängen) aber das scheint doch auch von GL Seite her nicht wirklich Druck und Wille zum Erfolg dahinter zu sein.

    Also wie gesagt überleg dir wie es für dich weiter gehen kann.

    Entweder du machst einfach eher mal weiter wie bisher, bereitest aber den Absprung vor. Also Bewerbungen schreiben und schauen, dass man woanders unterkommt.

    Oder du versuchst betriebsintern von dem Projekt weg zu kommen.

    Bzw. du sprichst deien Vorgesetzten nochmal direkt an, auch mit der Zahl 98 % Unzufriedener und fragst einfach letztlich relativ offen, wie er sich den Fortgang des Projekts vorstellt und welche Ziel er ganz konkret mit dem Projekt noch verbindet. Welche Meilensteine sollen 2015 erreicht werden und was wenn nicht.
    Gerade der Jahreswechsel lädt ja da auch nochmal dazu ein, einfach mal grundsätzlich über das Projekt zu sprechen.

    Also das sind ein paar Ideen, vielleicht kommt von anderen noch mehr.


    Ansonsten, man verliert mal im Leben und man gewinnt mal. Ich würde das letztlich auch nicht zu persönlich nehmen. Dass du letztlich die Zielscheibe bist, dafür kannst du nichts. Das Projekt wurde sicher vor deiner Einstellung zwischen GL und BR kontrovers diskutiert und du bist da zwischen die Fronten der Alphamännchen geraten. Das ist nicht deine Schuld. Nimms echt nicht persönlich. Schau aber jetzt dass du da sauber raus kommst und da bringen Dinge wie: Ich zeig den wg. Rufmord an, oder was auf dem Niveau garnichts!!!

    Nimms wie ein Profi!

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  • topa1980
    hat ein Thema erstellt Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat.

    Öffentliche Diffamierung durch den Betriebsrat

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, das hier ist das richtige Forum für mein Anliegen.

    Um mich kurz vorzustellen: Ich bin 34 Jahre alt , habe eine fundierte Lean SixSigma-Ausbildung und bin in einem Unternehmen der Baubranche angestellt. Ich betreue dort seit ca. 2 Jahren als Beauftragter für KVP das Thema Lean Production für unsere Inlandsstandorte.

    Der BR-Vorsitzende eines unserer Standorte ist ein "offener Gegner" des KVP. Ohne das direkt belegen zu können weiß ich, dass er auch unsere Mitarbeiter direkt dazu animiert, dieses Thema zu blockieren und dass er damit allgemein eine negative Stimmung verbreitet.

    Zudem ist unsere mittlere bis untere Führungsebene (Werkleiter / Meisterebene) bei diesem sensiblen Thema nicht wirklich hochmotiviert und trägt wenig zum Aufbau bzw. zum Erhalt einer "KVP-Kultur" bei.

    Meine persönliche Arbeit (die leider nur punktuell wirkt), das heißt die Durchführung von Workshops und die Planung und Koordinierung von einzelnen KVP-Maßnahmen, erzielte bisher gute Ergebnisse und ein durchweg positives Feedback - seitens der Führungskräfte und auch seitens der Mitarbeiter, die mit mir gemeinsam an Aktionen teilnahmen. Was aber nichts an der generell extrem negativen Einstellung des BR geändert hat. Die Versuche, den BR aktiv einzubinden, sind von wenig Erfolg gekrönt.

    Nun zum Punkt! Auf de letzten Betriebsversammlung, in Anwesenheit des CEO wurde vom Betriebsrat vor dem versammelten Personal...

    1) ...behauptet, dass "wahrscheinlich 98% der Belegschaft" mit der KVP-Durchführung - so wie sie ist - extrem unzufrieden sind. (ohne Erhebung, einfach eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung)
    2) ...es wurde ein sehr plakatives Szenario beschrieben, welches in dieser Form weder vorgekommen ist, noch in dieser Form überhaupt möglich ist. Hier wurden einfach mehrere Falschaussagen, gepaart mit völliger Unkenntnis der betrieblichen Abläufe zum Thema KVP aneinandergereiht, mit dem Ziel ein Beispiel für das angebliche komplette Versagen unseres betrieblichen Prozesses (KVP) zu geben. Das ganze wurde so theatralisch vorgetragen, dass ich es fast selbst geglaubt hätte...

    Was sind nun meine Probleme damit:

    Ich habe als KVP-Verantwortlicher zwar keine Mitarbeiter-Verantwortung (bin auch nur Tarifangestellter), fungiere als einziger interner Berater und auch einziger Fachmann aber quasi als "allgegenwärtiger Prozesseigner des KVP" in der Firma. Das heißt, jede KVP-Aktion wird von der Führungsmannschaft und einem Großteil der Mitarbeiter direkt mit mir assoziiert (Auch wenn die Verantwortung der KVP-Umsetzung an ganz anderen Stellen festgemacht ist.) Dementsprechend wird diese Aussage des Betriebsrats auch direkt mit mir als Person in Zusammenhang gebracht.

    Wenn der BR also behauptet, dass 98% der Mitarbeiter unzufrieden sind, dann könnte das bis hoch zur Geschäftsführung eine Aussage sein, die die Qualität meiner Arbeit extrem in Frage stellt. (Dazu müsst ihr wissen, dass KVP bei uns einen eigenen Namen hat, der gleichzeitig auch zu meinem Spitznamen geworden ist...) Der Werkleiter, der nach dem BR gesprochen hat, hat an dem Tag übrigens keine Richtigstellung vorgenommen. Als ich ihm das heute vorgeworfen habe, hat er nur gemeint, er wollte keine "Unruhe reinbringen". Generell sieht er es aber "auch so wie ich"... >

    Ich befürchte jetzt wirklich einen (versteckten) Karriereknick für mich. Ich kenne meine Vorgesetzten genau genug um zu ahnen, dass diese froh sein werden, wenn sie automatisch einen Sündenbock geliefert bekommen. Weil sie zwar mit meiner Arbeit richtig zufrieden sind, sich jetzt aber auch vorm GF verantworten müssen...

    Ich fühle mich diffamiert und gemobbt. Keine Ahnung, ob das unter den Voraussetzungen (direkter Bezug eines Prozesses oder einer Abteilung auf nur einen Mitarbeiter) schon "Rufmord" durch den Betriebsrat ist...

    Fakt ist, dass sich Teile des BR gern dem lästigen Thema KVP und Prozessoptimierern wie mir entledigen würden. Es könnten ja Leute wegoptimiert werden...

    Ich bin nur noch verzweifelt und weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Ich wurde bloßgestellt vor meinen Kollegen und vor dem Geschäftsführer. Bis letzte Woche hat mir meine Arbeit richtig Spaß gemacht, jetzt habe ich gedanklich eigentlich schon gekündigt.

    Ich bin über jeden Tipp dankbar. Ist so ein Verhalten des BR zulässig? Wie kann ich mich konkret dagegen wehren? Wie kann ich hier ein "System dahinter" nachweisen?

    Wünsche allen einen schönen Abend!
    tp

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