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Urlaubssperre für Sitzungsdienst

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  • Urlaubssperre für Sitzungsdienst

    In unserer Kommune (ergo öffentlicher Dienst) sind Sitzungen der Abgeordneten und Ausschüsse mehrmals im Jahr. Für die Sitzungen und Ausschüsse sind Protokollanten notwendig. Hierfür wurde extra eine Protokollführung neu organisiert. Das heißt es ist festgelegt wer, wann, welche Sitzung bzw. Ausschuss protokolliert.

    Jetzt hat die Dienststelle für diese Zeit Urlaubssperre verhängt. Kann mann dagegen irgendwie widersprechen,da ich Sitzungsdienst habe, wenn mein Kind Geburtstag hat. Und die Frage ist auch, muss bei sowas nicht der Personalrat angehört werden?!

    Danke vorab!

  • #2
    AW: Urlaubssperre für Sitzungsdienst

    Zitat von PR_2014 Beitrag anzeigen
    ... Für die Sitzungen und Ausschüsse sind Protokollanten notwendig. Hierfür wurde extra eine Protokollführung neu organisiert. Das heißt es ist festgelegt wer, wann, welche Sitzung bzw. Ausschuss protokolliert.

    Jetzt hat die Dienststelle für diese Zeit Urlaubssperre verhängt. Kann mann dagegen irgendwie widersprechen,da ich Sitzungsdienst habe, wenn mein Kind Geburtstag hat. Und die Frage ist auch, muss bei sowas nicht der Personalrat angehört werden?! ...!
    Hallo,

    zur Mitbestimmung musst du in das Personalvertretungsgesetz deines Bundeslandes schauen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Grundsätze der Urlaubsplanung (wozu auch eine Urlaubssperre für eine Gruppe von Mitarbeitenden gehört) ebenso mitbestimmungspflichtig sein wie die Urlaubsfestsetzung im Einzelfall, wenn zwischen Beschäftigtem/r und Dienststelle kein Einverständnis erzielt werden kann.

    Ich gehe davon aus, dass die Urlaubssperre für den Sitzungsdienst dem Grunde nach in Ordnung ist - als generelle Maßnahme. Das wirst du nicht verhindern können.

    Die Frage ist, wie dann mit Einzelschicksalen umgegangen wird. Ist z.B. ein Tausch unter Kollegen möglich? Die einfachste Lösung könnte vielleicht so aussehen, dass der Vorgesetzte einen vorläufigen Plan macht und diesen den Betroffenen zur Verfügung stellt. Die planen das entsprechend ihren persönlichen Verfügbarkeiten um und geben den Plan zur gemeinsamen Beschlussfassung zurück.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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