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Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

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  • Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

    Hallo ,
    Vor 3 Wochen habe ich einen Arbeitsvertrag als Kraftfahrer unterschrieben , die überschrift im Vertrag heisst ( Arbeitsvertrag Fahrer ) es handelt sich hierbei um eine Umzugsfirma.
    Im Vertrag steht : Der Mitarbeiter wird ab ....... als Kraftfahrer für alle Verkehre und Fahrzeuge in der Firma beschäftigt.

    Nun ist es aber so das ich bisher jeden Tag nur Möbel geschleppt habe und das teilweise 12std. am Tag als Fahrer wurde ich bisher nicht eingesetzt.
    Ich habe den Vertrag über die Firma selber ( keine Leiharbeit ) nun ist es aber so das ich Teilweise auch Arbeitsklamotten von einer anderen Firma anziehen soll , diese Firma ist aber in meinem Vertrag nicht erwähnt und ich habe auch mit denen keinen Vertrag geschlossen.

    Da ich mich aber als Fahrer dort beworben habe und auch so eingestellt wurde aber leider nicht in den Genuss gekommen bin zu fahren habe ich natürlich die Nase voll und mich woanders beworben.
    Im Vertrag steht das ich eine Kündigungsfrist von 2 Wochen habe , muss ich diese überhaupt einhalten oder kann ich den Vertrag aufgrund von Täuschung auch fristlos mit sofortiger wirkung kündigen ?

  • #2
    AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

    Zitat von Frank99 Beitrag anzeigen
    Hallo ,
    Vor 3 Wochen habe ich einen Arbeitsvertrag als Kraftfahrer unterschrieben , die überschrift im Vertrag heisst ( Arbeitsvertrag Fahrer ) es handelt sich hierbei um eine Umzugsfirma.
    Im Vertrag steht : Der Mitarbeiter wird ab ....... als Kraftfahrer für alle Verkehre und Fahrzeuge in der Firma beschäftigt.

    Nun ist es aber so das ich bisher jeden Tag nur Möbel geschleppt habe und das teilweise 12std. am Tag als Fahrer wurde ich bisher nicht eingesetzt.
    Ich habe den Vertrag über die Firma selber ( keine Leiharbeit ) nun ist es aber so das ich Teilweise auch Arbeitsklamotten von einer anderen Firma anziehen soll , diese Firma ist aber in meinem Vertrag nicht erwähnt und ich habe auch mit denen keinen Vertrag geschlossen.

    Da ich mich aber als Fahrer dort beworben habe und auch so eingestellt wurde aber leider nicht in den Genuss gekommen bin zu fahren habe ich natürlich die Nase voll und mich woanders beworben.
    Im Vertrag steht das ich eine Kündigungsfrist von 2 Wochen habe , muss ich diese überhaupt einhalten oder kann ich den Vertrag aufgrund von Täuschung auch fristlos mit sofortiger wirkung kündigen ?
    Hallo Frank,
    estmal liegt schon ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz vor, 12 Std. Arbeitszeit sind nicht erlaubt. Was die Tätigkeit anbelangt würde ich nochmal mit dem AG sprechen und ihn darauf aufmerksam machen das du als Fahrer angestellt bist. Ich weiß aber auch In der Möbelbranche die Fahrer auch mit anpacken müssen, wäre auch irgendwie nachzuvollziehen. Ansonsten man stelle sich vor LKW beladen 5 Std. was mach der Fahrer ? Pause? Ich denke das heir eine fristlose KÜ nicht in Frage kommt.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

      Eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung ist in den allermeisten Fällen unzulässig. Das gilt selbst bei Verstößen des AG gegen das Arbeitzeitgesetz.
      Also abmahnen und zur vertragsgemässen Beschäftigung auffordern.

      Oder versuchen einen Aufhebungsvertrag abzuschliessen - wobei der AG dann mitspielen muss.

      Kommentar


      • #4
        AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

        Zitat von filter Beitrag anzeigen
        Eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung ist in den allermeisten Fällen unzulässig. Das gilt selbst bei Verstößen des AG gegen das Arbeitzeitgesetz.
        Also abmahnen und zur vertragsgemässen Beschäftigung auffordern.

        Oder versuchen einen Aufhebungsvertrag abzuschliessen - wobei der AG dann mitspielen muss.
        Oder einfach verlangen, dass man ab Morgen halt vertragsgemäß eingesetzt wird.

        Wobei im Vertrag möglicherweise steht, dass man auch zu anderen "zumutbaren" Arbeiten eingesetzt werden kann.

        Bzw. zumindest Dienst nach Vorschrift, also Überstunden max. im gesetzlichen Rahmen, wenn es überhaupt vereinbart ist, dass ÜS gemacht werden müssen.

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        • #5
          AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

          Ich habe auch lange für ein Umzugsunternehmen (AntsTrans) als Fahrer gearbeitet. Ich musste in meinen ersten Wochen auch viel schleppen. Das legte sich aber mit der Zeit und ich musste nur mehr mit anpacken wenn Not am Mann war. Und danach hat mir die Arbeit wirklich viel Spaß gemacht. Hoffe das sich auch bei dir das Problem in Wohlgefallen auflöst.

          LG

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          • #6
            AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

            Zitat von filter Beitrag anzeigen
            Eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung ist in den allermeisten Fällen unzulässig. Das gilt selbst bei Verstößen des AG gegen das Arbeitzeitgesetz.
            Also abmahnen und zur vertragsgemässen Beschäftigung auffordern.

            Oder versuchen einen Aufhebungsvertrag abzuschliessen - wobei der AG dann mitspielen muss.

            wir reden von einem Umzugshelfer, filter.
            Kleinunternehmer abmahnen... *lach*....
            sag doch gleich, dass du eine fristlose AG-Kündigung provozieren willst.

            @Volker:
            kündige ganz normal mit der Kündigunsfrist im Vertrag.
            Alles andere ist Juristenjogging und m.E. in Deinem Falle etwas weltfremd.

            .
            bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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            • #7
              AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

              wir reden von einem Umzugshelfer, filter.
              Ich lese etwas von Kraftfahrer im ersten Beitrag.

              Kommentar


              • #8
                AW: Arbeitsvertrag unter falschem Vorwand

                Zitat von filter Beitrag anzeigen
                Ich lese etwas von Kraftfahrer im ersten Beitrag.
                ja, auf dem Papier. Als Fahrer bislang aber nicht eingesetzt, sondern eben als Möbelpacker. Das ist ja der Grund, warum der TE da raus will.

                habe ich einen Arbeitsvertrag als Kraftfahrer unterschrieben , die überschrift im Vertrag heisst ( Arbeitsvertrag Fahrer ) es handelt sich hierbei um eine Umzugsfirma.
                Im Vertrag steht : Der Mitarbeiter wird ab ....... als Kraftfahrer für alle Verkehre und Fahrzeuge in der Firma beschäftigt.

                Nun ist es aber so das ich bisher jeden Tag nur Möbel geschleppt habe und das teilweise 12std. am Tag als Fahrer wurde ich bisher nicht eingesetzt.
                bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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