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Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

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  • Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

    Grüße alle,

    ich bin arbeitslos geworden und beziehe - auch während ich arbeitstätig war - eine gesetzliche Unfallrente. Das Arbeitsamt hat jetzt bei meiner Arbeitssuche einen Gutachter eingeschaltet, der meine Unterlagen auch von der Berufsgenossenschaft zur Bewertung nimmt. Meine Frage ist, ob das Arbeitsamt die Berufsgenossenschaft dazu auffordert, mir keine Unfallrente mehr zu zahlen.

    Danke

  • #2
    AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

    Zitat von Sergei Beitrag anzeigen
    Grüße alle,

    ich bin arbeitslos geworden und beziehe - auch während ich arbeitstätig war - eine gesetzliche Unfallrente. Das Arbeitsamt hat jetzt bei meiner Arbeitssuche einen Gutachter eingeschaltet, der meine Unterlagen auch von der Berufsgenossenschaft zur Bewertung nimmt. Meine Frage ist, ob das Arbeitsamt die Berufsgenossenschaft dazu auffordert, mir keine Unfallrente mehr zu zahlen.

    Danke
    hallo Sergei,
    handelt es sich um eine unbefristete Unfallrente?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

      Zitat von Sergei Beitrag anzeigen
      ich bin arbeitslos geworden und beziehe - auch während ich arbeitstätig war - eine gesetzliche Unfallrente. Das Arbeitsamt hat jetzt bei meiner Arbeitssuche einen Gutachter eingeschaltet, der meine Unterlagen auch von der Berufsgenossenschaft zur Bewertung nimmt. Meine Frage ist, ob das Arbeitsamt die Berufsgenossenschaft dazu auffordert, mir keine Unfallrente mehr zu zahlen.
      Hallo,

      die Verletztenrente soll einen Ausgleich bilden für unfallbedingte allgemeine Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt. Der ausgeübte spezielle Beruf spielt dabei nur in ganz seltenen Fällen eine Rolle, wenn es sich um spezielle Kenntnisse handelt (z.B. der Pianist, der ein paar Finger verloren hat).

      Demzufolge wirkt sich ein Berufswechsel ebenso wenig auf die Verletztenrente aus wie eine Arbeitslosigkeit.

      Welchen Auftrag hat der Gutachter denn? Ich vermute, dass er deine gesundheitlichen Einschränkungen hinsichtlich einer Vermittelbarkeit feststellen soll. Dazu gehören natürlich auch die Unfallfolgen.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        hallo Sergei,
        handelt es sich um eine unbefristete Unfallrente?
        Gruß FS
        beziehst du AlG II? Wenn sieh hier:
        Die gewährte Verletztenrente wird somit als Einkommen unter Berücksichtigung der Absetzbeträge nach § 11b Abs. 1 Satz 1 SGB II berücksichtigt. Ein ggf. vorhandener Grad der Behinderung ist für diese Betrachtung nicht relevant.Am besten du googlst noch mal "unter Arbeitsamt und Unfallrente" um mehr zu erfahren.Da kenne ich mich nicht so gut mit aus.
        Gruß FS
        In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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        • #5
          AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

          Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
          hallo Sergei,
          handelt es sich um eine unbefristete Unfallrente?
          Gruß FS
          Ja, eine unbefristete. Und ich beziehe im Moment ALG I. Bewerbe mich natürlich mithilfe der Jöbbörse der Arbeitsagentur.

          Und wollte wissen, ob die Berufsgenossenschaft, ohne dass sich an meinem Grad der Behinderung etwas geändert, einfach aufhört die Rente zu zahlen.

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          • #6
            AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

            Zitat von Sergei Beitrag anzeigen
            Ja, eine unbefristete. ...
            Und wollte wissen, ob die Berufsgenossenschaft, ohne dass sich an meinem Grad der Behinderung etwas geändert, einfach aufhört die Rente zu zahlen.
            Der Grad der Behinderung (GdB) des Schwerbehindertenausweise s ist nicht identisch mit der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) der gesetzlichen Unfallversicherung. Die beiden Werte werden auf unterschiedliche Weise ermittelt und festgesetzt.

            Dennoch: Wenn die Verletztenrente unbefristet festgesetzt wurde und seitens der BG keine Nachuntersuchungstermine vorgesehen sind, bleibt dir diese Rente erhalten.

            Aufhören zu zahlen könnte die BG nur nach Erlass eines Aufhebungsbescheides. Dieser müsste begründet sein und man kann mit Rechtsmitteln gegen ihn vorgehen. Die Arbeitslosigkeit ist meines Wissens kein Grund dafür, die Zahlung einzustellen.
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

              Die BfA wollen wahrscheinlich die Höhe der Rente wissen um damit die Grundlage des ALG I zu berechnen.
              Diese Einnahmen werden (früher war es so) mit einberechnet.

              Damit wird auch ermittelt in wie fern du für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

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              • #8
                AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

                Ich habe bei der Arbeitsagentur ein Formular unterschrieben, ohne es vorher durchgelesen zu haben. Die Sachbearbeiterin erklärte, dass es sich dort um meine Unterlagen beim Hausarzt und der Berufsgenossenschaft für den Gutachter handelt. Kann es eine Verzichsterklärung auf meine Unfallrente sein?

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                • #9
                  AW: Arbeitsamt und Berufsgenossenschaft

                  Zitat von Sergei Beitrag anzeigen
                  Ich habe bei der Arbeitsagentur ein Formular unterschrieben, ohne es vorher durchgelesen zu haben
                  Das sollte man nie tun. Weder bei der Arbeitsagentur noch beim freundlichen Zeitungsdrücker an der Haustüre.

                  Kann es eine Verzichsterklärung auf meine Unfallrente sein?
                  Kann ich mir kaum vorstellen. Aber frage die Sachbearbeiterin doch einfach nochmal bzw. lasse dir eine Kopie des Formulars aushändigen.
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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