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AG lässt mich in der Luft hängen

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  • AG lässt mich in der Luft hängen

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem mit dem AG meines Minijobs (Putzstelle in Privathaushalt). Ich beziehe ALG 2 und gehe einmal pro Woche für drei Stunden auf geringfügige Basis dort arbeiten.

    Zurzeit nehme ich neben dem Minijob an einer TZ Weiterbildung teil, für die ich die Arbeitszeit bei meinem AG etwas verschieben musste. War für den AG auch gar kein Problem.

    Nun soll ich aber für vier Wochen (ab Dezember) an einer Vollzeitmaßnahme teilnehmen, was bedeutet, dass ich erneut die Arbeitzeit bei dem AG verändern muss.

    Vor vierzehn Tagen habe ich meinem AG daraufhingewiesen und ihm den Vorschlag gemacht, dass ich ja auch Samstags dort arbeiten könnte, vorausgesetzt natürlich nur wenn der AG damit einverstanden ist. Oder das ich halt für die vier Wochen nach der Maßnahme arbeiten komme.
    Oder er muss mir halt kündigen....

    Bis heute hat sich mein AG nicht dazugeäußert und ich weiß nun nicht, was ich noch machen soll. Ich warte jetzt immer noch auf die Entscheidung ob das mit der Arbeitzeit so in Ordnung geht oder ob er mir kündigen wird.

    Dem Jobcenter ist es ziemlich egal, denn die Weiterbildung ist natürlich wichtiger.

    Was kann ich machen, außer ständig meinen AG aufzufordern mir seine Entscheidung mitzuteilen, Soll ich jetzt einfach nach der Vollzeitmaßnahme arbeiten gehen? Oder was kann man tun?

    Danke für Eure Hilfe und
    viele Grüße joplie

  • #2
    AW: AG lässt mich in der Luft hängen

    Bissele verkehrte Welt, wenn du den Vertrag nicht mehr erfüllen kannst musst du kündigen, wieso sollte der AG das tun?

    Kommentar


    • #3
      AW: AG lässt mich in der Luft hängen

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Bissele verkehrte Welt, wenn du den Vertrag nicht mehr erfüllen kannst musst du kündigen, wieso sollte der AG das tun?
      Sehe ich auch so.

      Kommentar


      • #4
        AW: AG lässt mich in der Luft hängen

        Zitat von joplie Beitrag anzeigen
        Hallo,
        ich habe folgendes Problem mit dem AG meines Minijobs (Putzstelle in Privathaushalt). Ich beziehe ALG 2 und gehe einmal pro Woche für drei Stunden auf geringfügige Basis dort arbeiten.
        ...
        Nun soll ich aber für vier Wochen (ab Dezember) an einer Vollzeitmaßnahme teilnehmen, was bedeutet, dass ich erneut die Arbeitzeit bei dem AG verändern muss.
        ...
        Was kann ich machen, außer ständig meinen AG aufzufordern mir seine Entscheidung mitzuteilen, Soll ich jetzt einfach nach der Vollzeitmaßnahme arbeiten gehen? Oder was kann man tun?
        ...
        Hallo,

        ergänzend zu den Anmerkungen von matthias und rodeo:

        Falls du dieses Jahr noch keinen Urlaub in deinem Minijob genommen hattest, kannst du deinem AG mitteilen, dass du in dieser Zeit deinen (bezahlten) Jahresurlaub nehmen möchtest.

        Falls der Urlaub bereits verbraucht ist, hast du zusätzlich die Möglichkeit, unbezahlten Urlaub zu beantragen.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          AW: AG lässt mich in der Luft hängen

          Warum ich nicht kündige? Ganz einfach, der Vertrag sagt sowieso schon eine andere Arbeitszeit aus, weil auch schon mein AG wollte, dass ich hier und da mal die Zeiten verschiebe.
          Und ich beziehe ALG 2 und was pasiert dann wohl, wenn ich dann von selbst kündige? Sanktion!
          Die einzige Möglichkeit wäre dann, dass mir das Jobcenter schriftlich bestätigt, dass ich dann kündigen soll.

          Kommentar


          • #6
            AW: AG lässt mich in der Luft hängen

            Zitat von joplie Beitrag anzeigen
            Warum ich nicht kündige? Ganz einfach, der Vertrag sagt sowieso schon eine andere Arbeitszeit aus, weil auch schon mein AG wollte, dass ich hier und da mal die Zeiten verschiebe.
            Und ich beziehe ALG 2 und was pasiert dann wohl, wenn ich dann von selbst kündige? Sanktion!
            Die einzige Möglichkeit wäre dann, dass mir das Jobcenter schriftlich bestätigt, dass ich dann kündigen soll.
            Seit wann hat man mit Sanktionen zu rechnen wenn man bei ALG2 selbst kündigt?

            Hat die ARGE die Stelle vermittelt oder wurde die Stelle durch Eigeneinitiative gefunden?

            Als ALG-Empfänger vor ein paar Jahren habe ich nach Lust und Laune gearbeitet um etwas dazu zu verdienen.
            Nur weil ich keine Lust hatte wurde mir deswegen das ALG nicht gekürzt.

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            • #7
              AW: AG lässt mich in der Luft hängen

              Und die ARGE verlangt doch wohl die Vollzeitfortbildung oder es ist mit der abgesprochen.
              Trotzdem würde ich der ARGE entsprechend mitteilen, dass ich kündige.

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              • #8
                AW: AG lässt mich in der Luft hängen

                Hallo,

                das Jobcenter sanktioniert generell, wenn jemand selbst kündigt, weil man ja damit seine Hilfebedürftigkeit erhöht.
                Kündigen also bitte nur, wenn man schriftlich vom JC hat, dass man kündigen soll. In diesem Schriftstück sollte auf jeden Fall der Name des betreffenden SB vermerkt sein und seine Unterschrift. Dann kann man gegen den SB vorgehen, falls es doch noch Sanktionen geben sollte.

                Gegen eine Kündigung spricht weiterhin, dass ja nach der Weiterbildung nicht garantiert ist, dass ein anderer, besser bezahlter Job sofort angenommen werden kann.
                Langfristig gesehen ist es also erst einmal sinnvoller, wenn man den Minijob behält.
                Sollte man tatsächlich später einen besser bezahlten Job bekommen, kann man den Minijob immer noch kündigen, falls die Arbeitszeiten mit dem neuen Job kollidieren.
                (Dies wäre meine Argumentation gegenüber dem JC)

                Ich würde die Arbeitszeitverschiebung (oder Urlaub) beim AG schriftlich unter Angabe des Grundes (Vom JC angeordnete Weiterbildungsmaßnahme) beantragen. Vielleicht auch was reinschreiben wie "Wenn ich bis zum .... (Datum) nichts von Ihnen höre, gehe ich davon aus, dass Sie damit einverstanden sind"
                Am Besten vom AG den Erhalt bestätigen lassen.

                Falls der AG sich wundert, sagen, dass das nur dazu dient, Dich gegenüber dem JC abzusichern.
                Und dann abwarten, was der AG macht.

                Sollte eine Kündigung kommen, hast Du Dich gegenüber dem JC abgesichert.

                Und noch etwas: NIEMALS mit dem JC telefonieren, immer alles schriftlich machen und nachweislich abgeben.

                Gruß
                Leo
                Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
                Epiktet (50-13, griech. Philosoph
                ************************* ************************* **********************
                Meine Beiträge stellen meine eigene Meinung dar und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

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