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Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

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  • Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Hallo,

    ich hab im Juli meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich Schwanger bin, er war nicht erfreut (4. Monat). Ich bin Disponentin intern einer Zeitarbeitsfirma in HH Norderstedt.

    Nun bin ich im 8. Monat und meine Niederlassung soll geschlossen werden und ich führe die Niederlassung seit Wochen alleine und betreue mehrere Bereiche (Akquise, Aussendienst, Innendienst), weil mein Kollege aufgehört hat. Leider finden Sie keinen Ersatz weder für mich noch für mein Kollegen. Meine FA hat mich nun seit 2 Wochen krank geschrieben aufgrund von Überarbeitung, Ödeme und Bluthochdruck.

    Mein Arbeitgeber rief mich heute in einem Ton an, so würde ich noch nicht einmal meinen Feind anrufen. Er kam heute aus Ahaus in die Niederlassung und unterstellte mir ich hätte nichts gemacht an Arbeit (Arbeitsverweigerung, der Bewerbermarkt in Hamburg wäre doch grossartig), nicht einmal aufgeräumt und ich habe ihm ein Beschäftigungsverbot vorzulegen damit die Kasse zahlt nicht er. Sonst würde er sich was anderes einfallen lassen und hält mein nächstes Gehalt auch u.a. zurück.

    Man muss dazu sagen, das es in den letzten Monaten keinerlei Unterstützung gab aus der Hauptniederlassung (die Hamburger Niederlassung ist eine nicht selbständige Filiale), man sich auch nicht kundig machte wie es mir ginge.
    Zuletzt geändert von Sandy-HH; 02.10.2014, 15:23.

  • E.D.
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Ob die Ärztin ein Beschäftigungsverbot (was für den AG wegen U 2 besser ist) oder eine Arbeitsunfähigkeit feststellt, ist deren fachliche Entscheidung. Wenn der Arbeitgeber das für falsch entschieden hält (wozu er aber genauer wissen müsste, was die medizinischen Gründe sind), kann er bei der Krankenkasse eine Überprüfung durch den MDK verlangen. Der MDK-Arzt wird dann die behandelnde Ärztin fragen, vielleicht auch selbst zu einer Untersuchung vorladen.

    Ein Arbeitgeber der eine Filiale nur mit einer einzigen und noch dazu hochschwangeren Mitarbeiterin besetzt, muss eben mit plötzlichen Ausfällen rechnen. Wenn er da keine Vertretung vorsieht, ist das nicht besonders klug, aber eben sein Problem.

    Für eine Kündigung trotz Schwangerschaft bräuchte er schon ganz außerordentliche Gründe, "Büro nicht aufgeräumt" wird kaum ausreichen. Wenn er die Entgeltfortzahlung verweigert, beantragt man bei der Krankenkasse Krankengeld, die Krankenkasse verklagt ihn dann auf Erstattung (und den Differenzbetrag klagt man selbst ein).

    E.D.

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  • Fussballsend
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Zitat von Sandy-HH Beitrag anzeigen
    Das haben sie seit dem 1.7., sie suchen jetzt aufgrund dessen andere Gründe um mich los zu werden.
    wird er aber nicht können, sollte er dir dennoch eine SCHRIFTLICHE KÜ aushändigen, sofort KÜ-Schutzklage einreichen(Anwalt) und die Aufsichtsbehörde informieren.
    Gruß FS

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  • Sandy-HH
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Das haben sie seit dem 1.7., sie suchen jetzt aufgrund dessen andere Gründe um mich los zu werden.

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  • Sandy-HH
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Zitat von carllson Beitrag anzeigen
    wann soll der mutterschutz anfangen?


    15.11.

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  • Fussballsend
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Zitat von Sandy-HH Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich hab im Juli meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich Schwanger bin, er war nicht erfreut (4. Monat). Ich bin Disponentin intern einer Zeitarbeitsfirma in HH Norderstedt.

    Nun bin ich im 8. Monat und meine Niederlassung soll geschlossen werden und ich führe die Niederlassung seit Wochen alleine und betreue mehrere Bereiche (Akquise, Aussendienst, Innendienst), weil mein Kollege aufgehört hat. Leider finden Sie keinen Ersatz weder für mich noch für mein Kollegen. Meine FA hat mich nun seit 2 Wochen krank geschrieben aufgrund von Überarbeitung, Ödeme und Bluthochdruck.

    Mein Arbeitgeber rief mich heute in einem Ton an, so würde ich noch nicht einmal meinen Feind anrufen. Er kam heute aus Ahaus in die Niederlassung und unterstellte mir ich hätte nichts gemacht an Arbeit (Arbeitsverweigerung, der Bewerbermarkt in Hamburg wäre doch grossartig), nicht einmal aufgeräumt und ich habe ihm ein Beschäftigungsverbot vorzulegen damit die Kasse zahlt nicht er. Sonst würde er sich was anderes einfallen lassen und hält mein nächstes Gehalt auch u.a. zurück.

    Man muss dazu sagen, das es in den letzten Monaten keinerlei Unterstützung gab aus der Hauptniederlassung (die Hamburger Niederlassung ist eine nicht selbständige Filiale), man sich auch nicht kundig machte wie es mir ginge.
    Hallo Sandy-H
    man hat als Schwangere einen besonderen KÜ-Schutz. Allerdings muss der AG auch zum Zeitpunkt der KÜ, Kenntnis von der Schwangerschaft haben.
    Gruß FS

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  • carllson
    antwortet
    AW: Arbeitgeber will mich scheinbar in Schwangerschaft loswerden!

    Wann soll der Mutterschutz anfangen?

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