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  • Überzahlung

    Hallo, ich arbeite in einer Apotheke und habe letzte Woche erfahren, dass ich seit Oktober 2013 zu viel Gehalt bekommen habe, was mir aber leider nicht aufgefallen ist, da sich zu dem damaligen Zeitpunkt meine Arbeitszeiten erhöht haben. Hat mein Chef grundsätzlich nach der langen Zeit Anspruch auf eine komplette Rückzahlung oder gibt es Ausschlussfristen? Aus meinem Tarifvertrag ist das leider nicht eindeutig ersichtlich. Dort steht nur "Ansprüche aus Mehrarbeit, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Zahlungen von Zulagen jeder Art sind spätestens 3 Monate nach Fälligkeit schriftlich geltend zu machen. Dies gilt auch für Ansprüche der Mitarbeiter auf Vergütung von Notdienstbereitschaft."

    Vielen Dank

  • #2
    AW: Überzahlung

    Einzelvertraglich ist nichts geregelt?
    Dann gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 3 Jahren.
    Also in Deinem Fall hat Dein AG vollen Anspruch auf zu viel gezahlten Lohn.
    Im Übrigen solltest Du Deinen AG darüber in Kenntnis setzen.
    mfg, Aktivist

    Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

    Franz Beckenbauer:
    "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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    • #3
      AW: Überzahlung

      Nein es gibt keine anderen Vereinbarungen.

      Wäre es mir aufgefallen, dann hätte ich auch sofort reagiert. Nur leider habe ich mich auf seine Probeabrechnung, inklusive Angabe der WAZ verlassen und es nicht nachgeprüft.
      Meinem Chef ist es jetzt zufällig selber aufgefallen und er hat mich darüber informiert...

      Kommentar


      • #4
        AW: Überzahlung

        Und laut Gesetz bin ich anscheinend auch nicht verpflichtet, meine Lohnabrechnungen zu überprüfen. Natürlich ist mir das eine Lehre und ich schaue jetzt jedes Mal 3x hin.

        Die einzige Chance, die ich im Moment noch sehe ist, dass er direkt oder indirekt davon wusste. Dann hätte er keinen Anspruch auf Rückzahlung. In dieser Situation würde ich ihm dennoch einen Vergleich anbieten, da es nie meine Absicht war mich zu "bereichern".

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        • #5
          AW: Überzahlung

          Zitat von giraffe84 Beitrag anzeigen
          ... In dieser Situation würde ich ihm dennoch einen Vergleich anbieten, da es nie meine Absicht war mich zu "bereichern".
          Hallo,

          zusätzlich zur rechtlichen Frage, ob eine Rückforderung zulässig wäre, sind vielleicht auch die "Machtverhältnisse" zu berücksichtigen.

          Als Mitarbeiterin einer Apotheke arbeitest du vermutlich in einem Kleinbetrieb mit weniger als zehn Arbeitnehmern. Wenn du nun die Rückzahlung (möglicherweise sogar rechtmäßig - was ich aber nicht sehe) verweigerst, könnte dein Chef im nächsten Atemzug mit einer Kündigung um die Ecke kommen. Dann hast du nicht wirklich gewonnen.

          Falls ihr zur Zeit ein gutes Verhältnis zueinander habt, könnte ein solcher Streit ums Geld einen ziemlichen Stimmungsknick nach sich ziehen.

          Am besten wäre es dann wohl schon, sich gütlich zu einigen - je nach Höhe des Betrags vielleicht mit einer sehr langfristigen Rückzahlungsvereinbarung.

          Gruß,
          werner
          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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          • #6
            AW: Überzahlung

            Um was für Beträge geht es denn hier monatlich? Wieviel wurde zuviel gezahlt?

            Gruß
            AZ


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