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Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

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  • Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

    Hallo zusammen,

    ich habe im Forum schon ein wenig geguckt aber leider nichts gefunden was mir meine Frage beantworten kann.

    Folgende Situation:

    - Weiterbildung auf eigenen Wunsch zur IT- Projektleitung von April 2012 - Februar 2014
    - Arbeitgeber hat die Weiterbildungskosten zu 100% übernommen (ca. 5000€)
    - getroffene schriftliche Rückzahlungsvereinbarung mit dem Arbeitgeber welche besagt, dass ich ab Abschluss der Prüfung für 24 Monate an den Arbeitgeber gebunden bin. Mit jedem Monat den ich nach Abschluss - sprich Februar 2014 - bleibe verringert sich die Rückzahlungssumme anteilig,
    - zum 01.09.2014 fange ich bei einem anderen Arbeitgeber an. Dieser würde nach bestehen der Probezeit 2000€ zu der Weiterbildungskostenrückz ahlung beisteuern.

    Nun meine Frage. Ich unterstütze die Firma nachweislich (steht in meinem Zwischenzeugnis das ich beim AG angefordert habe drin) bereits seit Februar 2013. Offiziell angestellt bin ich ab April 2014 als Projektleitung.

    Habe ich eine Chance die Rückzahlung zu umgehen?

  • #2
    AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

    Zitat von jny Beitrag anzeigen
    ich habe im Forum schon ein wenig geguckt aber leider nichts gefunden was mir meine Frage beantworten kann.
    Dieser Thread ist erst 4 Tage her ...

    http://www.arbeitsrecht.de/forum/arb...indefrist.html
    Grüße

    Guido

    Kommentar


    • #3
      AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

      Zitat von jny Beitrag anzeigen
      Hallo zusammen,

      ich habe im Forum schon ein wenig geguckt aber leider nichts gefunden was mir meine Frage beantworten kann.

      Folgende Situation:

      - Weiterbildung auf eigenen Wunsch zur IT- Projektleitung von April 2012 - Februar 2014
      - Arbeitgeber hat die Weiterbildungskosten zu 100% übernommen (ca. 5000€)
      - getroffene schriftliche Rückzahlungsvereinbarung mit dem Arbeitgeber welche besagt, dass ich ab Abschluss der Prüfung für 24 Monate an den Arbeitgeber gebunden bin. Mit jedem Monat den ich nach Abschluss - sprich Februar 2014 - bleibe verringert sich die Rückzahlungssumme anteilig,
      - zum 01.09.2014 fange ich bei einem anderen Arbeitgeber an. Dieser würde nach bestehen der Probezeit 2000€ zu der Weiterbildungskostenrückz ahlung beisteuern.

      Nun meine Frage. Ich unterstütze die Firma nachweislich (steht in meinem Zwischenzeugnis das ich beim AG angefordert habe drin) bereits seit Februar 2013. Offiziell angestellt bin ich ab April 2014 als Projektleitung.

      Habe ich eine Chance die Rückzahlung zu umgehen?
      Hallo jny,
      Du wirst an die Rückzahlung wohl nicht vorbeikommen.In welcher Form unterstützt du die Firma denn? Andersrum stel dir mal du leihst mir 2000 Euro ich zahle dir aber nur 1000 zurück, was wäre deine Reaktion?
      Gruß FS
      In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

      Kommentar


      • #4
        AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

        [quote=Fussballsend;116932 5]Hallo jny,
        Du wirst an die Rückzahlung wohl nicht vorbeikommen.In welcher Form unterstützt du die Firma denn? Andersrum stel dir mal du leihst mir 2000 Euro ich zahle dir aber nur 1000 zurück, was wäre deine Reaktion?
        Gruß FS[/quotes

        ich meinte damit, dass ich bereits seit letztem Jahr als IT Projektleitung den Betrieb unterstützt habe. Ich habe seit Februar 2013 50% Vertrieb und 50% Projektleitung gemacht. Somit hatte dir Firma schon viel früher etwas davon.

        Mir wurde schon von verschiedenen Personen mitgeteilt, dass schon einige über einen Anwalt darum herumgekommen sind solche Kosten zurückzuzahlen. Da meine Kündigung bevorsteht wollte ich mich erkundigen, ob dem so ist oder nicht. Wobei ich auch keine Lust auf einen Rechtsstreit habe

        Kommentar


        • #5
          AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

          Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
          Hallo jny,
          Du wirst an die Rückzahlung wohl nicht vorbeikommen.In welcher Form unterstützt du die Firma denn? Andersrum stel dir mal du leihst mir 2000 Euro ich zahle dir aber nur 1000 zurück, was wäre deine Reaktion?
          Gruß FS
          Hallo Fussballsend,
          ich meinte damit, dass ich bereits seit letztem Jahr als IT Projektleitung den Betrieb unterstützt habe. Ich habe seit Februar 2013 50% Vertrieb und 50% Projektleitung gemacht. Somit hatte dir Firma schon viel früher etwas davon.

          Mir wurde schon von verschiedenen Personen mitgeteilt, dass schon einige über einen Anwalt darum herumgekommen sind solche Kosten zurückzuzahlen. Da meine Kündigung bevorsteht wollte ich mich erkundigen, ob dem so ist oder nicht. Wobei ich auch keine Lust auf einen Rechtsstreit habe

          Kommentar


          • #6
            AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

            Zitat von jny Beitrag anzeigen

            Mir wurde schon von verschiedenen Personen mitgeteilt, dass schon einige über einen Anwalt darum herumgekommen sind solche Kosten zurückzuzahlen. Da meine Kündigung bevorsteht wollte ich mich erkundigen, ob dem so ist oder nicht. Wobei ich auch keine Lust auf einen Rechtsstreit habe
            24 Monate halte ich für tendenziell zu lang.

            Aber falls dein neuer AG ja 2000 übernehmen will, kann man sich vielleicht irgendwie einigen,mit dem alten AG auf eine Restzahlung mit der du leben kannst.

            Wenn nicht wirst du um einen Rechtsstreit nicht herum kommen oder alles zahlen müssen (was noch übrig ist).

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            • #7
              AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

              Zitat von matthias Beitrag anzeigen
              24 Monate halte ich für tendenziell zu lang.
              Es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeit an.
              Wie lange warst Du tatsächlich unter Entgeltfortzahlung freigestellt für die Fortbildung?
              Wie ist die Relation zwischen Einkommen und gesamten Fortbildungskosten?
              Seit dem BAG-Urteil von 2009 gibt es nicht mehr "halbschwanger": Entweder sind die Bindungs- und Rückzahlungsklauseln insgesamt wirksam oder komplett unwirksam.
              Grundsätzlich sind 24 Monate Bindungsfrist für sich genommen völlig in Ordnung. Allein aufgrund der Länge würdest Du im Klagefalle keinen Blumentopf gewinnen.
              Und was Du während der Fortbildung getan oder gelassen hast, spielt keine Rolle.
              Entscheidend ist, was Dein AG nach Fortbildungsende von seiner Investition zurückbekommen hat oder hätte bekommen können.
              mfg, Aktivist

              Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

              Franz Beckenbauer:
              "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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              • #8
                AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

                Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                24 Monate halte ich für tendenziell zu lang.
                .
                Im Verhältnis zur Weiterbildungsdauer (knapp zwei Jahre) ist eine Bindungsvereinbarung von 24 Monaten nach der Rechtsprechung grundsätzlich nicht unangemessen.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

                  Zitat von C-B- Beitrag anzeigen
                  Im Verhältnis zur Weiterbildungsdauer (knapp zwei Jahre) ist eine Bindungsvereinbarung von 24 Monaten nach der Rechtsprechung grundsätzlich nicht unangemessen.
                  was wäre denn dann angemessen?

                  Mir ist heute noch etwas in der Rückzahlungsvereinbarung aufgefallen.
                  Im ersten Satz steht, dass die Fortbildungsmaßname vom 21.04.2012 - 02.11.2013 ging. Bis dahin hatte ich offziell Schule. Die letzte Prüfung war jedoch im Februar 2014.
                  Mein Prüfungszeugnis ist auf den 07.02.2014 ausgestellt.
                  Da frage ich mich, wenn es zu einer Rückzahlung meinerseits kommt, ob die Vereinbarung für die 24 Monate bereits ab dem 02.11.2013 läuft. Das wären immerhin 500€ die ich rein rechnerisch weniger zurückbezahlen müsste.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Ich will kündigen - Rückzahlung der Weiterbildungskosten

                    Zitat von jny Beitrag anzeigen
                    Hallo zusammen,

                    ich habe im Forum schon ein wenig geguckt aber leider nichts gefunden was mir meine Frage beantworten kann.

                    Folgende Situation:

                    - Weiterbildung auf eigenen Wunsch zur IT- Projektleitung von April 2012 - Februar 2014
                    - Arbeitgeber hat die Weiterbildungskosten zu 100% übernommen (ca. 5000€)
                    - getroffene schriftliche Rückzahlungsvereinbarung mit dem Arbeitgeber welche besagt, dass ich ab Abschluss der Prüfung für 24 Monate an den Arbeitgeber gebunden bin. Mit jedem Monat den ich nach Abschluss - sprich Februar 2014 - bleibe verringert sich die Rückzahlungssumme anteilig,
                    - zum 01.09.2014 fange ich bei einem anderen Arbeitgeber an. Dieser würde nach bestehen der Probezeit 2000€ zu der Weiterbildungskostenrückz ahlung beisteuern.

                    Nun meine Frage. Ich unterstütze die Firma nachweislich (steht in meinem Zwischenzeugnis das ich beim AG angefordert habe drin) bereits seit Februar 2013. Offiziell angestellt bin ich ab April 2014 als Projektleitung.

                    Habe ich eine Chance die Rückzahlung zu umgehen?
                    Heute ist mir noch etwas in meiner Rückzahlungsvereinbarung aufgefallen:
                    Im ersten Satz steht, dass die Fortbildungsmaßname vom 21.04.2012 - 02.11.2013 ging. Bis dahin hatte ich offziell Schule. Die letzte Prüfung war jedoch im Februar 2014.
                    Mein Prüfungszeugnis ist auf den 07.02.2014 ausgestellt.
                    Da frage ich mich, wenn es zu einer Rückzahlung meinerseits kommt, ob die Vereinbarung für die 24 Monate bereits ab dem 02.11.2013 läuft. Das wären immerhin 500€ die ich rein rechnerisch weniger zurückbezahlen müsste.

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