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2 Fragen zu Kündigung etc.

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  • 2 Fragen zu Kündigung etc.

    Hallo zusammen!

    Bei mir ist seit heute die Situation auf Arbeit etwas eskaliert. Es läuft schon länger nicht gut, meine Chefin ist sehr aufbrausend und impulsiv, was das Arbeitsleben nicht immer leicht macht.

    Ich bin seit über 2 Jahren festangestellt, arbeite 30 Stunden in der Woche. Wir sind ein Kleinunternehmen mit 2 Mitarbeitern.
    Heute morgen habe ich mich krank gemeldet und auch direkt nach dem Arztbesuch geschrieben, wie lange ich krankgeschrieben bin (2 Wochen).
    Daraufhin wollte sie von mir wissen, was ich habe. Ich habe gesagt, dass ich das aus arbeitsrechtlicher Sicht nicht mitteilen muss und auch nicht will.
    Danach kam zurück, dass sie meinen Kurzurlaub streicht, der 1 Woche nach Ablauf der Krankmeldung gewesen wäre.
    Es war eine Kurzreise im Wert von 322€ gebucht. Die soll storniert werden und sie bezahlt die Stornokosten.
    Was passiert aber mit den bereits bezahlten 322€. Bleibe ich auf denen sitzen???

    Kurz danach kam eine weitere Nachricht, dass es so nicht weitergehen würde und sie sendet mir heute noch die Kündigung zu. Sie wäre rechtlich abgesichert.
    Ich war seit April 1 Mal mit Kind krank (3 Tage) und einmal selber 3 Tage. Davor waren es auch immer nur die Kinder (mal 1 Tag und einmal 2 Tage).
    Kann sie mir wirklich so einfach kündigen?

    Ich würde mich freuen, wenn wir jemand weiterhelfen kann.
    Danke im Voraus und viele Grüße!

    Blume456

  • #2
    AW: 2 Fragen zu Kündigung etc.

    Ein genehmigter Urlaub kann nur aus sehr dringenden betrieblichen Gründen widerrufen werden. Entstehen dem AN dann Kosten, muss der AG diese tragen. In diesem Fall scheint es eine Reaktion auf die Krankheit zu sein. Im Endeffekt kommt es aber immer darauf an, was beweisbar ist. Ist der genehmigte Urlaub irgendwie belegbar? Wenn ja, weise deinen AG schriftlich darauf hin, dass du auf dem Urlaub bestehst wenn er die kurzfristige Ablehnung nicht entsprechend begründen kann. Weise ihn auch auf die Kosten hin, die ihm entstehen können.
    Da in deinem Kleinbetrieb das Kündigungsschutzgesetz nicht gilt, kann er auch unter Einhaltung der Kündigungsfristen kündigen.
    Die Kündigung wäre dann als unwirksam anzusehen, wenn sie sittenwidrig wäre. Dafür gibt es aufgrund deiner Schilderung zwar Anzeichen, die aber wohl kaum belegbar wären.
    So bleibt dir wahrscheinlich nur, dir einen anderen Job zu suchen. Die Kündigung muss übrigens schriftlich geschehen und dir auch zugegangen sein.
    Hinsichtlich des Urlaubs bzw. der Erstattung deiner tatsächlichen Kosten bei Rücktritt bleibe hart, notfall auch mit juristischer Unterstützung
    Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Bertold Brecht

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    • #3
      AW: 2 Fragen zu Kündigung etc.

      Danke erstmal für deine Antwort. Das ist wirklich nett!

      Es waren keine Urlaubstage beantragt. Es ging um Überstundenabbau und ein Wochenende. Also insgesamt von Donnerstag Mittag (vormittags hätte ich noch gearbeitet) bis Sonntag.
      Ach so, und mir geht es unter anderem auch darum, dass sie meine gebuchte Reise selber storniert hat (ich arbeite in einem Reisebüro, daher hatte sie Zugriff darauf). Ich frage mich, ob sowas eigentlich zulässig ist.

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      • #4
        AW: 2 Fragen zu Kündigung etc.

        hallo Blume, also wenn ich du wäre würde ich mir was anderes suchen. denn wenn die chefin so ein drachen ist, wie meine dann lass dich einfach kündigen, wenn sie dich raus haben will schaft sie es so oder so. und wegen deinen kurzuhrlaub nein den kann sie dir nicht einfach streichen und wenn doch lass dir die 322,- von der chefin wieder geben. gruß tommy64

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        • #5
          AW: 2 Fragen zu Kündigung etc.

          Hinsichtlich des stornierten Urlaubs. Da hast Du je einen normalen zivilrechtlichen Vertrag mit dem Reisebüro der unabhängig vom Arbeitsverhältnis ist. Wenn das Reisebüro von dem Vertrag zurücktritt muss es natürlich das Geld zurückgeben. Dies hat erstmal nichts mit dem Arbeitsverhältnis zu tun. Man muss sich dann nicht herumstreiten ob die freien Tage zugesichert waren und deshalb die Kosten vom Arbeitgeber zu tragen sind.

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