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Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

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  • Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

    Guten morgen,

    ich habe bis zum 31.01.13 in einer KFZ-Werkstatt als KFZ-Mechatroniker gearbeitet. Werkzeug und Arbeitskleidung habe ich vom Arbeitgeber gestellt bekommen. Bei meiner letzten Lohnauszahlung habe ich einen Abzug von 400€ bekommen (1/3 meines Lohnes) wegen angeblich fehlendem Werkzeug. Die Auflistung des fehlenden Werkzeuges beinhaltete Sachen die ich dort niemals ausgehändigt bekam und in meinem Arbeitsvertrag wurde auch nicht schriftlich festgehalten das ich für fehlendes Werkzeug aufkommen muss. Zudem war es dort an der Tagesordnung das sich die Kollegen untereinander bedient haben.
    Obwohl ich meinen Arbeitgeber auf die Punkte hingewiesen habe verweigert er eine Auszahlung des Restbetrags. Er ist nicht einmal bereit zumindest einen Teil davon zurück zu zahlen.

    Bin im moment überfragt an wen ich mich wenden kann und hoffe auf eure Erfahrung/Hilfe bei dem Thema.

  • #2
    AW: Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

    Zitat von Philipp.I. Beitrag anzeigen
    und in meinem Arbeitsvertrag wurde auch nicht schriftlich festgehalten das ich für fehlendes Werkzeug aufkommen muss. Zudem war es dort an der Tagesordnung das sich die Kollegen untereinander bedient haben.
    WEenn klar war dass Du persönlich die Sachen sozusagen leihweise bekommst, ergibt sich die Rückgabepflicht aus der Natur der Sache. Hat man etwas nur zum persönlichen Gebrauch bekommen und verleiht es weiter, haftet man trotzdem dafür. Wer letztlich was nachweisen kann, wird man vor Gericht sehen müssen.

    Und das ist auch die weitere Vorgehensweise: den fehlenden Lohn beim Arbeitsgericht einklagen. Der Arbeitgeber wird dann als Gegenargument vorbringen, dass er mit dem Schaden aufgerechnet hat, und das Gericht entscheidet wer recht hat.

    E.D.

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    • #3
      AW: Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

      Lohnt es sich im endeffekt überhaupt wegen 400€ zu klagen?

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      • #4
        AW: Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

        Zitat von Philipp.I. Beitrag anzeigen
        Lohnt es sich im endeffekt überhaupt wegen 400€ zu klagen?
        Das mußt Du selbst entscheiden. Wenn nicht, bleibt das Geld eben verloren.

        E.D.

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        • #5
          AW: Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

          Ohne Anwalt ist die Klage praktisch kostenfrei, insbesondere wenn man sich mit dem AG vielleicht irgendwo mal einigt, z.b. nach dem ersten Termin bei Gericht, dem Einigungsgespräch. Da sagt der Richter auch schon mehr oder minder deutlich wem er mehr glaubt.

          Nimmt man einen Anwalt hat man evtl. das Problem überhaupt einen zu finden. Laut BRAGO käme man bei einem Streitwert von 400 € und nehmen wir mal an der Anwalt kann insgesamt 3-4 Gebühren abrechnen was für so eine Fall normal ist, auf bis zu 150 €. Macht man ne Erstberatung kostet das bis zu 250 €. Dann werden die anfallenden Kosten mit der Erstberatungsgebühr aber verrechnet.

          Du kannst ja mal bei Anwälten anrufen was sie für eine Erstberatung nehmen würden in dem Fall.

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          • #6
            AW: Lohnkürzung wegen fehlendem Werkzeug

            Gibt es denn eine von dir unterschriebene Liste, welche Werkzeuge du erhalten hast?

            Nicht gemeint ist die Liste der angeblich fehlenden Werkzeuge!

            ??

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