Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ansprüche wegen Kündigung ?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ansprüche wegen Kündigung ?

    Moin moin,

    ich bin seit ungefähr 4 1/2 Jahren in meiner Firma als Bodenleger angestellt. Die Arbeit macht auch tierisch viel Spaß.

    Habe nur ein Problem, dass meine Kollegen mich seelisch fertig gemacht haben, spricht gemobbt haben, dass ich jetzt erst einmal krank bin.

    Mein Chef hat mich "aus wirtschaftlichen Gründen" entlassen.

    Zum 15.3.

    Habe ich überhaupt irgendwelche Ansprüche ?

  • #2
    AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

    Zitat von goeny Beitrag anzeigen
    Moin moin,

    ich bin seit ungefähr 4 1/2 Jahren in meiner Firma als Bodenleger angestellt. Die Arbeit macht auch tierisch viel Spaß.

    Habe nur ein Problem, dass meine Kollegen mich seelisch fertig gemacht haben, spricht gemobbt haben, dass ich jetzt erst einmal krank bin.

    Mein Chef hat mich "aus wirtschaftlichen Gründen" entlassen.

    Zum 15.3.

    Habe ich überhaupt irgendwelche Ansprüche ?
    Hallo,goeny
    du kannst Kündigugsschutzklage einreiche,dann wird ein Richter entscheiden,ob die KÜ gerechtfertigt war oder nicht.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

    Kommentar


    • #3
      AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

      Zitat von goeny Beitrag anzeigen
      ...
      Mein Chef hat mich "aus wirtschaftlichen Gründen" entlassen.
      ...
      Habe ich überhaupt irgendwelche Ansprüche ?
      Hallo,

      wie viele Mitarbeiter hat dein Betrieb? Sind es mehr als 10 Leute? Die Frage ist, ob für dich das Kündigungsschutzgesetz gilt oder ob das ein "Kleinbetrieb" ist.

      Wurde die Begründung im Kündigungsschreiben so angegeben oder hast du das nur mündlich genannt bekommen?

      Im Kleinbetrieb ist eine Kündigung gerichtlich nur schwer angreifbar. Wenn aber Kündigungsgründe genannt wurden, können die vor dem Arbeitsgericht auch überprüft werden.

      Falls du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied bist, nimmst du am besten sofort den Rechtsschutz in Anspruch und lässt dich beraten.

      Falls nicht, kannst du natürlich auch selbst versuchen, Kündigungsschutzklage zu erheben. Wie das geht, wurde hier im Forum schon des öfteren beschrieben.

      Wichtig ist, dass deine Klage spätestens drei Wochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht sein muss. Egal, welche Optionen du für dich siehst - die Entscheidung muss also schnell fallen.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

      Kommentar


      • #4
        AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

        Also meine Firma ist sozusagen eine 3-Mann-Firma.
        Also KLEIN!

        Habe es schriftlichen Vertag, wo es 'normalerweise' geregelt ist, von wegen 4 Wochen Kündigungsfrist.

        Bin kein Gewerkschaftsmitglied.

        Das habe ich soweit geklärt, dass sonst die Kündigung nichtig ist, wenn er sich nicht an den Vertrag hält.

        Mein Problem jetzt, ist mir grade eingefallen, ist, dass ich seit Anfang-Mitte 2010 Überstunden-Geld bis jetzt noch bekommen muss, aber ich nicht weiß, ob das verjährt bzw wie ich es einklagen kann.

        Und Urlaub bekomme ich natürlich auch noch.

        Wie schreibe ich das nur.

        Kommentar


        • #5
          AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

          Ansprüche verjähren mit 3 Jahren, wenn es nicht anders vereinbart ist im Arbeitsvertrag. Du kannst also Ansprüche die seit 2011 fällig waren nachfordern, aus 2010 nichts mehr. (Wobei immer etwas fraglich ist wann die ÜBerstundenauszahlung eigentlich fällig ist)
          Dazu kommt du musst vor Gericht nachweisen, dass die Überstunden überhaupt angefallen sind und vom Arbeitgeber angewiesen wurden.

          Urlaub gibt es max für 2013 rückwirkend, wenn der 2013 aus betrieblichen oder persönlichen Gründen nicht genommen werden konnte.

          Kommentar


          • #6
            AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

            Die Kündigungsfrist sollte bei deiner Firmenzugehörigkeit einen Monat zum Ende eines Kalendermonats betragen.
            Das heißt meiner Ansicht nach wäre nur eine Kündigung zum 31.03.14 möglich.

            Korrigiert mich, wenn es nicht stimmt!

            Kommentar


            • #7
              AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

              Zitat von Lilly21 Beitrag anzeigen
              Die Kündigungsfrist sollte bei deiner Firmenzugehörigkeit einen Monat zum Ende eines Kalendermonats betragen.
              Das heißt meiner Ansicht nach wäre nur eine Kündigung zum 31.03.14 möglich.

              Korrigiert mich, wenn es nicht stimmt!
              Hallo, Lilly
              schau mal unter § 622 BGB, einemal für AN und zum zweiten für AG!
              Gruß FS
              In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

              Kommentar


              • #8
                AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

                An deiner Stelle würde ich mich ans Arbeitsgericht wenden. Dort wird dein Fall aufgernommen und dann verhandelt. Es kann sogar sein, dass du auf Wiedereinstellung klagen kannst. Meist ist das aber nicht sinnvoll, denn das Mobbing wird nicht aufhören und du wieder krank werden.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Ansprüche wegen Kündigung ?

                  Zitat von Mors1978 Beitrag anzeigen
                  An deiner Stelle würde ich mich ans Arbeitsgericht wenden. Dort wird dein Fall aufgernommen und dann verhandelt. Es kann sogar sein, dass du auf Wiedereinstellung klagen kannst. Meist ist das aber nicht sinnvoll, denn das Mobbing wird nicht aufhören und du wieder krank werden.
                  Hallo Mors,

                  deine Darstellung ist etwas unstrukturiert. Einfach zum Arbeitsgericht zu marschieren, dort sein Leid zu klagen und auf irgendeine Entscheidung zu hoffen, funktioniert nicht.

                  Du musst schon ganz genau benennen, was du einklagen willst. Also z.B. entweder Kündigungsschutzklage erheben gegen die Kündigung vom xxxxx oder Klage auf Auszahlung von xxx Überstunden - oder auch beides gemeinsam.

                  Beim Formulieren hilft die Geschäftsstelle des Arbeitsgerichtes, aber du musst dir als Kläger selbst im Klaren darüber sein, weshalb du dort hingehst.

                  Gruß,
                  werner
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                  Kommentar

                  Unconfigured Ad Widget

                  Einklappen

                  Google

                  Einklappen
                  Lädt...
                  X