Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Minusstunden bei Springerkräften

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Minusstunden bei Springerkräften

    Hallo liebe User-Gemeinde,

    Ich habe ein dringendes Anliegen.
    Folgende Situation:

    Meine Freundin ist eine Springerkraft. Sie hat insgesamt 30std./Woche. 15 davon sind feste Stunde, die sie definitiv arbeitet. Die anderen 15 Stunden sind Springerstunden, die sie erfüllen muss, wenn jemand anderes ausfällt. Nun ist es so, dass es ja unmöglich ist, jede Woche diese Stunden zu erreichen. Deshalb macht sie jede Woche circa 10 Minusstunden. Dabei ist es egal wie viel sie arbeitet, sie bekommt immer die 30 Stunden bezahlt.

    Nun meine Frage, dürfen nicht erreichte Springerstunden als Minusstunden angerechnet werden?

    Sollte noch etwas unklar sein, dürft ihr gerne den Sachverhalt genauer hinterfragen.

    Vielen Dank im Voraus

  • #2
    AW: Minusstunden bei Springerkräften

    Zitat von TheCleaner44 Beitrag anzeigen
    Meine Freundin ist eine Springerkraft.
    Das ist kein arbeitsrechtlicher Begriff.
    Zitat von TheCleaner44 Beitrag anzeigen
    Nun ist es so, dass es ja unmöglich ist, jede Woche diese Stunden zu erreichen.
    Das ist unternehmerisches Risiko.
    Zitat von TheCleaner44 Beitrag anzeigen
    Deshalb macht sie jede Woche circa 10 Minusstunden.
    Ist das so vereinbart?
    Gibt es einen Betriebsrat?
    Gilt ein Tarifvertrag?
    Zitat von TheCleaner44 Beitrag anzeigen
    Dabei ist es egal wie viel sie arbeitet, sie bekommt immer die 30 Stunden bezahlt.
    So wäre es richtig ohne anderslautende Vereinbarungen. Das nennt sich Annahmeverzug.

    Zitat von TheCleaner44 Beitrag anzeigen
    Nun meine Frage, dürfen nicht erreichte Springerstunden als Minusstunden angerechnet werden?
    Kann man Dir beantworten, wenn Du meine Fragen beantwortest.
    Darüber hinaus empfehle ich Dir
    www.schichtplanfibel.de
    Da wird verdeutlicht, dass der "Springerei" auch Grenzen gesetzt sind.
    mfg, Aktivist

    Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

    Franz Beckenbauer:
    "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

    Kommentar


    • #3
      AW: Minusstunden bei Springerkräften

      Zitat von Aktivist Beitrag anzeigen
      Das ist kein arbeitsrechtlicher Begriff.

      Das ist unternehmerisches Risiko.

      Ist das so vereinbart?
      Gibt es einen Betriebsrat?
      Gilt ein Tarifvertrag?

      So wäre es richtig ohne anderslautende Vereinbarungen. Das nennt sich Annahmeverzug.


      Kann man Dir beantworten, wenn Du meine Fragen beantwortest.
      Darüber hinaus empfehle ich Dir
      www.schichtplanfibel.de
      Da wird verdeutlicht, dass der "Springerei" auch Grenzen gesetzt sind.
      Hallo Aktivist,

      Sie arbeitet in einem Kindergarten und wird glaube ich nach einem Tarifvertrag aus dem öffentlichen Dienst bezahlt.
      Der Kindergarten hat keinen Betriebsrat.
      Nein, das ist so nicht vereinbart. Sie wird jede Woche eingeplant und mal kommt sie auf Ihre 30 Stunden, weil jemand krank ist und dann kommt sie wieder nur auf 15 weil alle da sind. Oft ist es auch so, dass sie mal 50 Stunden die Woche arbeiten muss.

      Es kann ja rein vom humanen Gedanken her nicht sein, dass die 15 Springerstunden als Minusstunden angerechnet werden, weil die Erfüllung ja oft gar nicht möglich ist.

      Kommentar


      • #4
        AW: Minusstunden bei Springerkräften

        Wie lange arbeitet sie denn da schon und wieviele angebliche Minusstunden hat sie denn schon?

        Im Grunde kann es ihr ja auch egal sein, dass da irgendwo Minusstunden stehen.

        Was anderes wäre natürlich wenn sich da mal irgendwann Konsequenzen daraus ergeben.

        Grundsätzlich ist die Rechtslage aber so, wenn 30h vereinbart sind (und sonst nichts), dann muss sie nicht mehr machen. Sie kann sich ja mal weigern, wenn von ihr mehr als 30h verlangt werden und dann schauen was passiert. Ob man ihr die Rechtsgrundlage nennen kann, wieso sie 50h arbeiten soll.

        Kommentar


        • #5
          AW: Minusstunden bei Springerkräften

          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
          Wie lange arbeitet sie denn da schon und wieviele angebliche Minusstunden hat sie denn schon?

          Im Grunde kann es ihr ja auch egal sein, dass da irgendwo Minusstunden stehen.

          Was anderes wäre natürlich wenn sich da mal irgendwann Konsequenzen daraus ergeben.

          Grundsätzlich ist die Rechtslage aber so, wenn 30h vereinbart sind (und sonst nichts), dann muss sie nicht mehr machen. Sie kann sich ja mal weigern, wenn von ihr mehr als 30h verlangt werden und dann schauen was passiert. Ob man ihr die Rechtsgrundlage nennen kann, wieso sie 50h arbeiten soll.

          Sie arbeitet seit August 2013 dort. Sie gleicht diese Minusstunden ja immer wieder aus, da sie auch mal 50 Stunden arbeiten muss. Nur wenn die Springerstunden nicht als Minusstunden angerechnet würden, hätte sie dutzende Plusstunden. Aber das kann doch alles so nicht stimmen oder? Für mich klingt das wie Ausbeutung.

          Kommentar


          • #6
            AW: Minusstunden bei Springerkräften

            Ein wenig verdeutlicht:
            Ohne eine weitere Regelung dürfen keine Minusstunden angesammelt und mit Mehrarbeit verrechnet werden.
            Es würde, je nach vertraglicher Regelung tage- oder wochenweise betrachtet.
            Somit muss spätestens zum Wochenende ein negatives Arbeitszeitkonto auf Null gesetzt werden.
            Ein positives AZK muss hingegen fortgeführt und in Freizeit oder Lohn ausgeglichen werden.

            Falls der TVÖD tatsächlich gilt, sollte sie mal einen Blick dort hinein werfen. Den kenne ich aber nicht auswendig und schaue da auch nicht sooo gerne rein :-)
            mfg, Aktivist

            Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

            Franz Beckenbauer:
            "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

            Kommentar


            • #7
              AW: Minusstunden bei Springerkräften

              Zitat von Aktivist Beitrag anzeigen
              Falls der TVÖD tatsächlich gilt, sollte sie mal einen Blick dort hinein werfen. Den kenne ich aber nicht auswendig und schaue da auch nicht sooo gerne rein :-)
              Gehört der AG denn zum öffentlichen Dienst, also z.b. eine Stadt, Gemeinde?
              Oder wird der TV nur angewandt?

              Kommentar

              Unconfigured Ad Widget

              Einklappen

              Google

              Einklappen
              Lädt...
              X