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Alkohol und arbeiten mit Kindern

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von carllson Beitrag anzeigen
    Bei der Gelegenheit...

    Wie ist es eigentlich bei Berufsfahrern? Darf der Chef, oder Disponent sie bei vermeintlichem Restalkohol fahren lassen? Oder gilt dies auch als Mobbing, wenn man keine belegbaren Nachweise dafür hat, außer dem schlechten Aussehen, und dem Geruch morgens? Macht man sich als Vorgesetzter nicht auch mit strafbar, wenn was passiert?
    PS: Ich stelle diese Frage auch gerne im Führungskräfteforum.
    Das wird zuweilen in Betriebsvereinbarungen geregelt. Dem Disponent obliegt es, jemanden, den er für fahrtuntauglich hält, nach hause zu expedieren. u.U. gibt es sogar in den LKWs ein Tester. Wenn da jemand mit zuviel Blut im Alkohol reinpustet, geht der Motor nicht an. Ohne Pusten natürlich auch nicht. Jemand anderen Pusten zu lassen kann für beide die fristlose Kündigung nach sich ziehen.
    ff
    Rincewind

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
    Es sei darauf hingewiesen, dass "Üble Nachrede" schon vorliegt, "wenn nicht diese (behauptete) Tatsache erweislich wahr ist". Derjenige der es behauptet ist also in der Beweispflicht. Meine Nachfragen was als Beweis denn in Betracht käme wurde auch ignoriert. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es Fälle gibt, in denen ein so beschuldigter berechtigter Weise Strafantrag stellt, oder auch auf Unterlassung klagt.

    Als Laie die Diagnose "Alkoholiker" zu stellen geht schon gar nicht.

    E.D.
    Du brauchst keine Diagnose zu stellen... Du holst dir einen Zeugen und sagst: Ich nehme heute Alkoholgeruch bei Dir wahr. Ich wünsche mir, dass Du absolut nüchtern bist, wenn Du mit mir arbeitest, wie es im Übrigen in der Dienstanweisung xy vorgeschrieben ist.
    Da ist von "Alkoholiker" überhaupt nicht die Rede. Und wenn einer eine Fahne hat, so ist das keine üble Nachrede, ihn darauf vor Zeugen anzusprechen.
    Da braucht es ausser der Wahrnehmung von Alkoholdunst keine weitere "Beweise". Wir reden hier von einer Krankheit, nicht von einem Vergehen. Niemand käme auf die Idee, die Feststellung, "buoch, Du bist ja sowas von Erkältet, Du gehst besser nach Hause" als "Üble Nachrede" zu bezeichnen.
    Es ist aber tatsächlich so, dass Alkoholiker genau diese Schiene fahren... Die brüllen Dir mit klar alkoholisiertem Atem ins Gesicht, dass sie Dich wegen Mobbing oder übler Nachrede oder sonstigem "fertig machen"... Alles schon erlebt...
    Deshalb: einmal konfrontieren, bei erneutem Vorfall sofort die nächste Institution einschalten... Wenn die offensichtlich nicht handelt, weiter gehen bis man einen trifft, der die Verantwortung annimmt.
    ff
    Rincewind

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  • carllson
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Bei der Gelegenheit...

    Wie ist es eigentlich bei Berufsfahrern? Darf der Chef, oder Disponent sie bei vermeintlichem Restalkohol fahren lassen? Oder gilt dies auch als Mobbing, wenn man keine belegbaren Nachweise dafür hat, außer dem schlechten Aussehen, und dem Geruch morgens? Macht man sich als Vorgesetzter nicht auch mit strafbar, wenn was passiert?
    PS: Ich stelle diese Frage auch gerne im Führungskräfteforum.

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  • carllson
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Sucht in der Arbeitswelt ist ein sehr schwieriges Thema. Gerade auch, wenn es um verantwortungsvolle Arbeitsgebiete geht. Ich weiß aus unserer Branche, dass Alkohol auch Stunden später noch im Blut nachweisbar ist, und jeder lernt im Fahrschultheorieunterrich t, dass sich Alkohol nur mit 0,1 Promille in der Stunde abbaut. Also kann sich jeder ausrechnen, dass er mit 1,8 Promille auch 18 Stunden später erst wieder nüchtern ist. Also kann das bedeuten, dass derjenige, der in seiner Freizeit Alkohol trinkt, am nächsten Arbeitstag noch gar nicht einsatzfähig ist. Und dann soll dieser Mensch Verantwortung im Beruf übernehmen?

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  • E.D.
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von Rincewind.ii Beitrag anzeigen
    Die Fragen sind gut und hilfreich. Der Abschlusssatz ist es nicht sondern ich empfinde ihn eher als Kontraproduktiv. Viele "Alkoholikerkarrieren " laufen nur deshalb weiter, weil diejenigen, denen es auffällt, Angst vor genau dieser Ecke haben. Und die Karte "Üble Nachrede" oder "Mobbing" wird von Alkoholikern schnell gespielt. Da hilft echt nur, gut ausgebildete Berater hereinzuholen!
    Es sei darauf hingewiesen, dass "Üble Nachrede" schon vorliegt, "wenn nicht diese (behauptete) Tatsache erweislich wahr ist". Derjenige der es behauptet ist also in der Beweispflicht. Meine Nachfragen was als Beweis denn in Betracht käme wurde auch ignoriert. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es Fälle gibt, in denen ein so beschuldigter berechtigter Weise Strafantrag stellt, oder auch auf Unterlassung klagt.

    Als Laie die Diagnose "Alkoholiker" zu stellen geht schon gar nicht.

    E.D.

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von Logis Beitrag anzeigen
    Es wurde bereits mehrfach die Frage gestellt, wie sich der vermeintliche Alkoholkonsum äußert. Ob durch Schlechtleistung, zu spät Kommen oder Ähnliches.

    Mir ist aufgefallen, dass Du bisher keine dieser Fragen beantwortet hat. Warum nicht?

    Besteht die Möglichkeit, dass er gar keine Schlechtleistung bringt oder in sonst einer Form seine Pflichten vernachlässigt?
    Du schreibst zumindest, dass Dir nicht aufgefallen ist, dass er während der Dienstzeit Alkohol konsumiert.
    Weiter hast Du Dich geäußert, dass Du ab sofort genau ein Auge darauf haben wirst, ob er eine Fahne hat. Wenn Du schon genau hinsehen musst, hört sich für mich eher danach an, als würde es nicht regelmäßig ohne genaue Beobachtung auffallen, dass er alkoholisiert ist.


    Bitte überlege Dir genau, woher Du die Überzeugung nimmst, dass Dein Kollege unter Alkoholeinfluss mit den Kindern arbeitet.
    Wenn er in seiner Freizeit Alkohol konsumiert ist das für die Ausübung seines Berufes ohne Relevanz, auch wenn es vielleicht Dein Missfallen findet.

    Ich empfehle Dir dringend auch Deine eigene Motivation hinter den Vorwürfen zu prüfen. Wie stichhaltig sind Deine Vermutungen wirklich oder spielen u.U. auch persönliche Differenzen eine Rolle?

    Du bewegst Dich sonst selbst schnell im Bereich der üblen Nachrede und des Mobbings.
    Die Fragen sind gut und hilfreich. Der Abschlusssatz ist es nicht sondern ich empfinde ihn eher als Kontraproduktiv. Viele "Alkoholikerkarrieren " laufen nur deshalb weiter, weil diejenigen, denen es auffällt, Angst vor genau dieser Ecke haben. Und die Karte "Üble Nachrede" oder "Mobbing" wird von Alkoholikern schnell gespielt. Da hilft echt nur, gut ausgebildete Berater hereinzuholen!
    ff
    Rincewind

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  • Logis
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Es wurde bereits mehrfach die Frage gestellt, wie sich der vermeintliche Alkoholkonsum äußert. Ob durch Schlechtleistung, zu spät Kommen oder Ähnliches.

    Mir ist aufgefallen, dass Du bisher keine dieser Fragen beantwortet hat. Warum nicht?

    Besteht die Möglichkeit, dass er gar keine Schlechtleistung bringt oder in sonst einer Form seine Pflichten vernachlässigt?
    Du schreibst zumindest, dass Dir nicht aufgefallen ist, dass er während der Dienstzeit Alkohol konsumiert.
    Weiter hast Du Dich geäußert, dass Du ab sofort genau ein Auge darauf haben wirst, ob er eine Fahne hat. Wenn Du schon genau hinsehen musst, hört sich für mich eher danach an, als würde es nicht regelmäßig ohne genaue Beobachtung auffallen, dass er alkoholisiert ist.


    Bitte überlege Dir genau, woher Du die Überzeugung nimmst, dass Dein Kollege unter Alkoholeinfluss mit den Kindern arbeitet.
    Wenn er in seiner Freizeit Alkohol konsumiert ist das für die Ausübung seines Berufes ohne Relevanz, auch wenn es vielleicht Dein Missfallen findet.

    Ich empfehle Dir dringend auch Deine eigene Motivation hinter den Vorwürfen zu prüfen. Wie stichhaltig sind Deine Vermutungen wirklich oder spielen u.U. auch persönliche Differenzen eine Rolle?

    Du bewegst Dich sonst selbst schnell im Bereich der üblen Nachrede und des Mobbings.

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  • sternie70
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Jupp ich dokumentiere nun alles und lege das dann auf den Tisch.

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von Fragende? Beitrag anzeigen
    Der Alkoholkonsum alleine ist nicht unbedingt Sache des Arbeitgebers, die daraus eventuell resultierenden Fehlverhalten jedoch sehr wohl.
    Stimmt! gibt es vielleicht eine Dienst/Arbeitsanweisung oder Betriebsvereinbarung?
    ff
    Rincewind

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  • Fragende?
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Hi,

    so etwas aufzugreifen erfordert - so Du denn richtig liegst - viel Mumm und Durchaltevermögen von Seiten der Kollegen und des Arbeitgebers.

    Gibt es denn - neben der von Dir bereits genannten "Fahne" - weitere Auffälligkeiten im Verhalten des Kollegen?

    Zuspätkommen, übermäßige Müdigkeit/Unkonzentriertheit, unerklärliches Verschwinden zwischendurch, Stimmungsschwankungen, unangemessenes Verhalten zu den Kindern? Irgendetwas, das Du genau benennen und auch auf einen Zeitpunkt fixieren kannst?

    Der Alkoholkonsum alleine ist nicht unbedingt Sache des Arbeitgebers, die daraus eventuell resultierenden Fehlverhalten jedoch sehr wohl.

    Gruß

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von sternie70 Beitrag anzeigen
    Und genau da will ich ja nicht.
    Ich beobachte das nun und bei der kleinsten Fahne werde ich es schriftlich im Büro zu Protokoll geben. Denn dann wird hoffentlich gehandelt.
    jepp! das habe ich richtig verstanden! ich wünsche Dir alles Gute, was Du vorhast, ist nicht einfach, lohnt sich aber durchaus!
    Viele Grüße
    Rincewind

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  • sternie70
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Zitat von Rincewind.ii Beitrag anzeigen

    das seinig Falsche, was man tun kann, ist alles so weiter laufen zu lassen, wie es ist.
    ff
    Rincewind

    Und genau da will ich ja nicht.
    Ich beobachte das nun und bei der kleinsten Fahne werde ich es schriftlich im Büro zu Protokoll geben. Denn dann wird hoffentlich gehandelt.

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    also als erste orientierung kann dieses hier dienen...

    Alkoholkrankheit ? Wikipedia

    tatsächlich hat sich in unserer Gesellschaft aufgrund der "Alkoholgewöhnung" (10 Liter reinen Alkohol pro Kopf und Jahr werden in D-Land geggeschlubbert) ein recht guter "Common Sense" zum "normalen", relativ unschädlichen Trinken entwickelt. Wenn ein Mensch von einem Anderen den Eindruck hat, da stimmen die Gewohnheiten nicht so ganz mit dem Durchschnittsmaß überein, liegt er nicht ganz schlecht.
    ff
    Rincewind

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  • Betriebsrat58
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Wann ist denn jemand alkoholkrank?
    Das ist schwer zu beurteilen und die Betroffenen streiten das immer ab und versuchen es zu verheimlichen.
    Da bleibt nur, genau zu beobachten, ob sich am Verhalten der betroffenen Person etwas ändert oder geändert hat. Alkoholismus beinhaltet immer Verhaltensänderungen.
    Eine Beobachtung, ob während der Arbeitszeit irgendwo heimlich Alkohol getrunken wird, ist schwierig, aber nicht unmöglich.
    Wenn es aber als sehr sicher gilt (auch in den Augen der Leitung?), muss gehandelt werden, da die Situation im Laufe der Zeit immer schlimmer und niemals von selbst besser wird. Das geht dann auch nur mit großem Druck und der Androhung, bei der Verweigerung einer Entziehungskur den Arbeitsplatz zu riskieren.
    Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle - wenn du dir sicher über die Alkoholkrankeit bist- deiner Chefetage das zumindest deutlich zu sagen, sie zum Handeln auffordern und dir zumindest dann persönliche Notizen dazu zu machen. Die Ansage muss aber auch konkret sein, d.h. an diesem Tag ist jenes vorgefallen und weshalb soll das im Zusammenhang mit Alkohol stehen.

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  • Rincewind.ii
    antwortet
    AW: Alkohol und arbeiten mit Kindern

    Hallo Sternie,
    ihr habt doch bestimmt auch eine art "Aufsicht", oder?
    Wie steht es mit Dienst/Betriebsvereinbarungen?
    Ich selbst bin Mitglied unseres betrieblichen Suchtpräventionsarbeitskr eises. (ja, auch ich trinke ab und zu Alkohol...)
    Meiner eigenen Erfahrung, die durch entsprechende Schulung bestätigt ist, liegst Du zu 90% sicher, wenn Du bei einem Menschen eine Alkoholsucht vermutest.
    Die Arbeit haben aber eigentlich die Vorgesetzten zu leisten.
    Du kannst "nur" Deinen Eindruck weitergeben in dem Du bei einem Vorfall, an dem Du bei dem/der Kollegen/in Alkoholgeruch wahrnimmst, direkt die Führungskraft aufsuchst und mit ihr auf die/den Betroffene/n zugehst. Stell Deine Wahrnehmung ohne Interpretation dar. also nicht: "Du bist ja schon wieder stratzedickevoll" sondern: "Ich nehme Alkoholgeruch bei Dir wahr. Das ist heute nicht zum ersten mal. Ich wünsche mir in der Zukunft, dass Du mit mir zusammenarbeitest ohne vorher Alkohohol getrunken zu haben! Keinen Alkohol! Null, Nichts, Zero! Nimm das bitte als Feedback und Wunsch auf."

    Mach Dir Gedanken, wie Du mit Gegenwind umgehst, such den Betriebs/Personalrat auf und suche Dir Leute, die eine ähnliche Wahrnehmung haben. Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen oder Rechtsansprüche sondern um einen Kranken. Niemand käme auf die Idee, einen anderen mit gebochenem Bein beim radfahren zu beobachten, der knallt hin und mit nem Kommentar, naja, mit gebrochenem Bein geht's halt nicht besser, daran vorbei zu gehen, aber bei Alkohol ist man irgendwie anders drauf.

    das seinig Falsche, was man tun kann, ist alles so weiter laufen zu lassen, wie es ist.
    ff
    Rincewind

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