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Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

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  • Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

    Hallo und guten Tag,

    ich bin nunmehr seit einigen Jahren als geringfügig beschäftigte Aushilfe bei einem großen Wohlfahrtsverband beschäftigt. Mein Arbeitsvertrag sieht keinen regelmäßigen Einsatz sondern einen "Einsatz auf Abruf" vor. Die durchschnittliche, wöchentliche Arbeitszeit ist mit 5 Stunden in meinem Arbeitsvertrag veranschlagt. (Dies wird bei allen Aushilfen pauschal so im Arbeitsvertrag vereinbart) Schon dies stößt mit etwas übel auf, da die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit wohl effektiv bei etwa 15 - 16 Stunden liegt.

    Bei den dort Voll- und Teilzeit beschäftigten Mitarbeiter findet der TVöD-VKA Anwendung. Sie bekommen bei einem Einsatz an Samstagen (ab einer gewissen Uhrzeit), Sonntags, Nachts und an Feiertagen entsprechende Zuschläge. Die dort eingesetzten Aushilfen bekommen diese Zuschläge nicht. In den Verträgen der Aushilfen wird auf den TVöD kein Bezug genommen und Zuschläge werden darin nicht erwähnt.

    Da ich bereits bei diversen anderen Themen und in anderen Zusammenhängen gelesen habe, dass eine Ungleichbehandlung zwischen Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig beschäftigten Mitarbeitern nicht rechtens ist, frage ich mich ob das oben genannte Vorgehen des AG so einwandfrei und rechtlich in Ordnung ist. Ich zumindest sehe darin eine deutliche Ungleichbehandlung.

    Sollten ich Informationen vergessen haben, die zur Einschätzung der Sachlage wichtig sind, so liefere ich diese gerne umgehend nach.

    Ich freue mich eure Meinungen dazu zu lesen!

    Viele Dank!

  • #2
    AW: Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

    Um die Tarifbindung evtl. zu bekommen, könnte man natürlich auch einfach Gewerkschaftsmitglied werden.
    Da bekommt man dann auch arbeitsrechtlich geholfen.
    Da ich bereits bei diversen anderen Themen und in anderen Zusammenhängen gelesen habe, dass eine Ungleichbehandlung zwischen Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig beschäftigten Mitarbeitern nicht rechtens ist, frage ich mich ob das oben genannte Vorgehen des AG so einwandfrei und rechtlich in Ordnung ist. Ich zumindest sehe darin eine deutliche Ungleichbehandlung.
    Grundsätzlich würde ich dem zustimmen.

    Wieviel Stunden bekommst du denn bezahlt wenn du Urlaub hast oder krank bist?

    MfG
    Matthias

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    • #3
      AW: Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Wieviel Stunden bekommst du denn bezahlt wenn du Urlaub hast oder krank bist?
      Vielen Dank für deine Antwort!

      Es ist so, dass ich zur Mitte des Monats meine Verfügbarkeit für den Folgemonat einreiche. Daraus wird dann ein Dienstplan erstellt. Sollte ich bei einem darin geplanten Dienst krank werden, so wird mir dieser trotzdem bezahlt.

      Urlaub gibt es so direkt nicht. Ich kann zwar sagen, dass ich eine oder mehrere Wochen Urlaub haben möchte, verdiene aber dann halt in dieser Zeit auch nichts.

      Urlaubs- und Weihnachtsgeld bzw., wie es im TVöD genannt wird, "Jahressonderzahlung" ist in dem Stundenlohn mit einkalkuliert und damit abgegolten.

      In dem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob ein AG einen Tarifvertrag auf den gesamten Betrieb anwenden kann und die gering. beschäftigten Mitarbeiter davon ausschließt. Dies zumal der TVöD eine Regelung zur geringf. Beschäftigung enthält.

      Ob eine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft etwas ändert ist zwar eine interessante Frage, jedoch möchte ich gerne, dass alle Mitarbeiter eine faire Behandlung und Vergütung erhalten.

      Besten Gruß!

      Kommentar


      • #4
        AW: Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

        Dass du keinen bezahlten Urlaub bekommst kann ja wohl auch schon nicht sein.

        Da läuft doch einiges falsch bei Euch.

        Die 5 oder 6 Wochen bezahlter Urlaub sind ja vielleicht noch mehr wert als die Nachtzuschläge.

        Also ich bin da ganz bei dir dass man gering. beschäftigten Mitarbeiter nicht schlechter behandeln darf als andere.

        Für genauere Aussagen müsste man sich aber mal zumindest den Arbeitvertrag anschauen, wissen welcher Wohlfahrtsverband das genau ist, mal mit der Personalvertretung reden, was die da eigentlich von halten usw usw.. Übers Netz schwierig.

        Eine Gewerkschaftsmitgliedscha ft kostet bei geringf. Beschäftigten im übrigen max. 4.50 € im Monat, dafür bekommt man vollen Arbeits- und Sozialrechtsschutz. Das leistet keine Versicherung.

        MfG
        Matthias

        Kommentar


        • #5
          AW: Feiertags- & Nachtzuschläge bei geringf. Beschäftigung

          Ich danke dir auf jeden Fall sehr für deine Meinung dazu!

          Es war mir wichtig noch andere Meinungen (zusätzlich zu meiner eigenen) zu hören, um mal zu prüfen ob ich auf dem Holzweg bin oder ob andere Personen eine ähnliche Meinung dazu haben.

          Vielen Dank und besten Gruß!

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