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  • Arbeitsrecht

    Hallo zusammen , ich habe zum 31.12 diesen Jahres mein Arbeitsverhältnisse gekündigt . Bei mir ist es so das ich aus dem Bereich der Pflege komme und eine Leitungsposition habe . In meinem Vertrag steht die überstunden sind mit dem Monatsgehalt abgegolten steht jedoch nicht wieviele und und und . Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt 184 müsste also nicht mehr Arbeiten gehen habe bis jetzt noch keine Antwort meines Arbeitgebers erhalten . Ich habe bei meiner zuständigen Geschäftsführung per mail eine Stellungnahme geschrieben was meine Beweggründe sind die mich dazu bewogen haben zu kündigen da es unzumutbar geworden ist . Ich müsste am Freitag laut Plan wieder Arbeiten , was mache ich wenn ich bis dahin keine Antwort von meinem Arbeitgeber habe ? Ich bin total mit meinen Kräften am Ende . Was könnte passieren wenn ich mich krankschreiben lassen würde ?

  • #2
    AW: Arbeitsrecht

    Zitat von Kleene1981 Beitrag anzeigen
    Was könnte passieren wenn ich mich krankschreiben lassen würde ?
    Wenn du dich krank schreiben lässt aber nicht arbeitsunfähig bist, kann der AG den Medizinischen Dienst einschalten der die AU überprüft und wenn die auch sagen du bist nicht AU, bekommst du natürlich für die Zeit kein Gehalt.

    MfG
    Matthias

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    • #3
      AW: Arbeitsrecht

      Zitat von matthias Beitrag anzeigen
      Wenn du dich krank schreiben lässt aber nicht arbeitsunfähig bist, kann der AG den Medizinischen Dienst einschalten der die AU überprüft und wenn die auch sagen du bist nicht AU, bekommst du natürlich für die Zeit kein Gehalt.

      MfG
      Matthias
      aber was ist mit meinen Überstunden ? Und in meiner jetzigen Verfassung würde mich jeder Arzt aus dem Verkehr ziehen

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      • #4
        AW: Arbeitsrecht

        Hallo,

        wenn du arbeitsunfähig bist, gilt die laut Dienstplan eingeteilte Zeit als gearbeitet. Ein Überstundenabbau über den Dienstplan hinaus (falls dort ein solcher eingeplant wurde) findet nicht statt.

        So lange dein AG dir das Überstundenfrei nicht genehmigt hat, musst du (falls du arbeitsfähig bist) planmäßig zum Dienst erscheinen. Du darfst dir nicht ungenehmigt frei nehmen.

        Schreibst du den Dienstplan selbst und teilst dich entsprechend ein oder wird dir der Dienstplan (zumindest soweit er dich selbst betrifft) vorgegeben? Wenn du dich selbst zum Dienst einteilst: Wird das von oben irgendwo vorher noch freigegeben?

        Die Klauseln, wonach Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, werden von der Rechtssprechung immer wieder als unzulässig angesehen. Da kommt es allerdings auf die jeweiligen Formulierungen im Detail an.

        Es könnte also passieren, dass dein AG den Freizeitausgleich aus betrieblichen Gründen verweigert ("wir können aufgrund der Arbeitssituation nicht frei geben") oder aufgrund der vertraglichen Situation ablehnt ("wir wollen nicht frei geben, weil wir es nicht müssen"). In beiden Fällen müsstest du zunächst weiterarbeiten und anschließend die Auszahlung der Überstunden einfordern.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          AW: Arbeitsrecht

          Ok vielen Dank

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          • #6
            AW: Arbeitsrecht

            Sorry , ja ich schreibe den Plan selbst und er wird dann durch die einrichtungsleitung frei gegeben .

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            • #7
              AW: Arbeitsrecht

              Zitat von Kleene1981 Beitrag anzeigen
              Sorry , ja ich schreibe den Plan selbst und er wird dann durch die einrichtungsleitung frei gegeben .
              Dann schreibe doch einfach einen neuen Dienstplan, in dem du dich mit entsprechendem Überstundenfrei einträgst. Den legst du der Einrichtungsleitung vor. Wenn die das freigibt, ist es gut, wenn nicht, bekommst du dafür idealerweise endlich eine Antwort oder bist so schlau wie jetzt.
              Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
              Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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              • #8
                AW: Arbeitsrecht

                Da Sie eine Leitungsposition innehaben, ist es in diesem Fall durchaus üblich, in einem angemessenen Umfang Überstunden mit dem Gehalt abgegolten zu sehen. Das müsste im Einzelfall geprüft werden, da ist keine pauschale Aussage möglich. Ansonsten ist eine solche Klausel im Vertrag zu unbestimmt und damit unwirksam. Es müsste also zunächst festgestellt werden, ob die Klausel ungültig ist, dann müsste die Abgeltung der Überstunden in Freizeit oder Geld erstritten werden. Damit es überhaupt dazu kommen kann, müsste das Zustandekommen der Überstunden auch belegt werden können.
                Wenn tatsächlich gesundheitliche Auswirkungen vorhanden sind, die zur Arbeitsunfähigkeit führen, würde ich jedenfalls ein Attest vom Arzt ab dem ersten Tag vorlegen und z.B. den medizinischen Dienst oder die Berufgenossenschaft einschalten, wenn Arbeitsbedingungen einer menschengerechten Gestaltung der Arbeit widersprechen.
                Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
                Bertold Brecht

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                • #9
                  AW: Arbeitsrecht

                  Zitat von Kleene1981 Beitrag anzeigen
                  Hallo zusammen , ich habe zum 31.12 diesen Jahres mein Arbeitsverhältnisse gekündigt . Bei mir ist es so das ich aus dem Bereich der Pflege komme und eine Leitungsposition habe . In meinem Vertrag steht die überstunden sind mit dem Monatsgehalt abgegolten steht jedoch nicht wieviele und und und . Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt 184 müsste also nicht mehr Arbeiten gehen habe bis jetzt noch keine Antwort meines Arbeitgebers erhalten . Ich habe bei meiner zuständigen Geschäftsführung per mail eine Stellungnahme geschrieben was meine Beweggründe sind die mich dazu bewogen haben zu kündigen da es unzumutbar geworden ist . Ich müsste am Freitag laut Plan wieder Arbeiten , was mache ich wenn ich bis dahin keine Antwort von meinem Arbeitgeber habe ? Ich bin total mit meinen Kräften am Ende . Was könnte passieren wenn ich mich krankschreiben lassen würde ?
                  Hallo, Kleene
                  waren die Übstd. angeordnet oder hast du sie "freiwillig" geleistet?
                  GrußFS
                  In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                  • #10
                    AW: Arbeitsrecht

                    Es wurde nie gesagt dort bleiben sie länger sondern wenn sie länger bleiben denken sie dran es auf den Stundenzettel zu schreiben und das habe ich getan ich habe jeden Monat einen Stundenzettel abgegeben .

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                    • #11
                      AW: Arbeitsrecht

                      Zitat von Kleene1981 Beitrag anzeigen
                      Es wurde nie gesagt dort bleiben sie länger sondern wenn sie länger bleiben denken sie dran es auf den Stundenzettel zu schreiben und das habe ich getan ich habe jeden Monat einen Stundenzettel abgegeben .
                      ich frage deshalb, weil ich in der Vergangenheit mal gelesen hatte das man bei "freiwillig" gemachten Übstd. keinen Anspruch auf Bezahlung hätte.
                      Gruß FS
                      In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                      • #12
                        AW: Arbeitsrecht

                        Ja aber die Stundenzettel wurden jeden Monat von ihr Unterschrieben und in das Dienstplanprogramm eingegeben .

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