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  • Kündigung-Mobbing-Burnout-Krank-Sperre

    Eine Angestellte wird im Betrieb immer wieder wegen Nichtigkeiten gemassregelt. Der Chef hat sie „auf dem Kieker“.
    Sie macht regelmässig Überstunden es wird ihr aber mangelndes Betriebsinteresse und zu wenig Überstunden vorgeworfen (Üstd. werden nicht bezahlt auch abfeiern ist schwierig, weil es keine Zeiterfassung gibt (kleines Unternehmen, ca 15 Angestellte).
    Es gipfelt darin dass er einfach mal das Gehalt kürzt weil er unzufrieden ist.
    Die AN wehrt sich erfolgreich gegen die Gehaltskürzung,. Der AG „bestraft“ sie mit Ignorieren. D.h. er kommt ins Zimmer, grüsst die Kollegen namentlich und an ihr geht er vorbei.
    Dafür kommt er aber etliche Male am Tag in Zimmer oder lässt seine „Schätzle“ ins Zimmer gehen um demonstrativ aber wortlos zu schauen was die AN gerade macht…
    Dann geht die AN in Urlaub. Als sie zurück kommt erfährt sie, dass ihre Stelle (der AG hatte nicht vor zusätzliche Leute einzustellen) ausgeschrieben war und dass auch schon Bewerber da waren.
    Ausserdem wurde über sie gelästert „mal sehen ob die XY überhaupt wieder kommt.
    Das alles setzt der AN so zu dass sie nicht mehr schlafen kann, Magen-Darm-Probleme… Sie lässt sich krankschreiben. Nach 3 Wochen schickt sie der Hausarzt zum Facharzt. Dieser sagt sie soll halt den Job wechseln, sie sei ja noch jung… Zuerst soll aber nochmal mit dem AG gesprochen werden. Die AN hat panische Angst vor dem Gespräch, schreibt aber ihren Chef an und bittet um einen Lösungsvorschlag.
    Als I-Tüpfelchen erfährt sie dann dass auf ihrem Platz schon seit einer Weile jemand neues sitzt (ist nicht bekannt wie derjenige eingestellt wurde) und dass der Chef allen Kollegen Kontakt mit ihr verboten hat. Sollte doch jemand mit ihr spreechen, ist das dem Chef sofort zu melden...
    Sie kann ja nicht kündigen weil eine ALG-Sperre kann sie sich nicht leisten. Oder?
    Was kann sie tun?
    Danke schon mal.

  • #2
    AW: Kündigung-Mobbing-Burnout-Krank-Sperre

    Wenn man wg. Mobbing kündigt, geht das durchaus ohne Sperre. Nur muss man das Mobbing oder Bossing natürlich "nachweisen", da hilft evtl. ein Mobbingtagebuch.

    Grundsätzlich würde ich aber um das entsprechend gut über die Bühne zu bekommen, eine Mobbingberatungsstelle aufsuchen. Die kennen dann auch meist die örtliche Arbeitsagentur und wissen was die sich so als Belege vorstellen, usw..

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    • #3
      AW: Kündigung-Mobbing-Burnout-Krank-Sperre

      Es gibt hier ein kleines Zeitproblem. Auf einmal will der Hausarzt nur noch bis einschl. morgen krank schreiben (6te Woche) und die AN soll mit dem Chef reden... was soll sie auf die schnelle jetzt machen?

      Kommentar


      • #4
        AW: Kündigung-Mobbing-Burnout-Krank-Sperre

        Zitat von Seamerich Beitrag anzeigen
        Es gibt hier ein kleines Zeitproblem. Auf einmal will der Hausarzt nur noch bis einschl. morgen krank schreiben (6te Woche) und die AN soll mit dem Chef reden... was soll sie auf die schnelle jetzt machen?
        na, dann darfst/musst Du übermorgen wieder arbeiten gehen

        Rübe

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        • #5
          AW: Kündigung-Mobbing-Burnout-Krank-Sperre

          Die Kollegin hat mehr oder weniger gar keine Wahl als arbeiten zu gehen. Natürlich wird sie dafür ein dickes Fell brauchen.
          Fest steht aber ihr Arbeitsverhältnis ist nicht gekündigt worden insofern ist es unerheblich wer auf ihrem Arbeitsplatz alles so arbeitet. Sie könnte zum Chef gehen und ganz locker fragen Chef was soll ich tun bzw. was ist meine Aufgabe, jetzt wo meine Aufgaben anderweitig vergeben sind? Solange Sie nicht gekündigt ist muss der Arbeitgeber sie auch beschäftigen bzw. wenn er dies nicht möchte mindestens bezahlen.
          Sie sollte sich jetzt schon einmal auch eine rechtliche Auseinandersetzung vorbereiten. Ich persönlich empfehle ja generell immer den gewerkschaftlichen Rechtschutz. Die haben immerhin keinen Vergleichs bzw. Kostendruck und sind Fachleute im entsprechenden Bereich.
          Ich äußere keine verbindliche Rechtsberatung sondern nur meine Meinung.
          Und:
          jeder abhängig Beschäftigte sollte eine Arbeitsrechtsschutzversic herung haben! Die Gewerkschaft ist genau das !

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