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Kündigung in probezeit

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  • Kündigung in probezeit

    Hallo. Bin seit 1.8 in einem neuen sozialversicherungspflich tigen Arbeitsverhältnis.
    Habe 6 monate probezeit und es ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
    Im Arbeitsvertrag steht zum thema Kündigung, dass der Arbeitsvertrag in den ersten drei monaten mit einer frist von einer woche gekündigt werden kann. So nun bin ich seit montag krankgeschrieben bis nächste woche freitag. Grund dafür ist psychisch. Bin eindeutig in meinen aigen gemoppt wurden und habe seit drei wochen jedem tag geweint. Auf jeden fall steht in der Kündigung kein grund. Meine arbeitsunfähigkeit wird jedoch definitiv weiter gehen. Ich bin jetzt den vierten tag zu hause und komm psychisch immernoch nicht klar. Weine nachts und bin fix und alle und denk nur an Arbeit.
    Das heißt, da sie kein grund angegeben haben und die Kündigung innerhalb der keanksvhreibung war dass diese der Grund ist. Also müsste der arbeitgeber über die Kündigung hinaus Lohnfortzahlung leisten?! Ich hoffe klar, dass ich zügig wieder klar denken kann. Nur möchte ich aif der sicheren seite sein. Da ich nicht glaube, dass der Arbeitgeber mir gegenüber fair handelt.
    Nun meine frage: was muss ich jetzt machen und beachten und wie verläuft es je nach meiner handlung weiter? Zwecks arbeitsamt bin ich vollkommen informiert.
    Über antworten bin ich sehr dankbar. Und bitte entschuldigt meine verwirrheit, ich kann kaum einen gedanken fassen.

  • #2
    AW: Kündigung in probezeit

    ertsmal sollte man bedenken, daß die kündigungsfrist von einer woche in der probezeit nur zulässig wäre, wenn dies so in einem geltenden tarifvertrag vereinbart ist
    einzelvertraglich ginge dies nicht

    zum anderen ergibt eine kündigung in der probezeit während einer krankschreibung immer den anscheinsbeweis einer krankheitsbedingten kündigung,
    den der AG entkräften müsste, wenn er einer entgeltfortzahlungspflich t , die über die kündigungsfrist hinausgeht, entgehen will

    aber darum wird sich die krankenkasse kümmern

    Kündigt der Arbeitgeber jedoch im zeitlichen Zusammenhang mit der Krankmeldung eines Arbeitnehmers oder der Anzeige, dass eine bekannte Arbeitsunfähigkeit fortdauere, so spricht ein Beweis des ersten Anscheins dafür, dass die Arbeitsunfähigkeit oder deren Fortdauer Anlass der Kündigung war. Diesen Beweis des ersten Anscheins kann der Arbeitgeber dadurch erschüttern, dass er Tatsachen vorträgt und erforderlichenfalls beweist, aus denen sich ergibt, dass andere Gründe seinen Kündigungsentschluss bestimmt haben (vgl. BAG, Urteil vom 05.02.1998 – 2 AZR 270/97 – NZA 1998, 655; Schmitt, EFZG, 5. Aufl., § 8 Rdnr. 43 ff.).
    45

    "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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    • #3
      AW: Kündigung in probezeit

      Ok.. danke. Also hab ich mich richtig informiert aber nun? Muss ich mich jetzt bei der krankenkasse melden? Zum arbeitsamt muss ich ja eh. Und wenn ich erneut krankgeschrieben werde, muss der krankenschein auch zum arbeitgeber, oder?
      Und zwecks Entgelt. .er hat ja kein grund angegeben also kann ich davon ausgehen, dass es wegen der krankschreibung war...ich bin echt immernoch so verwirrt.

      Kommentar


      • #4
        AW: Kündigung in probezeit

        Zitat von peco09 Beitrag anzeigen
        Ok.. danke. Also hab ich mich richtig informiert aber nun? Muss ich mich jetzt bei der krankenkasse melden? Zum arbeitsamt muss ich ja eh. Und wenn ich erneut krankgeschrieben werde, muss der krankenschein auch zum arbeitgeber, oder?
        Und zwecks Entgelt. .er hat ja kein grund angegeben also kann ich davon ausgehen, dass es wegen der krankschreibung war...ich bin echt immernoch so verwirrt.
        Wenn man selbst behaupten will dass der Anspruch auf Entgeltfortzahlung fortbesteht, muss man natürlich die AU-Bescheinigung vorlegen.

        Falls der Arbeitgeber dann weiter bezahlt, ist alles erledigt. Falls nicht, kann man

        a) die Entgeltfortzahlung vollständig vom Arbeitgeber fordern
        oder
        b) Krankengeld bei der Krankenkasse beantragen und die Differenz zum Gehalt beim Arbeitgeber fordern.

        Dieser kann auch dann noch vorbringen, dass ein anderer Grund für die Kündigung ausschlaggebend war, also auch ohne Krankheit gekündigt worden wäre.

        E.D.

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