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Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

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  • Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

    Guten Morgen liebes Forum,

    leider benötige ich erneut eure Hilfe, da ich mir rechtlich im unklaren bin.
    Ich arbeite im Einzelhandel, mit einer im Arbeitsvertrag geregelten 40 Stundenwoche.
    Das in regelmäßigen Abständen Samstagsarbeit anfällt wurde im Vorstellungsgespräch geklärt und ist für mich in Ordnung. Im Abreitsvertrag ist geregelt das die Überstunden als Freizeitausgleich ab 10 Std. abgegolten werden müssen.
    Soweit die Rahmenbedingungen für euch.

    Ich bin zuzeit bei über 60 Stunden angekommen und mein direkter Chef (Prokurist)schlägt nun vor, das ich an Montagen zb ja um 15 Uhr, anstatt 18 Uhr gehen kann.
    Ich möchte aber den Ausgleich, im Herbst innerhalb einer Woche abgelten.

    Mein bisherigen freien Tage wurden alle als Urlaubstage verbucht und somit komme ich auf diese Überstunden,da so gut wie kaum welche abgefeiert wurden.
    Das Hauptproblem in unserer Firma ist das der neue Geschäftsführer noch, wie soll ich sagen, recht unerfahren ist und sich mit derlei rechtlichen Dingen,
    noch nicht sehr gut auskennt. Mit dem vorherigen Geschäftsführer gab es diese Problematik überhaupt nicht. Da wurden anstatt Urlaubstage, eben mal Überstundentage eingetragen.

    Meine Frage an euch:
    Kann ich bei regelmäßgen geplanten Überstunden, da diese ja hauptsächlich durch Samstagsarbeit anfallen, in dem Sinne überhaupt noch von Überstunden reden?
    Gibt es heir eventuell eine andere Begrifflichkeit? Wie sieht die gesetzliche Regelung aus?

    Ich habe noch weitere Fragen an euch.
    Muss der Chef mir auf Verlangen ein Zwischenzeugnis ausstellen und wenn ja in welchem Zeitraum?
    Wie verhält es sich mit den Kündigungsfristen. Ich bin erst 2 Jahre in dem Betrieb und im Arbeitsvertrag steht das die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten. Wie genau stellen diese sich dar?

    Vielen Dank für eure Mühe!

    Gruß Helmut

  • #2
    AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

    Zitat von Helmut123 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen liebes Forum,

    leider benötige ich erneut eure Hilfe, da ich mir rechtlich im unklaren bin.
    Ich arbeite im Einzelhandel, mit einer im Arbeitsvertrag geregelten 40 Stundenwoche.
    Das in regelmäßigen Abständen Samstagsarbeit anfällt wurde im Vorstellungsgespräch geklärt und ist für mich in Ordnung. Im Abreitsvertrag ist geregelt das die Überstunden als Freizeitausgleich ab 10 Std. abgegolten werden müssen.
    Soweit die Rahmenbedingungen für euch.

    Ich bin zuzeit bei über 60 Stunden angekommen und mein direkter Chef (Prokurist)schlägt nun vor, das ich an Montagen zb ja um 15 Uhr, anstatt 18 Uhr gehen kann.
    Ich möchte aber den Ausgleich, im Herbst innerhalb einer Woche abgelten.

    Mein bisherigen freien Tage wurden alle als Urlaubstage verbucht und somit komme ich auf diese Überstunden,da so gut wie kaum welche abgefeiert wurden.
    Das Hauptproblem in unserer Firma ist das der neue Geschäftsführer noch, wie soll ich sagen, recht unerfahren ist und sich mit derlei rechtlichen Dingen,
    noch nicht sehr gut auskennt. Mit dem vorherigen Geschäftsführer gab es diese Problematik überhaupt nicht. Da wurden anstatt Urlaubstage, eben mal Überstundentage eingetragen.

    Meine Frage an euch:
    Kann ich bei regelmäßgen geplanten Überstunden, da diese ja hauptsächlich durch Samstagsarbeit anfallen, in dem Sinne überhaupt noch von Überstunden reden?
    Gibt es heir eventuell eine andere Begrifflichkeit? Wie sieht die gesetzliche Regelung aus?

    Ich habe noch weitere Fragen an euch.
    Muss der Chef mir auf Verlangen ein Zwischenzeugnis ausstellen und wenn ja in welchem Zeitraum?
    Wie verhält es sich mit den Kündigungsfristen. Ich bin erst 2 Jahre in dem Betrieb und im Arbeitsvertrag steht das die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten. Wie genau stellen diese sich dar?

    Vielen Dank für eure Mühe!

    Gruß Helmut
    Hallo, Helmut schau mal hier:
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...49784469,d.Yms
    Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht nur in Ausnahmefällen(z.B. bei Ausscheiden des für die Zeugnisertreilung verantwortlichen Vorgesetzten oder bei Wechsel des AN in einem anderen Betrieb des Unternehmens)-
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

    Kommentar


    • #3
      AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

      Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
      Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht nur in Ausnahmefällen
      Quatsch!

      Zeugnis - Hensche Rechtsanwälte

      Dick gedrucktes lesen!

      Kommentar


      • #4
        AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

        Ich denke schon das sind Überstunden, was anderes würde dir auch wenig bringen, wenn es zur regelm. Arbeitszeti gehören würde, dann hättest du einen Abgeltungsanspruch, dann müssten die Stunden bezahlt werden, ist halt die Frage ob du das lieber hast.

        Ansonsten ist das PRoblem, du hast keinen Anspruch ganze Tage frei zu bekommen. Der AG kann die Arbeitszeit nach betrieblichem Ermessen, allerdings ohne Willkür festlegen. Wenn er also sagt, statt dem Samstag kommen sie Montags und Dienstags nur halbtags, wäre das wohl OK. In D sind Mo-Sa. gleichberechtgte Werktage, einen Anspruch auf 2 freie Tage die Woche gibt es gesetzlich nicht.

        Die gesetzlich Kündigungsfrist ist für Arbeitnehmer immer 4 Wochen zum 15 oder Monatsende. Für AN erhöht sich diese nicht. Nur für Kündigungen durch den AG erhöht sich die Frist.

        Das gilt allerdings nur wenn im Vertrag nicht sowas steht wie: Erhöhungen die für den AG gelten, gelten auch für den AN.
        §622 BGB

        P.s.: Ich gehe davon aus es gilt kein Tarifvertrag und ihr habt keinen Betriebsrat.

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        • #5
          AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

          Hallo Matthias,

          hab vielen Dank. Ich habe gerade einmal hier gestöbert bezüglich der Überstunden:
          Überstunden, Mehrarbeit - Hensche Rechtsanwälte
          Ich verstehe es so: Wäre bei uns eine klare Regelung, zB. du arbeitest Samstag und machst dafür am Freitag nur einen halben Tag, wären es keine Überstunden.

          Aber wie verhält es sich mit meinen über 60 Stunden die ich ja nicht abbummeln konnte und welche nun auf meiner Überstundenliste stehen.
          Es kann doch nicht sein das ich nun 60 Stunden, die ja nun Überstunden sind, 3 stündlich wöchentlich bei spontanen Bedarf abbummeln darf.

          Die neue Regelung, wenn sie denn kommt, könnte ja nur auf neue Stunden getätigt werden, nicht aber auf die 60 Stunden die ja nun scheinbar gesetzlich auch als Überstunden gewertet werden. Oder sehe verstehe ich es falsch?

          Wie gehe ich also damit nun um? Welche Rechte habe ich für die schon angefallenen 60 Stunden?

          Mit der Kündigungsfrist ist ja klasse. 4 Wochen sind dann überschaubar und ich kann mich in Ruhe umschauen.

          Grüsse und noch einmal vielen Dank!

          Helmut

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          • #6
            AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

            Wenn es dazu im Arbeits- Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung keine eindeutigen Regelung gibt wird es schwierig. Dann kann wie ich schon sagte in meinen Augen der AG nach sittlichem Ermessen entscheiden.
            Was willst du auch tun? Du könntest natürlich über Anwalt oder sogar Klageweg gegen den AG vorgehen, aber willst du das?

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            • #7
              AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

              Hallo Matthias,

              ich habe dir eine PN gesendet.

              Gruss Helmut

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              • #8
                AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

                Was willst du auch tun? Du könntest natürlich über Anwalt oder sogar Klageweg gegen den AG vorgehen, aber willst du das?
                Genau das ist der Grund, warum ich den Arbeitnehmern empfehle, in einem betriebsratslosen Unternehmen, bzw. in einer Firma, die nicht einem Tarifvertrag unterliegt (der diese Problematik auch regelt), Überstunden bei jeder möglichen Gelegenheit abzulehnen.
                Mit Überstunden gibt man dem Arbeitgeber ein zinsloses Darlehen, ohne dass klar ist, wann und in welcher Höhe das Darlehen getilgt wird. Das führt dazu, dass der Arbeitgeber Überstunden nach Gutdünken abbaut. Oftmals geschieht das so, dass Dienstzeiten einfach verkürzt werden und man wieder keinen freien Tag hat.
                Was sagt denn Ihr Arbeitsvertrag (genauer Wortlaut) bezüglich Überstunden oder Mehrarbeit?
                Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether)

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                • #9
                  AW: Überstunden und Zwischenzeugnis, diverses

                  Wie gesagt, da nicht festgelegt ist, dass du die ÜS z.b. in ganzen Tagen abfeiern darfst oder auch nicht festgelegt ist, dass du nur 5 Tage die Woche arbeiten musst, ist es schwer dagegen vorzugehen, dass der AG nun verlangt die ÜS stundenweise abzubummeln.

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