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Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

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  • #16
    AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

    Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
    Das ist als Quellenangabe in etwa so brauchbar wie "jemand hat gesagt".

    Es ist natürlich auch nicht verboten, jedem Wunsch des Arbeitgebers Folge zu leisten. Aber er wird immer noch verärgert sein, wenn man ihm bei der Auswahl des nicht erforderlichen Arztes keinen Gehorsam leistet.

    Den erwähnten Arbeitsmediziner wirst Du übrigens - soweit ersichtlich - selbst bezahlen müssen. Eine Leistung der Krankenkasse ist das nicht (falls korrekt abgerechnet wird). Die hat ja schon den behandelnden Arzt und den MDK bezahlt, mehr muss sie nicht.

    E.D.
    Vielleicht sollte ich noch etwas erwähnen,damit verständlicher wird wieso es mir u.A. wichtig ist diese angebliche Pflicht zu erfüllen.
    Die Abmahnung gegen mich stützt sich auf eine angebliche aussage von mir bzw. von meinem Anwalt. In der Abmahnung wird behauptet, dass mein Anwalt gesagt hätte, dass ich gesagt hätte, dass ich nicht bereit bin "mitzuarbeiten". Natürlich ist das absoluter Unsinn,den Beweis gibts sogar schwarz auf weiss, aber dieser Vorwurf steht ja für Aussenstehende erstmal so im Raum.
    Dass ich zum Arbeitsmediziner gehe soll zeigen, dass ich mich nicht davor drücken will untersucht zu werden.
    Nur eine Untersuchung beim Arbeitgeber ist mir nicht geheuer, nach der erneuten Unwahrheit in der Abmahnung ist das auch kein Wunder. Es ist zu befürchten, dass einem weiterhin falsche Sachen etc unterstellt werden. Nu
    Ich würde sogar noch mal zum MDK gehen, von mir aus einmal die Woche. :-) Aber mich beim Betriebsarzt untersuchen zu lassen wäre nach der ganzen Vorgeschichte nicht so gut. :-\

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    • #17
      AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

      Ich würde anraten jetzt mal nichts mehr zu machen ohne es vorher mit dem Anwalt genau besprochen zu haben.

      E.D.

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      • #18
        AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

        Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
        Ich würde anraten jetzt mal nichts mehr zu machen ohne es vorher mit dem Anwalt genau besprochen zu haben.

        E.D.
        Ja so werde ich das jetzt auch machen. Der nächste Termin beim Arbeitsmediziner wäre eh nicht mehr vor meinem nächsten Termin beim Anwalt.

        Ich danke dir,und auch den anderen, sehr dafür, dass ihr euer Wissen mit mir geteilt habt. :-)

        LG

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        • #19
          Kurzes update

          Nachdem ihr so nett Rat gegeben habt, wollte ich euch nur kurz mitteilen, was nun aus der Sache geworden ist.
          Arbeitsmedziner reichte nicht aus. Es konnte auch eh keine Untersuchung stattfinden, da die Stellenbeschreibung fehlte und vom AG auch nicht geschickt wurde.
          Grundsätzlich wäre es bei dem Arzt bei dem ich war aber möglich gewesen.

          Was nun vom AG geschickt wurde, war die Abmahnung wegen dieser Sache. Ob sie nun vor Gericht bestand hat oder nicht ist die eine Sache. Schlimm ist aber schon die Tatsache, dass das Ding nun in der Personalakte ist und der AG einen so hin stellt, als wäre man Schuld.

          Ich bin gespannt wie das nun weitergeht. Der Anwalt will wegen der Abmahnung noch nicht handeln, sondern alls in die Klage packen.

          Ich sage auf jeden Fall wieder Bescheid, wie es weiter gegangen ist.

          LG

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          • #20
            AW: Kurzes update

            Hallo!


            Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
            Nachdem ihr so nett Rat gegeben habt, wollte ich euch nur kurz mitteilen, was nun aus der Sache geworden ist.
            Arbeitsmedziner reichte nicht aus. Es konnte auch eh keine Untersuchung stattfinden, da die Stellenbeschreibung fehlte und vom AG auch nicht geschickt wurde.
            Grundsätzlich wäre es bei dem Arzt bei dem ich war aber möglich gewesen.

            Was nun vom AG geschickt wurde, war die Abmahnung wegen dieser Sache. Ob sie nun vor Gericht bestand hat oder nicht ist die eine Sache. Schlimm ist aber schon die Tatsache, dass das Ding nun in der Personalakte ist und der AG einen so hin stellt, als wäre man Schuld.

            Ich bin gespannt wie das nun weitergeht. Der Anwalt will wegen der Abmahnung noch nicht handeln, sondern alls in die Klage packen.

            Ich sage auf jeden Fall wieder Bescheid, wie es weiter gegangen ist.

            LG
            Sie machen sich viel , zuviele Gedanken !!!

            Legen Sie die Abmahnung zu den Akten und fertig !

            Wie die Vorschreiber schon richtig bemerkten,geht eine AU den Betriebsarzt nix,niente,nada,nitschewo an!

            An Ihrer Stelle würde ich alles sofort einstellen:Arbeitsmedizin ische Untersuchung und die Klage!

            Sie sind in keinerlei Bringschuld !!!

            Da liegt 'ne Abmahnung in Ihrer Akte - na und ???

            In Flensburg liegen Punkte von mir und ich fahre trotzdem weiter gelassen Auto.

            Grüsse,sueton
            Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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            • #21
              AW: Kurzes update

              Zitat von sueton Beitrag anzeigen
              Hallo!


              Sie machen sich viel , zuviele Gedanken !!!

              Legen Sie die Abmahnung zu den Akten und fertig !

              Wie die Vorschreiber schon richtig bemerkten,geht eine AU den Betriebsarzt nix,niente,nada,nitschewo an!

              An Ihrer Stelle würde ich alles sofort einstellen:Arbeitsmedizin ische Untersuchung und die Klage!

              Sie sind in keinerlei Bringschuld !!!

              Da liegt 'ne Abmahnung in Ihrer Akte - na und ???

              In Flensburg liegen Punkte von mir und ich fahre trotzdem weiter gelassen Auto.

              Grüsse,sueton
              Vielen Dank. Nicht nur für die Antwort, sondern Sie haben mich mit dem Flensburgvergleich zu Lächeln gebracht (ist im Moment nämlich selten der Fall).
              Sie haben Recht, im Moment denke ich zu viel nach, aber es geht für mich auch schließlich um sehr viel und für mich ist das Alles neu.

              Die Klage ist ja nicht wegen der Abmahnung, sondern wegen den ganzen anderen Problemen mit dem Arbeitgeber.
              Die Abmahnung wäre nur eins von vielen Punkten, die in die Klage gepackt wird.

              Wissen Sie was ich aber nicht so ganz verstehe? Ob nun hier im Forum oder auf anderen Seiten die ich gelesen habe, zum Großteil ist die Meinung, dass der AG nicht berechtigt ist einen Arbeitnehmer während Krankheit zum Betriebsarzt zu schicken, vor allem wenn sogar eine Bescheinigung vom MDK vorliegt. Trotzdem zieht es der Arbeitgeber durch, als ob er 100% im Recht wäre.
              Das hat mich letztendlich auch so verunsichert. Ich arbeite für eine recht große Firma mit Betriebsrat etc. Das heißt, soviel ich weiß, dass der Betriebsrat einer Abmahnung auch zustimmen muss. Da ich die Abmahnung erhalten habe, hat wohl jeder der Zuständigen dieser Abmahnung zugestimmt. Wie kann das sein, wenn diese Abmahnung offensichtlich so ungerechtfertigt ist?
              Kann ein AG wirklich so leicht nach Lust und Laune Abmahnungen raushauen, ohne dass ihm für haltlose Mahnungen Ärger droht?

              LG

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              • #22
                AW: Kurzes update

                Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
                Vielen Dank. Nicht nur für die Antwort, sondern Sie haben mich mit dem Flensburgvergleich zu Lächeln gebracht (ist im Moment nämlich selten der Fall).
                Sie haben Recht, im Moment denke ich zu viel nach, aber es geht für mich auch schließlich um sehr viel und für mich ist das Alles neu.

                Die Klage ist ja nicht wegen der Abmahnung, sondern wegen den ganzen anderen Problemen mit dem Arbeitgeber.
                Die Abmahnung wäre nur eins von vielen Punkten, die in die Klage gepackt wird.

                Wissen Sie was ich aber nicht so ganz verstehe? Ob nun hier im Forum oder auf anderen Seiten die ich gelesen habe, zum Großteil ist die Meinung, dass der AG nicht berechtigt ist einen Arbeitnehmer während Krankheit zum Betriebsarzt zu schicken, vor allem wenn sogar eine Bescheinigung vom MDK vorliegt. Trotzdem zieht es der Arbeitgeber durch, als ob er 100% im Recht wäre.
                Das hat mich letztendlich auch so verunsichert. Ich arbeite für eine recht große Firma mit Betriebsrat etc. Das heißt, soviel ich weiß, dass der Betriebsrat einer Abmahnung auch zustimmen muss. Da ich die Abmahnung erhalten habe, hat wohl jeder der Zuständigen dieser Abmahnung zugestimmt. Wie kann das sein, wenn diese Abmahnung offensichtlich so ungerechtfertigt ist?
                Kann ein AG wirklich so leicht nach Lust und Laune Abmahnungen raushauen, ohne dass ihm für haltlose Mahnungen Ärger droht?

                LG
                Hallo, ane
                was den BR angeht so hat dieser bei einer Abmahnung KEIN Mitbestimmungsrecht.Dem AG wird das Recht zugestanden, als Partei des Arbeitsvertrages ein vertragswidriges Verhalten der anderen Vertragspartei (AN) ohen Beteiligung des Betriebsrats zu rügen. Schon gar nicht muss der BR zustimmen.
                Gruß FS
                In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                • #23
                  AW: Kurzes update

                  Das heißt, soviel ich weiß, dass der Betriebsrat einer Abmahnung auch zustimmen muss. Da ich die Abmahnung erhalten habe, hat wohl jeder der Zuständigen dieser Abmahnung zugestimmt. Wie kann das sein, wenn diese Abmahnung offensichtlich so ungerechtfertigt ist?
                  Nein, der BR muss der Abmahnung nicht zustimmen. Der BR erfährt überhaupt nichts von einer Abmahnung, da er vom AG noch nichtmal darüber informiert werden muss.

                  Kann ein AG wirklich so leicht nach Lust und Laune Abmahnungen raushauen, ohne dass ihm für haltlose Mahnungen Ärger droht?
                  Im Prinzip ja. Ob man sich diesebzüglich an einen vorhanden BR wenden kann und sollte, ist mir selber nicht ganz klar. Wenn es ein richtiger BR ist, dann würde ich es machen. Wenn es nur ein Alibi-BR ist, dann nicht.

                  Kommentar


                  • #24
                    AW: Kurzes update

                    Zitat von filter Beitrag anzeigen
                    Nein, der BR muss der Abmahnung nicht zustimmen. Der BR erfährt überhaupt nichts von einer Abmahnung, da er vom AG noch nichtmal darüber informiert werden muss.



                    Im Prinzip ja. Ob man sich diesebzüglich an einen vorhanden BR wenden kann und sollte, ist mir selber nicht ganz klar. Wenn es ein richtiger BR ist, dann würde ich es machen. Wenn es nur ein Alibi-BR ist, dann nicht.
                    Immerhin muss aber auch bei AM zumindest ein Recht des BR angenommen werden, über die ausgesprochene AM informiert zu werden(§ 80 Abs.2 BetrVG vgl. v. 24.2.1984, AuR 1985, 99)Nur dann ist der BR in derLage zu prüfen, ob der AG eine mitbestimmungsfreie oder eine mitbestimmungspflichtige AM ausgesprochen hat.
                    Gruß FS
                    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                    • #25
                      AW: Kurzes update

                      Hallo!

                      Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
                      Immerhin muss aber auch bei AM zumindest ein Recht des BR angenommen werden, über die ausgesprochene AM informiert zu werden(§ 80 Abs.2 BetrVG vgl. v. 24.2.1984, AuR 1985, 99)Nur dann ist der BR in derLage zu prüfen, ob der AG eine mitbestimmungsfreie oder eine mitbestimmungspflichtige AM ausgesprochen hat.
                      Gruß FS
                      Ein verdammt weites Feld zum Beackern:

                      Ausweitung des Mitbestimmungsrechtes auf Abmahnungen? | Osborne Clarke

                      Grüsse,sueton
                      Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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                      • #26
                        AW: Kurzes update

                        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
                        Immerhin muss aber auch bei AM zumindest ein Recht des BR angenommen werden, über die ausgesprochene AM informiert zu werden(§ 80 Abs.2 BetrVG vgl. v. 24.2.1984, AuR 1985, 99)Nur dann ist der BR in derLage zu prüfen, ob der AG eine mitbestimmungsfreie oder eine mitbestimmungspflichtige AM ausgesprochen hat.
                        Gruß FS

                        @ Filter & Fußballsend

                        Danke für eure Antworten.
                        Ich bin im öD beschäftigt und bin davon ausgegangen, dass der Betriebsrat, besser gesagt Personalrat, bei solchen Dingen immer zustimmen muss.
                        Ja es ist nur ein Alibi Betriebsrat. Leider wird mehr gegen die Mitarbeiter gearbeitet als dafür. Die haben mir damals auch nicht geholfen.
                        Wären die wegen der Abmahnung gefragt worden, die hätten mit Freude zugstimmt.

                        Auf jeden Fall hab ich jetzt den Salat. Ich hoffe die kommende Woche bringt Neuigkeiten. So langsam ist die Situation echt nicht mehr zum Aushalten und ich bin kurz davor ganz aufzugeben. Noch will ich das aber nicht.

                        Schade ist, dass bei solchen Dingen der "Gegner" immer falsch Spielt. Durch die ganzen Unwahrheiten und Verdrehungen ist das gar keine Diksussion bzw. Verhandlung auf Augenhöhe. Traurig.
                        Mittlerweile habe ich gelernt, dass man nicht erwarten kann, dass so etwas fair abläuft.

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