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Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

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  • Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

    Hallo ihr
    Nach dem ich einen Termin beim Betriebsarzt abgesagt habe (mit Bestätigung vom Facharzt), habe ich nun eine Abmahnung erhalten (befinde mich im Krankenstand). Da die Sache etwas komplizierter ist, möchte ich zu der Vorgeschichte nicht ins Detail gehen, weil es hier zu viel wäre. Ich bin kein Mensch der sich vor Pflichten drückt und, dass ich den Termin abgesagt habe, hat neben meinem gesundheitlichem Zustand, ernshafte und auch schwerwiegende Gründe.
    Die Abmahnung wird vor Gericht nicht durchkommen, da diese auf einer Lüge aufbaut (eindeutige Beweise vorhanden). Trotzdem möchte ich mir nicht anlasten lassen, dass ich mich vor meinen Pflichten drücke, weshalb ich nun zu einem Arbeitsmediziner gehen will.
    Meine Frage ist nun, ob es grundsätzlich erlaubt ist sich seinen Arzt auszusuchen. Ich habe schon auf mehreren Seiten gelesen, dass dies möglich ist, aber ich möchte da schon auf Nummer sicher gehen.
    Ein Anwalt ist natürlich auch schon eingeschaltet, aber er ist, sagen wir mal so, keiner den man mal eben für einzelne Fragen anrufen kann. Er hat immer massig viel zu tun und ich hab das Gefühl, dass er auf solche "kleinen" Fragen eher halbherzig antwortet.
    Deshalb wäre es super, wenn ihr mir Rat geben könntet und/oder mir eure Erfahrungen mitteilt!
    Vielen Dank im Voraus!

  • #2
    AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

    Du musst wenn du AU bist auf Verlangen des AGs keine weiteren Ärzte besuchen und auch nicht den Betriebsarzt.

    Zweifelt der AG die AU an, hat er den medizinischen Dienst der Krankenkasse einzuschalten, ich nehme mal an die bist gesetzlich versichert.

    Von daher macht die Frage so in meinen Augen keinen Sinn.

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    • #3
      AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

      Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
      Hallo ihr
      Nach dem ich einen Termin beim Betriebsarzt abgesagt habe (mit Bestätigung vom Facharzt), habe ich nun eine Abmahnung erhalten (befinde mich im Krankenstand). Da die Sache etwas komplizierter ist, möchte ich zu der Vorgeschichte nicht ins Detail gehen, weil es hier zu viel wäre.
      Was allerdings dazu führt, dass keine Antwort möglich ist. Es ist nicht mals bekannt, welche Art von Untersuchung aus welchem Grund das Thema ist.

      E.D.

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      • #4
        AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

        Für mich macht die Frage schon Sinn, da mein Arbeitgeber ja darauf besteht, dass ich zu dem Betriebsarzt gehe.
        Ich bin ja auch erstmal davon ausgegangen was man so liest (in etwa das was du geschrieben hast) und nun will man mir doch einen Strick daraus drehen, deshalb bin ich verunsichert.
        Um die Abmahnung geht es mir dabei gar nicht direkt, weil die wie gesagt vor keinem Gericht der Welt durchkommen würde (beweisbar unwahrer Inhalt).
        Aber für den Fall, dass die ganze Sache mal vors Gericht kommt, möchte ich schon vermeiden mich angreifbar zu machen. Bis jetzt habe ich mich an alle Pflichten gehalten, beim MDK war ich selbstverständlich auch schon (allerdings aufgrund des Krankengeldbezuges). Hab mir bis jetzt sozusagen "nichts zu Schulden kommen lassen".
        Deshalb will ich auch zum Arbeitsmediziner gehen, damit ich signalisiere, dass ich selbstverständlich bereit bin mich untersuchen zu lassen.




        Zitat von matthias Beitrag anzeigen
        Du musst wenn du AU bist auf Verlangen des AGs keine weiteren Ärzte besuchen und auch nicht den Betriebsarzt.

        Zweifelt der AG die AU an, hat er den medizinischen Dienst der Krankenkasse einzuschalten, ich nehme mal an die bist gesetzlich versichert.

        Von daher macht die Frage so in meinen Augen keinen Sinn.

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        • #5
          AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

          Ok du hast Recht, aber ich fasse mich wirklich ganz kurz. Bitte deshalb nachfragen falls was unklar ist.

          Ich bin seit längerer Zeit krankgeschrieben. Grund dieser Krankschreibung ist massives Mobbing, das vorher schon mehrere Jahre ging.
          Während dem Mobbing habe ich versucht beim Betriebsrat, Chef, etc. Hilfe zu bekommen. Ich kontaktierte auch den Betriebsarzt. Leider gab es keine Hilfe, bis ich dann vor einiger Zeit (letztes Jahr) krank wurde und seitdem auch krankgeschrieben bin.
          Weitere Versuche von diesen Personen Hilfe zu erhalten schlugen fehl. Auch vom Betriebsarzt kam in den ganzen Monaten keine Mitteilung.
          Irgendwann war ich dann gezwungen einen Anwalt einzuschalten.
          Trotzdem weiterhin keine Hilfe oder ein Hilfsangebot.
          Erst jetzt, kurz vor meiner Aussteuerung, kam dann das Schreiben vom Betriebsarzt. In dem ersten Schreiben war kein richtiger Grund für den angegeben.
          Diesen Termin sagte ich ab,da war ich im KH, und die Dame war sogar noch recht freundlich.
          3 Wochen später erhalte ich dann wieder ein Schreiben, diesmal mit Druck. Man teilte mir mit, dass ich für diese Untersuchung verpflichtet bin.
          Es würde dabei darum gehen, umzu schauen was ich habe und ob evtl eine Wiedereingliederung möglich ist (davon ist noch gar nicht die Rede).
          Da es mir gesundheitlich auch ganz und gar nicht gut ging, sagte ich diesen Termin wieder ab, mit einer Bescheinigung vom Arzt.

          Naja und danach folgte, was ich schon in meiner Frage schrieb, eine Abmahnung aufgebaut auf einer Lüge.
          Dass die Abmahnung so nciht durchkommen wird, ist mir klar, aber ich möchte schon nicht "angreifbar" sein.
          Wenn es als angestellte Person meine Pflicht ist eine derartige arbeitsmedizinische Untersuchung machen zu lassen, dann bin ich die Letzte die sich dagegen wehrt.
          Nach all dem was war und nachdem man leider auch gerne mit Unwahrheiten arbeitet würde ich gerne zu einem neutralen Arzt gehen.

          Kommentar


          • #6
            AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

            Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
            Ok du hast Recht, aber ich fasse mich wirklich ganz kurz. Bitte deshalb nachfragen falls was unklar ist.

            Ich bin seit längerer Zeit krankgeschrieben. Grund dieser Krankschreibung ist massives Mobbing, das vorher schon mehrere Jahre ging.
            Während dem Mobbing habe ich versucht beim Betriebsrat, Chef, etc. Hilfe zu bekommen. Ich kontaktierte auch den Betriebsarzt. Leider gab es keine Hilfe, bis ich dann vor einiger Zeit (letztes Jahr) krank wurde und seitdem auch krankgeschrieben bin.
            Weitere Versuche von diesen Personen Hilfe zu erhalten schlugen fehl. Auch vom Betriebsarzt kam in den ganzen Monaten keine Mitteilung.
            Irgendwann war ich dann gezwungen einen Anwalt einzuschalten.
            Trotzdem weiterhin keine Hilfe oder ein Hilfsangebot.
            Erst jetzt, kurz vor meiner Aussteuerung, kam dann das Schreiben vom Betriebsarzt. In dem ersten Schreiben war kein richtiger Grund für den angegeben.
            Diesen Termin sagte ich ab,da war ich im KH, und die Dame war sogar noch recht freundlich.
            3 Wochen später erhalte ich dann wieder ein Schreiben, diesmal mit Druck. Man teilte mir mit, dass ich für diese Untersuchung verpflichtet bin.
            Es würde dabei darum gehen, umzu schauen was ich habe und ob evtl eine Wiedereingliederung möglich ist (davon ist noch gar nicht die Rede).
            Da es mir gesundheitlich auch ganz und gar nicht gut ging, sagte ich diesen Termin wieder ab, mit einer Bescheinigung vom Arzt.

            Naja und danach folgte, was ich schon in meiner Frage schrieb, eine Abmahnung aufgebaut auf einer Lüge.
            Dass die Abmahnung so nciht durchkommen wird, ist mir klar, aber ich möchte schon nicht "angreifbar" sein.
            Wenn es als angestellte Person meine Pflicht ist eine derartige arbeitsmedizinische Untersuchung machen zu lassen, dann bin ich die Letzte die sich dagegen wehrt.
            Nach all dem was war und nachdem man leider auch gerne mit Unwahrheiten arbeitet würde ich gerne zu einem neutralen Arzt gehen.
            Hallo, ane34
            was das Mobbing anbelangt könntest du dich an eine Mobbing-Beratungsstelle wenden.Was den Betriebsarzt angeht, lass doch diese Untersuchung machen, er darf ja eh nicht die Diagnose dem AG mitteilen, nur ob arbeitsfähig oder unfähig, von daher wäre es doch kein Problem,oder?
            Gruß FS
            In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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            • #7
              AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

              Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
              Wenn es als angestellte Person meine Pflicht ist eine derartige arbeitsmedizinische Untersuchung machen zu lassen, dann bin ich die Letzte die sich dagegen wehrt.
              Ist es aber nicht.

              Wenn du einen Arbeitsmediziner suchst, würde ich mal beim nächsten Krankhaus nachfragen. Die haben da meist jemand, der z.b. auch als Betriebsarzt von kleineren Firmen gebucht werden kann oder die kennen jemand.

              Eine Pflicht gibt es aber nicht und der Arbeitsmediziner wird mit dem Verlangen: Untersuchen sie mich mal, weil mein AG das will. Auch nicht wirklich was anfangen können.

              Die AU deines Hausarztes reicht im Moment völlig aus.

              Anders wird das wenn der AG wg. mir eine Kündigung wg. Krankheit versucht.

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              • #8
                AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
                3 Wochen später erhalte ich dann wieder ein Schreiben, diesmal mit Druck. Man teilte mir mit, dass ich für diese Untersuchung verpflichtet bin.
                Es würde dabei darum gehen, umzu schauen was ich habe und ob evtl eine Wiedereingliederung möglich ist (davon ist noch gar nicht die Rede).
                Zu einer Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit ist der Betriebsarzt ausdrücklich nicht berechtigt:

                Zu den Aufgaben der Betriebsärzte gehört es nicht, Krankmeldungen der Arbeitnehmer auf ihre Berechtigung zu überprüfen.
                3 ASiG Aufgaben der Betriebsrzte Gesetz ber
                Die stufenweise Wiedereingliederung geht auch vom behandelnden Arzt aus, der Betriebsarzt kann in Form einer Stellungnahme beteiligt werden. Aber sie setzt voraus, dass der Arbeitnehmer damit einverstanden ist. Siehe:
                Integrationsämter - Wiedereingliederung, stufenweise

                Eine Untersuchung, die der Vorbereitung einer freiwilligen Maßnahme dient, kann kaum verpflichtend sein. Also ich sehe bisher keinen Grund, aus dem sich eine Pflicht zum Erscheinen beim Betriebsarzt ergeben würde.

                Selbst wenn man hingeht, sollte man KEINESFALLS einer Entbindung von der Schweigepflicht zustimmen. Womöglich geht es dem Arbeitgeber darum, Gründe für eine krankheitsbedingte Kündigung zu finden.

                E.D.

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                • #9
                  AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                  Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                  Ist es aber nicht.

                  Wenn du einen Arbeitsmediziner suchst, würde ich mal beim nächsten Krankhaus nachfragen. Die haben da meist jemand, der z.b. auch als Betriebsarzt von kleineren Firmen gebucht werden kann oder die kennen jemand.

                  Eine Pflicht gibt es aber nicht und der Arbeitsmediziner wird mit dem Verlangen: Untersuchen sie mich mal, weil mein AG das will. Auch nicht wirklich was anfangen können.

                  Die AU deines Hausarztes reicht im Moment völlig aus.

                  Anders wird das wenn der AG wg. mir eine Kündigung wg. Krankheit versucht.

                  Ich komme mir selbst blöd dabei vor jetzt einfach bei einem Arbeitsmediziner aufzutauchen, aber wie gesagt möchte ich mich ja auch vor keiner Pflicht drücken.
                  Wenn es denn dann eine Pflicht wäre.

                  Freitag habe ich ja so oder so wieder einen Termin beim Anwalt. Die Sache ist aber, dass der Arbeitsmediziner schon recht kurzfristig könnte.
                  Sollte ich da einfach mal "sicherheitshalber" hin?

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                    Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
                    Sollte ich da einfach mal "sicherheitshalber" hin?
                    Und mit dem nen Kaffee trinken?


                    Werd dir doch erstmal klar was der überhaupt machen soll!

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                      Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                      Zu einer Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit ist der Betriebsarzt ausdrücklich nicht berechtigt:



                      Die stufenweise Wiedereingliederung geht auch vom behandelnden Arzt aus, der Betriebsarzt kann in Form einer Stellungnahme beteiligt werden. Aber sie setzt voraus, dass der Arbeitnehmer damit einverstanden ist. Siehe:
                      Integrationsämter - Wiedereingliederung, stufenweise

                      Eine Untersuchung, die der Vorbereitung einer freiwilligen Maßnahme dient, kann kaum verpflichtend sein. Also ich sehe bisher keinen Grund, aus dem sich eine Pflicht zum Erscheinen beim Betriebsarzt ergeben würde.

                      Selbst wenn man hingeht, sollte man KEINESFALLS einer Entbindung von der Schweigepflicht zustimmen. Womöglich geht es dem Arbeitgeber darum, Gründe für eine krankheitsbedingte Kündigung zu finden.

                      E.D.

                      Ich gehe auch davon aus, dass man versuchen will mich irgendwie zu kündigen, weil ich unbequem geworden bin.
                      Unter anderen deshalb habe ich Angst davor hinzugehen.
                      Wie gesagt, auf die Wahrheit wird da sehr oft kein Wert gelegt, vor allem wenn es zu deren Vorteil ist.
                      Das habe ich bis jetzt schon mehr als ein mal erleben müssen.
                      Deshalb wäre mir ein Arbeitsmedziner lieber.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                        Quatsch. Wenn es geht soll er eine arbeitsmedizinische Untersuchung machen.
                        Beim ersten Termin werde ich mit dem eh erstmal nur darüber reden.
                        Ich habe ja wie gesagt auch keine Ahnung von der ganzen Thematik.
                        Stehe da wie Ochs vorm Berg.
                        Ich versuche nur vernünftig zu handeln.
                        Sollte die Sache mal vor Gericht landen will ich mir nicht vorwerfen lassen keine Untersuchung gemacht zu haben.
                        Sogar wenn der Arbeitsmediziner dann sagt, dass er nichts für mich tun kann, habe ich es wenigstens versucht und meinen Willen gezeigt.



                        Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                        Und mit dem nen Kaffee trinken?


                        Werd dir doch erstmal klar was der überhaupt machen soll!

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                        • #13
                          AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                          Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gericht Dir eine unterlassene Untersuchung vorwerfen würde, zu der Du nicht verpflichtet bist. Ich würde jedenfalls nicht zu irgendeinem Arbeitsmediziner gehen, der den Fall überhaupt nicht kennt. Was sollte der wohl feststellen?

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                            Zitat von lilie2105 Beitrag anzeigen
                            Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gericht Dir eine unterlassene Untersuchung vorwerfen würde, zu der Du nicht verpflichtet bist. Ich würde jedenfalls nicht zu irgendeinem Arbeitsmediziner gehen, der den Fall überhaupt nicht kennt. Was sollte der wohl feststellen?
                            Hi

                            Ich kenne mich wie gesagt gar nicht damit aus und weiß deshalb auch nicht was er untersuchen soll.
                            Es geht mir aber darum Bereitschaft zu zeigen.
                            Ich war heute übrigens auch da. Es war recht kurzfristig möglich. Es gab nur ein Gespräch in dem ich ihm alles geschildert habe. Er sagte, dass er die Untersuchung bei mir machen würde, er aber vorab noch einige Informationen braucht (u.A. eine Stellenbeschreibung). Und ich soll auch noch mal abklären, ob das dann ausreicht.

                            Ich bin halt sehr verunsichert im Moment. Auch wegen den unterschiedlichen Aussagen. Nicht hier, sondern allgmein. Vor allem mein Arbeitgeber pocht ja darauf, dass es meine Pflicht sei, sogar meinem Anwalt gegenüber.
                            Was mein Anwalt mir dazu am Telefon sagte kann ich gar nicht mehr genau sagen, da er im Stress war und irgendwas nur vor sich hin nuschelte. Seine Aussage war, dass ich die ruhig kommen lassen soll.
                            Im Inet lese ich zum Teil, dass es die Pflicht eines Arbeitnehmers ist und der Arbeitgeber dazu berechtigt ist.
                            Und dann wiede lese ich z.B. hier, dass es keine Pflicht ist.

                            Ich weiß dadurch nicht so recht was ich tun soll. Und bevor ich nichts tue, und meinem AG damit dann eventuell doch in die Karten spiele, versuche ich es so.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Arbeitsmediziner statt Betriebsarzt - freie Arztwahl?

                              Zitat von ane34 Beitrag anzeigen
                              Im Inet lese ich zum Teil,
                              Das ist als Quellenangabe in etwa so brauchbar wie "jemand hat gesagt".

                              Es ist natürlich auch nicht verboten, jedem Wunsch des Arbeitgebers Folge zu leisten. Aber er wird immer noch verärgert sein, wenn man ihm bei der Auswahl des nicht erforderlichen Arztes keinen Gehorsam leistet.

                              Den erwähnten Arbeitsmediziner wirst Du übrigens - soweit ersichtlich - selbst bezahlen müssen. Eine Leistung der Krankenkasse ist das nicht (falls korrekt abgerechnet wird). Die hat ja schon den behandelnden Arzt und den MDK bezahlt, mehr muss sie nicht.

                              E.D.

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