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Betriebliches Eingliederungsmanagement

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  • Betriebliches Eingliederungsmanagement

    "Betriebliches Eingliederungsmanagement" war mir bis freitag ein neuer begriff, aber ich bekam eine einladung zum gespräch und bin völlig verunsichert!
    war länger wiederholt krank("morbus bechterew")..seit jahren schmerzen,versteifende gelenke usw.im schub kann ich mich nicht oder nur schlecht bewegen) arbeite im behindertenbereich in der pflege,was ein schwerer job ist zumal alles in der körperlichen belastung schlimmer wird!
    arbeite 0,75% und ,bin alleinstehend und 56 jahre.
    heimleitung, hausleitung, geschäftsführer usw.wurden ehrlich von mir davon unterrichtet und ich strebe seit ca 3-4 jahren umsetzung an, was immer wieder abgelehnt wurde!
    unlängst erfolgten bewerbung u. bewerbungsgespräch!man entschied sich für andere kollegin, samstag kam diesbezüglich ein brief mit der schriftl. absage->dies ist doch ein widerspruch zum brief des "Betriebliches Eingliederungsmanagement"

    beim betriebsarzt war ich seit 1999 nur bei der einstellung!

    was kann ich nun tun, werde ich auf grund eines chronischen leidens mit entlassung rechnen müssen?
    dürfen im "Betriebliches Eingliederungsmanagement" leute sitzen die von medizin keine ahnung haben, es besteht aus 3 personen, wobei 1er davon im betriebsrat ist!hätte zumindest einen mediziner dazu erhofft!


    vielen herzlichen dank im voraus, bin so verunsichert!

  • #2
    AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

    Zitat von merline11 Beitrag anzeigen
    "
    dürfen im "Betriebliches Eingliederungsmanagement" leute sitzen die von medizin keine ahnung haben, es besteht aus 3 personen, wobei 1er davon im betriebsrat ist!hätte zumindest einen mediziner dazu erhofft!
    Ja es dürfen "nicht" Mediziner dabei sein und du darfst sogar eine Vertrauensperson deiner Wahl mitbringen (Pfarrer,Anwalt ,Papa,Mutter oder einen Mediziner).
    Hast du einen Schwerbehindertenausweis oder eine Gleichstellung dann ist die Schwerbehindertenvertretu ng mit einzubeziehen und der BR sowieso.

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    • #3
      AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

      Zitat von merline11 Beitrag anzeigen
      "Betriebliches Eingliederungsmanagement" war mir bis freitag ein neuer begriff, aber ich bekam eine einladung zum gespräch und bin völlig verunsichert!
      war länger wiederholt krank("morbus bechterew")..seit jahren schmerzen,versteifende gelenke usw.im schub kann ich mich nicht oder nur schlecht bewegen) arbeite im behindertenbereich in der pflege,was ein schwerer job ist zumal alles in der körperlichen belastung schlimmer wird!
      arbeite 0,75% und ,bin alleinstehend und 56 jahre.
      heimleitung, hausleitung, geschäftsführer usw.wurden ehrlich von mir davon unterrichtet und ich strebe seit ca 3-4 jahren umsetzung an, was immer wieder abgelehnt wurde!
      unlängst erfolgten bewerbung u. bewerbungsgespräch!man entschied sich für andere kollegin, samstag kam diesbezüglich ein brief mit der schriftl. absage->dies ist doch ein widerspruch zum brief des "Betriebliches Eingliederungsmanagement"

      beim betriebsarzt war ich seit 1999 nur bei der einstellung!

      was kann ich nun tun, werde ich auf grund eines chronischen leidens mit entlassung rechnen müssen?
      dürfen im "Betriebliches Eingliederungsmanagement" leute sitzen die von medizin keine ahnung haben, es besteht aus 3 personen, wobei 1er davon im betriebsrat ist!hätte zumindest einen mediziner dazu erhofft!


      vielen herzlichen dank im voraus, bin so verunsichert!
      hallo,merline
      schau mal hier:http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...q3D-5AUh9YLfZQ
      Gruß FS
      In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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      • #4
        AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

        ach danke dir für die prompte antwort! hab leider oder gott sei dank nur 40% schwerbehinderung, arzt meint 70% bin grad wieder dran am versorgungsamt!mein betrieb hat auch schon in die arztunterlagen geschaut und mir versprochen eine umsetzung zu gewähren, hat fast geklappt, aber die andere kollegin kann besser jammern...
        ist es s das man bei einer chronischen erkrankung eher entlassen werden kann?hatte letztes jahr insges. 7 wochen immer mal wieder rheumaschübe wo ich auf krücken laufen musste und ich stehe jetzt vor einigen gelenk op's die ich auf grund zu geringem mitarbeiterbestand dauernd verschieben muss o. aus schlechtem gewissen verschiebe...
        blöde Situation...



        Zitat von tommy14 Beitrag anzeigen
        Ja es dürfen "nicht" Mediziner dabei sein und du darfst sogar eine Vertrauensperson deiner Wahl mitbringen (Pfarrer,Anwalt ,Papa,Mutter oder einen Mediziner).
        Hast du einen Schwerbehindertenausweis oder eine Gleichstellung dann ist die Schwerbehindertenvertretu ng mit einzubeziehen und der BR sowieso.

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        • #5
          AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

          Zitat von merline11 Beitrag anzeigen
          mein betrieb hat auch schon in die arztunterlagen geschaut und mir versprochen eine umsetzung zu gewähren, hat fast geklappt, aber die andere kollegin kann besser jammern...
          Wenn dein Betrieb ein BEM Gespräch mit dir macht bleibt denen nicht viel über als dich umzusetzen , sie müssen dir ja was anbieten damit deine Krankheit tage runter gehen .
          Wenn du 40% hast würde ich auf dem schnellsten weg eine Gleichstellung beantragen ,das geht ab min. 30% und bei deinem zuständigen Arbeitsamt

          Kommentar


          • #6
            AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

            Zitat von tommy14 Beitrag anzeigen
            Wenn dein Betrieb ein BEM Gespräch mit dir macht bleibt denen nicht viel über als dich umzusetzen , sie müssen dir ja was anbieten damit deine Krankheit tage runter gehen .
            Wenn du 40% hast würde ich auf dem schnellsten weg eine Gleichstellung beantragen ,das geht ab min. 30% und bei deinem zuständigen Arbeitsamt


            wollt nochmal das Versorgungsamt tätig werden lassen, ich bin schon seit 1999 in dem betrieb, so schnell kann man mich sicher nicht entlassen...

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            • #7
              AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

              Ein BEM-Gespräch muss nicht zwingend in einer Umsetzung enden. Wenn kein Arbeitsplatz vorhanden ist, kann man diesen nicht erzwingen.

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              • #8
                AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                Zitat von lilie2105 Beitrag anzeigen
                Ein BEM-Gespräch muss nicht zwingend in einer Umsetzung enden. Wenn kein Arbeitsplatz vorhanden ist, kann man diesen nicht erzwingen.


                also mit chronischer Erkrankung läuft man Gefahr entlassen zu werden?!

                Kommentar


                • #9
                  AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                  Zitat von merline11 Beitrag anzeigen
                  also mit chronischer Erkrankung läuft man Gefahr entlassen zu werden?!
                  Das ist zumindest eine, wenn auch finale, Möglichkeit, ja.
                  Grüße

                  Guido

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                  • #10
                    AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                    Hallo,
                    ja leider eine Möglichkeit die ich in der Praxis schon mehrfach erlebt habe, trotz Gleichstellung und Integrationsamt. Ist für den AG nicht ganz so einfach, aber möglich....

                    Mfg,
                    LohengrinII
                    "Zuviel Aufklärung schafft nur unnötiges Wissen."(...beim AG)

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                    • #11
                      AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                      Zitat von Lohengrin_2 Beitrag anzeigen
                      Hallo,
                      ja leider eine Möglichkeit die ich in der Praxis schon mehrfach erlebt habe, trotz Gleichstellung und Integrationsamt. Ist für den AG nicht ganz so einfach, aber möglich....

                      Mfg,
                      LohengrinII


                      was tun ist nun die frage...

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                        Naja zunächst mal bei Arbeitsamt die Gleichstellung beantragen, nützt im Ernstfall vielleicht was. Beim nächsten BEM Gespräch evtl. eine Person des Vertrauens hinzuziehen. Und soweit wie möglich weiterarbeiten und weiter um Umsetzung bemühen. Sollte irgendwann eine Kündigung kommen müsste man dann sehen was man erreichen kann...

                        Mfg,
                        LohengrinII
                        "Zuviel Aufklärung schafft nur unnötiges Wissen."(...beim AG)

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                        • #13
                          AW: Betriebliches Eingliederungsmanagement

                          Zitat von merline11 Beitrag anzeigen
                          was tun ist nun die frage...
                          Hallo,

                          zunächst einmal ist das BEM keine Schikanemaßnahme des AG zur Vorbereitung einer Kündigung, sondern ein gesetzlicher Auftrag, dem AG und BR gemeinsam nachkommen müssen - ob sie wollen oder nicht.

                          Dass in deinem Betrieb tatsächlich auch ein BEM gemeinsam mit dem BR angeboten wird, werte ich grundsätzlich positiv - viele AG drücken sich nach wie vor um die Aufgabe.

                          Wie du sagst, hattest du deinen AG bisher ja schon offen über dein Krankheitsbild informiert. Ich schlage vor, dass du (wie im Gesetz vorgesehen) auch um die Beiziehung des Betriebsarztes bittest. Wenn der dich seit 1999 nicht mehr gesehen hat, wird es Zeit, dass er sich nun mit dir und deinen gesundheitlichen Einschränkungen am Arbeitsplatz beschäftigt.

                          Außerdem könntest du - mit Verweis auf den (inzwischen hoffentlich erfolgten) Antrag zur Gleichstellung - vorschlagen, die Schwerbehindertenvertretu ng ebenfalls mit ins Boot zu nehmen.

                          Dann sitzen im BEM-Gespräch mehrere Leute mit unterschiedlichen Interessenschwerpunkten und Kompetenzen zusammen (auch du mit deiner eigenen Kompetenz hinsichtlich deiner Gesundheit) und du musst nicht befürchten, dass der AG das Gespräch einseitig in eine Richtung lenkt, die vom Gesetzgeber eigentlich gar nicht gedacht war.

                          Gruß,
                          werner
                          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                          Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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