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Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

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  • Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

    Hallo,
    ich habe letzte Woche nach unzähligen Aufforderungen und Fristen ein Arbeitszeugnis meines alten Arbeitgebers erhalten.
    http://s14.directupload.net/images/121221/sdgwafvy.jpg

    Ich hatte dann irgendwann selber einen Vorlagetext entworfen und an die Gegenseite geschickt.
    http://s7.directupload.net/file/d/3111/k9ebzloc_pdf.htm

    Die Bewertung schätze ich insgesamt als befriedigend ein oder wie seht ihr das?

    Die Erste Bewertung geht noch, müsste in Noten ausgedrückt eine 2 sein.

    2. Bewertung 4.

    3. Bewertung, keine Ahnung wo man das einstufen könnte.

    4. Bewertung schätze ich als 2 ein.

    5. Bewertung ist das allerletzte.


    Zwischen den Zeilen kann man lesen, dass ich mit Kollegen über diverse negative Sachen der GL kommuniziert habe (Probleme der breiten Kollegenmenge)
    . Auch das mitwirken zur Gründung eines Betriebsrates kann da mit angespielt worden sein.

    Habe ich ein Recht darauf, eine detaillierte Aufschlüsselung der Weiterbildungen im Zeugnis stehen zu haben?
    Das ich in den ersten 3 Monaten an die Firma Geodis überlassen wurde und im Garantiebereich des Herstellers „Asus“ tätig war,wurde komplett weggelassen. Sollte im Zeugnis nicht stehen, wenn ich über einen längeren Zeitraum an ein anderes Unternehmen überlassen wurde?
    Immerhin bestehen auch zwei Arbeitsverträge für die ersten 3 Monate und der Zeit danach.

    Wenn ich für ein Unternehmen mehrere Monate mehr als 250 Stunden/Monat gearbeitet habe und
    immer wieder den Sonderwünschen des Unternehmen nachkam, ich mit einem ungültigen Zeitarbeitstarif (CGZP) betrogen wurde,ständig meinem Geld und meinen Abrechnungen hinterher laufen musste, usw.,habe ich dann nicht wenigstens ein Recht auf eine gute Bewertung in meinem Zeugnis?

    Kam der Arbeitgeber mit dem aktuellen Zeugnis seiner Pflicht nach?


    Es hat 10 Monate gedauert, bis ich die noch fehlenden Zahlungen von meinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten habe.
    Dafür musste ich aber erst Klagen und Zwangsvollstreckung nach dem Beschluss einleiten.

    Ich habe immer wieder mit der Richterin telefoniert, weil ich es unfassbar fand und nicht verstehen kann, dass gegen dieses Unternehmen
    keiner etwas unternimmt, da dadurch ja auch Steuern und Sozialversicherungsbeiträ ge fehlen oder verspätet eingehen.
    Die Richterin bestätigte mir, dass es schon zahlreiche Klagen gibt, aber das Gericht darf nicht eigeninitiativ etwas unternehmen.Dafür ist z.B. die zuständige Kammer da.

    Ich möchte nun Nachbesserung des Zeugnisses verlangen,
    da das Zeugnis meiner Meinung nach nur etwas für das Altpapier ist.

    Ich frage mich auch, ob als Datum 15.01.2012 rechtens ist, obwohl das Zeugnis erst vor wenigen Tagen erstellt wurde.
    Ich habe eine Mail der Gegenseite von vor 3 Wochen, da wird mir mitgeteilt, dass ein Zeugnis am kommenden Wochenende erstellt wird.

    Über ein Statement und Tipps freue ich mich.
    Zuletzt geändert von Soldierboyzx10r; 21.12.2012, 19:51.

  • #2
    AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

    Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen
    Über ein Statement und Tipps freue ich mich.

    Korrigiere erstmal Deinen zweiten Link - ziemlich heftig!

    Vorher gibts nix!

    Grüsse,sueton
    Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

    Kommentar


    • #3
      AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

      Was meinst du mit 2. Link korrigieren?
      Die URL oder den Inhalt?

      Kommentar


      • #4
        AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

        Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen
        Was meinst du mit 2. Link korrigieren?
        Die URL oder den Inhalt?
        Du willst mich verar..... , oder ???

        Grüsse,sueton
        Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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        • #5
          AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

          Ich glaube, ich habe besseres zu tun, als am Freitag Abend Menschen zu verarschen.

          Die Antwort kann man auch anders formulieren, denn ich habe das Thema nicht eröffnet, damit man mit mir Spielchen spielt.

          Schreib- und Tippfehler habe ich bereits einige korrigiert, wenn die auf den Magen gestoßen sein sollten.

          Kommentar


          • #6
            AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

            Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen
            Ich glaube, ich habe besseres zu tun, als am Freitag Abend Menschen zu verarschen.

            Die Antwort kann man auch anders formulieren, denn ich habe das Thema nicht eröffnet, damit man mit mir Spielchen spielt.

            Schreib- und Tippfehler habe ich bereits einige korrigiert, wenn die auf den Magen gestoßen sein sollten.
            Die Aufforderung,etwas zu "downloaden", verweigert mich halt !


            Grüsse,sueton
            Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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            • #7
              AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

              Ok, aber das hat nicht mit vera.... zu tun. Es sind halt 3 Seiten und deshalb habe ich sie in ein PDF Format formatiert. Entweder hast du keinen PDF Reader installiert (z.B. Adobe Reader) oder in dem Browser den du nutzt, ist kein aktuelles PDF Plug In integriert.

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              • #8
                AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

                Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen

                Ich möchte nun Nachbesserung des Zeugnisses verlangen,
                da das Zeugnis meiner Meinung nach nur etwas für das Altpapier ist.
                na dann erheb Klage.
                Ein gutes bzw. formal korrektes Zeugnis kann man erklagen.
                Das verlinkte Teil ist einfach eine Frechheit - die haben ihren Frust über die verlorene Klage im Zeugnis ausgelassen.

                Ich nehme an, dass du im ersten Prozeß anwaltlich vertreten wurdest. Geh zum RA, der soll das einleiten.

                Du könntest zusätzlich die Kunden, bei denen du damals im Einsatz warst freundlich bitten, ob sie bereit wären, dir eine Referenz zu schreiben. Die müssen das nicht tun, aber wenn man nett fragt, machen die das schon mal, wenn man zufrieden war und im Guten voneinander schied.


                Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen

                Habe ich ein Recht darauf, eine detaillierte Aufschlüsselung der Weiterbildungen im Zeugnis stehen zu haben?
                Das ich in den ersten 3 Monaten an die Firma Geodis überlassen wurde und im Garantiebereich des Herstellers „Asus“ tätig war,wurde komplett weggelassen. Sollte im Zeugnis nicht stehen, wenn ich über einen längeren Zeitraum an ein anderes Unternehmen überlassen wurde?
                detaillierte Auflistung der Weiterbildungen....
                ich meine - nein, nicht unbedingt. Man kann aber ins Zeugnis schreiben, DASS du dich kontinuierlich weitergebildet hast, um dein Fachwissen stets auf dem neuesten Stand zu halten... etc pp.
                Aber du hast ja vermutlich Teilnahmezertifikate?
                Die sagen dann mehr als tausend Worte.

                Die Kundenbetriebe muss die ZAF auch nicht unbedingt nennen... es sei denn, du kannstdas gerichtlich durchsetzen.
                Versuch ist es wert.

                .
                Zuletzt geändert von Betsy; 22.12.2012, 06:14.
                bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

                  Vielen Dank für die Antwort.
                  Ja, ich hatte einen Anwalt, aber dieser wurde von der Stadt Mannheim bezahlt. Da ich schon lange wieder berufstätig bin, müsste ich nun selber zahlen und deshalb würde ich alleine klagen ohne eine Vertretung.

                  Für die Lehrgänge habe ich auch Zertifikate von IBM erhalten, aber leider nur 2. Ich haber zwar noch E-Mails, bei den ich die Anweißung erhielt zu den Lehrgängen zu gehen mit Hotelreservierung usw., aber so etwas sieht ja bei einer Bewerbung blöd aus

                  Ich verspreche mir auch keinen erfolg davon, bei den Kunden um etas zu bitten. Die Kunden sind nemlich nicht viel besser als mein alter Arbeitgeber, denn die haben Kenttnis von der Situation bei meinem Arbeitgeber, unternehmen aber nichts, weil bei den Kunden nur das Geld zählt.

                  Bei dem staatlichen Projekt (Bundeswehr), Geodis und IBM würde keiner auf meine Anfrage noch reagieren. Von der Firma Geodis habe ich eine persönliche Danksagung für meine Leistungen usw., aber sonst nichts.

                  Also kann ich festhalten, da die Bewertung so schlecht angegeben wurde und nicht alle meine Aufgabenbereiche genannt wurden, ist dieses Arbeitszeugnis nicht ausreichend und die Chancen stehen vor Gericht nicht schlecht?

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                  • #10
                    AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

                    Zitat von Soldierboyzx10r Beitrag anzeigen
                    ...Also kann ich festhalten, da die Bewertung so schlecht angegeben wurde und nicht alle meine Aufgabenbereiche genannt wurden, ist dieses Arbeitszeugnis nicht ausreichend und die Chancen stehen vor Gericht nicht schlecht?...
                    Festhalten kannst Du eine Menge, allerdings ist zu beachten, dass man auf Hoher See und einem Gericht in Gottes Hand ist. Es kann so oder so ausfallen. Und selbst wenn Du total im Recht bist, kann der Richter anders entscheiden. Ob Du dieses finanzielle Risiko eingehen willst, musst Du selbst entscheiden.

                    Allerdings kostet dich die erste Runde nur die anfallenden Gerichtskosten - ist vieleicht das Risiko wert.

                    Karotte

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                    • #11
                      AW: Arbeitszeugnis so rechtlich ausreichend?

                      Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
                      Allerdings kostet dich die erste Runde nur die anfallenden Gerichtskosten - ist vieleicht das Risiko wert.
                      Karotte
                      das meine ich auch. Es geht übrigens auch ohne Anwalt.
                      Geh mit dem Zeugnis einfach mal zur Geschäftsstelle des zust. Arbeitsgerichtes... und lass dir dort bei der Formulierung einer Klage auf ein korrektes Zeugnis helfen.

                      Bis zum Gütetermin kann man das alles erst mal gut ohne Anwalt machen.
                      Und wenn man Rat braucht, kannst du einen RA auch beratend hinzuziehen, das kostet halt etwas... aber auch nicht die Welt.

                      .
                      bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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