Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

"An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe gleich einmal eine Frage.

    Ich arbeite im öffentlichen Dienst (Bund). In meiner Dienststelle gilt eine Gleitzeitvereinbarung ohne Kernzeit mit einer elektronischen Zeiterfassung. Ich habe jetzt eine neue Chefin bekommen, die wünscht, dass alle Kollegen meines Sachgebiets beim Kommen und gehen, den Kopf bei ihr ins Büro stecken um sie zu begrüßen oder sich zu verabschieden und evt. Smalltalk zu halten, da ihr Büro am anderen Ende des Flurs liegt und sie uns sonst nicht so oft sieht.

    Da ich befürchte, dass die Dame damit auch eine Kontrollabsicht verfolgt und ich definitiv kein Interesse daran habe mit ihr Smalltalk zu machen hier nun meine Frage:

    Bin ich verpflichtet, mich morgends und abends bei meiner Chefin zu melden?

    Ich habe schon ein Betriefsratsmitglied gefragt, dass dies verneint hat. Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen.

    Vielen Dank im voraus.

  • #2
    AW: "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

    Zitat von TVÖD Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe gleich einmal eine Frage.

    Ich arbeite im öffentlichen Dienst (Bund). In meiner Dienststelle gilt eine Gleitzeitvereinbarung ohne Kernzeit mit einer elektronischen Zeiterfassung. Ich habe jetzt eine neue Chefin bekommen, die wünscht, dass alle Kollegen meines Sachgebiets beim Kommen und gehen, den Kopf bei ihr ins Büro stecken um sie zu begrüßen oder sich zu verabschieden und evt. Smalltalk zu halten, da ihr Büro am anderen Ende des Flurs liegt und sie uns sonst nicht so oft sieht.

    Da ich befürchte, dass die Dame damit auch eine Kontrollabsicht verfolgt und ich definitiv kein Interesse daran habe mit ihr Smalltalk zu machen hier nun meine Frage:

    Bin ich verpflichtet, mich morgends und abends bei meiner Chefin zu melden?

    Ich habe schon ein Betriefsratsmitglied gefragt, dass dies verneint hat. Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen.

    Vielen Dank im voraus.
    Wenn Du Deine Karte durchgezogen hast, hast Du der Arbeitszeiterfassung genüge getan. Wenn es Deiner Chefin langweilig ist kann sie ja bei Dir vorbeikommen. Wie sie reagiert weiß ich nicht, weil ich sie nicht kenne,,,,,
    Moin, Moin,
    BIG

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
    Franz Kafka

    Kommentar


    • #3
      AW: "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

      Zitat von TVÖD Beitrag anzeigen
      In meiner Dienststelle gilt eine Gleitzeitvereinbarung ohne Kernzeit mit einer elektronischen Zeiterfassung.
      dh, ihr dürft kommen und gehen, wann ihr wollt? Keine festen Erreichbarkeiten nötig?
      Ungewöhnlich.... aber wenn das so ist, ist das so.

      Ich kann mir höchstens vorstellen, dass die Chefin einfach gerne wüsste, ob überhaupt noch jemand vom Sachgebiet da ist....
      das könnte man aber auch so lösen, dass man sich im Team eben entsprechend abspricht.
      bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

      Kommentar


      • #4
        AW: "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

        Zitat von Betsy Beitrag anzeigen
        dh, ihr dürft kommen und gehen, wann ihr wollt? Keine festen Erreichbarkeiten nötig?
        Ungewöhnlich.... aber wenn das so ist, ist das so.

        Ich kann mir höchstens vorstellen, dass die Chefin einfach gerne wüsste, ob überhaupt noch jemand vom Sachgebiet da ist....
        das könnte man aber auch so lösen, dass man sich im Team eben entsprechend abspricht.
        Bei uns darf Montags bis Donnerstag zwischen 6.30 Uhr und 20.00 Uhr und Freitags zwischen 6.30 Uhr und 19.00 Uhr gearbeitet werden. Es gibt aber eine sog. Funktionszeit Montag bis Donnerstag zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr und Freitags zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr, in der die telefonische Erreichbarkeit der einzelnen Bereiche sichergestellt werden muss. Wir haben das in Zusammenarbeit mit den Kollegen vom anderen Sachgebiet so gelöst, dass sich für den Nachmittag immer jemand in einen großen Wandkalender eintragen muss. Somit ist jeder ca. zwei Mal im Monat an der Reihe. Morgends sind sowieso immer genügend Kollegen da, deshalb ist es dort nicht erforderlich.

        Kommentar


        • #5
          AW: "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

          ich wüsste jetzt nicht, warum die anweisung, sich beim kommen und gehen kurz zu melden über das direktionsrecht nicht gedeckt sein soll

          die mitbestimmung bei fragen der ordnung im betrieb durch einen BR/PR mal außen vor.....

          "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

          Kommentar


          • #6
            AW: "An- und Abmelden" bei der Chefin im öffentlichen Dienst

            Zitat von TVÖD Beitrag anzeigen
            ... Ich habe jetzt eine neue Chefin bekommen, die wünscht, dass alle Kollegen meines Sachgebiets beim Kommen und gehen, den Kopf bei ihr ins Büro stecken um sie zu begrüßen oder sich zu verabschieden ...
            Da ich befürchte, dass die Dame damit auch eine Kontrollabsicht verfolgt ...
            Bin ich verpflichtet, mich morgends und abends bei meiner Chefin zu melden?
            ...
            Hallo,

            dass ein/e Chef/in den Wunsch hat zu wissen, wer gerade anwesend ist, halte ich für sehr verständlich. Das ist in meinen Augen keine "Kontrolle".

            Eine andere Lösung wäre, dass sie alle fünf Minuten durch ihr Revier rennt und nachguckt. Oder sie bekommt Zugriff auf die Zeiterfassung, um dort in Echtzeit nachschauen zu können.

            Für mich ist es selbstverständlich, dass sich die Kollegen (unabhängig von der Hierarchie) morgens grüßen und abends verabschieden. Wer kommt, schaut kurz in die Nachbarbüros rein, wer geht, macht das ebenso. Das ist aber nicht Arbeitsrecht, sondern Anstand.

            Gruß
            werner
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

            Kommentar

            Unconfigured Ad Widget

            Einklappen

            Google

            Einklappen
            Lädt...
            X