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Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

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  • Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

    Hallo,

    ich bin seit 4 Jahren Teamleiterin einer Filiale (unbefristet). Nun wird die Filiale geschlossen und alle Arbeitnehmer dort entlassen. Mir wurde gesagt, entweder werde ich betriebsbedingt gekündigt oder ich kann in einer anderen Filiale einen zweckbefristeten Arbeitsvertrag bekommen, also ohne ein genaues Enddatum. Das bedeutet doch aber, dass man mich theoretisch ja auch gleich wieder ohne Kündigungsfrist kündigen kann. Ist es denn überhaupt zulässig einen unbefristeten in einen zweckbefristeten Arbeitsvertrag umzuwandeln? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

  • #2
    AW: Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

    Hallo,

    zulässig ist das, was vereinbart wird; Gesetzesverstöße mal ausgenommen.

    Was steht dazu in Deinem Arbeitsvertrag(Versetzung sregelung, Einsatzort oder -bereich z.B.)?
    Gibt es einen Betriebsrat?
    Wieviele Mitarbeiter hat der Betrieb(nicht nur die Filiale) insgesamt?
    mfg, Aktivist

    Ich gebe keine Rechtsberatung, sondern äußere nur meine Meinung.

    Franz Beckenbauer:
    "Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

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    • #3
      AW: Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

      Zitat von Engel53 Beitrag anzeigen
      Mir wurde gesagt, entweder werde ich betriebsbedingt gekündigt oder ich kann in einer anderen Filiale einen zweckbefristeten Arbeitsvertrag bekommen, also ohne ein genaues Enddatum. Das bedeutet doch aber, dass man mich theoretisch ja auch gleich wieder ohne Kündigungsfrist kündigen kann.
      so hat man das gesagt?
      Entweder kündigen oder Befristung?

      Wenn man den Vertrag nicht kündigt, gilt der Vertrag weiter.
      Wenn man kündigt, kann man eine Änderungskündigung machen und das Neue "sachgrundbefristen", wenn man einen Sachgrund hat. Hat man einen? Welchen?

      Drittens, auch ein befristeter Vertrag hat Kündigungsfristen.
      Allerdings läuft ein Sachgrundvertrag mit Erreichen des Sachgrundes ohne Kündigung aus, bzw 4 Wochen nach der Mitteilung an Dich, dass der Sachgrund erreicht ist.


      .
      bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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      • #4
        AW: Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

        Zitat von Engel53 Beitrag anzeigen
        Das bedeutet doch aber, dass man mich theoretisch ja auch gleich wieder ohne Kündigungsfrist kündigen kann. Ist es denn überhaupt zulässig einen unbefristeten in einen zweckbefristeten Arbeitsvertrag umzuwandeln? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
        Ja, ein unbefristeter AV kann durch einen mit Sachgrund befristeten Vertrag ersetzt werden. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, kann der AG dies jedoch nur mit einer Änderungskündigung durchsetzen.
        Die Kündigung eines zweckbefristeten Vertrages ist nur zulässig, wenn das ordentliche Kündigungsrecht ausdrücklich im AV steht. Im Übrigen endet der AV bei Zweckserreichung bzw. Zweckfortfall, d.h. ist eine ordentliche Kündigung nicht vorgesehen und entfällt der Zweck nicht bzw. wird nicht erreicht, so dauert das AV an.

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        • #5
          AW: Umwandlung unbefristeter Vertrag in einen zweckbefristeten Vetrag

          Drittens, auch ein befristeter Vertrag hat Kündigungsfristen.
          ?? Ein befr. AV kann, muss aber nicht ordentlich kündbar sein. Kommt auf den Vertrag an.

          Allerdings läuft ein Sachgrundvertrag mit Erreichen des Sachgrundes ohne Kündigung aus, bzw 4 Wochen nach der Mitteilung an Dich, dass der Sachgrund erreicht ist.
          Der § 15 Abs. 2 TzBfG spricht von 2 Wochen.

          "(2) Ein zweckbefristeter Arbeitsvertrag endet mit Erreichen des Zwecks, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang der schriftlichen Unterrichtung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber über den Zeitpunkt der Zweckerreichung."

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