Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

    Hallo zusammen!

    Ich stehe nach mehreren Jahren der Arbeitslosigkeit kurz davor, einen Arbeitsvertrag (IT-Bereich) zu unterschreiben!

    Bislang hat man mich nicht gefragt, ob irgendwelche Krankheiten oder Verletzungen vorliegen, die mich in welcher Hinsicht auch immer einschränken.

    Nun wird in den Unterlagen jedoch gefragt, ob eine Behinderung / ein Behinderungsgrad vorliegt! Jedoch nicht weswegen / welche!

    Nun liegt hier in der Tat hauptsächlich wegen beidseitigem Tinitus und mehreren Schleudertraumata eine Anerkannte Behinderung von 30 vor!

    Muss diese nun in jedem Falle angeben? Mein letzter Hörsturz liegt mehrere Jahre (um 2005 / 06) zurück. Wegen der Nackengeschichte bin ich noch nie Krankgeschrieben worden! Zumal beides ja nicht wirklich die Arbeitsfähigkeit mit dem PC einschränkt, wie ich denke!

    Oder kann man auf 'Hab ich vergessen' plädieren, da man sich ja nicht ständig in Erinnerung ruft, das ein entsprechender Bescheid vorliegt!?

  • #2
    AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

    30 ist keine Behinderung im Sinne des Arbeitsrechtes
    Angeben muss du das auch nicht selbstwenn es ein gdb von 50 ist
    solltest du jedoch ansprüche auf "mehr" urlaub haben wollen wirst du es wenn du einen GdB von 50 und mehr hast angeben müssen

    Gruß
    meistermacher

    Kommentar


    • #3
      AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

      Zitat von Marcuss Beitrag anzeigen



      Oder kann man auf 'Hab ich vergessen' plädieren, da man sich ja nicht ständig in Erinnerung ruft, das ein entsprechender Bescheid vorliegt!?

      Muss man garnicht.

      Schwerbehinderung wird hier im Grunde genauso wie Schwangerschaft gewertet.

      Selbst wenn du direkt gefragt würdest, z.b. im Vorstellungsgespräch, darfst du lügen ohne dass der AG daraus Konsequenzen (mal irgendwann) ableiten könnte.

      Das ergibt sich mittlerweile eindeutig aus dem AGG.

      Hättest du 50% könntest du dann nach 6 Monaten wenn der Kündigungsschutz gilt, diese 50% auch einfach vorzeigen und die Vorteile nutzen.

      Hat die Firma einen Betriebsrat, wenn ja würde ich den irgendwann mal darauf hinweisen, dass der AG das garnicht fragen darf.

      Oder

      ist das öffentlicher Dienst? Dann ist alles etwas anders.

      MfG
      Matthias

      Kommentar


      • #4
        AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

        Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
        30 ist keine Behinderung im Sinne des Arbeitsrechtes
        Das kann ich nicht so stehen lassen. Ein GdB 30 ist sehr wohl eine Behinderung im Sinne des Arbeitsrechts. Ab einem GdB 30 kann der Behinderte sogar einem Schwerbehinderten gleichgestellt werden.

        Ab einem GdB 50 sprechen wir dann von einer Schwerbehinderung.

        @matthias
        was meinst du mit 50% ? Daß er dann nur 50% arbeiten kann?

        @Markuss
        selbstverständlich musst du deinen Grad der Behinderung nicht angeben. Dem Arbeitgeber ist lediglich erlaubt zu fragen, ob du eine Krankheit hast die dich an der vorgesehenen Arbeit hindern würde.
        Fragt der Arbeitgeber aber direkt nach Behinderung oder Schwerbehinderung würde ich diese aber angeben, da dies schon ein ausreichender Hinweis auf eine Diskriminierung darstellt und du bei Ablehnung dann auf Schadenersatz nach AGG klagen kannst.

        Bei öffentlichen Arbeitgebern würde die Angabe deiner Behinderung nur einen Vorteil bringen wenn du bereits glechgestellt wärst.

        Kommentar


        • #5
          AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

          Also ein Arbeitgeber muss ja aus seine Quote erfüllen also aussreichend Schwerbehinderte beschäftigen. Also muss der Arbeitgeber doch danach Fragen oder? Im Umkehrschluss bringt es doch dem Arbeitnehmer nichts es zu verschweigen was Kündigungsrecht und Urlaubsanspruch angeht.

          Kommentar


          • #6
            AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

            Zitat von ghost2511 Beitrag anzeigen
            Also ein Arbeitgeber muss ja aus seine Quote erfüllen also aussreichend Schwerbehinderte beschäftigen. Also muss der Arbeitgeber doch danach Fragen oder? Im Umkehrschluss bringt es doch dem Arbeitnehmer nichts es zu verschweigen was Kündigungsrecht und Urlaubsanspruch angeht.
            hallo Ghost,

            der Arbeitgeber darf auch nach schwangerschaft fragen oder ob du AIDS hast oder oder oder, die Frage die sich nur stellt ist, bist du verpflichtet Wahrheitsgemäß zu antworten.
            Eine Behinderung (alles bis GdB 40) ist keine Schwerbehinderung im sinne des Arbeitsrechtes für die Quotenanrechnung, solang der Mensch nicht gleichgestllt ist. Daher nutzt die beantwortung der Frage dem Arbeitgeber nichts. Weiterhin ist die Frage nach Behinderung (Schwerbehinderung) auch für die Erfüllung der Arbeitsaufgabe irrelevant, weil eine Behinderung (Schwerbehinderung) keine Aussage darüber gibt, ob ich meinen Job erfüllen kann oder nicht. Aus diesem Grund darf diese Angabe verweigert oder falsch beantwortet werden.

            Was nicht falsch beantwortet werden darf sind spezielle Fragen die für das Arbeitsleben relevant sind.
            Z.B.: mir sitzt Gehörloser gegenüber der bei mir als Tontechniker arbeiten will. Wenn ich nun diesen Menschen Frage, haben sie ein gutes Gehör und können Sie tonhöhen unterscheiden, dann darf der nicht lügen, und muss sagen, nö kann ich nicht.

            Wie nun ein Arbeitgeber eine Pflichtquote erfüllt ist in der Regel abhängig von seinem Umgang mit Schwerbehinderten Menschen. Hier gibt es Arbeitgeber die sehr offen mit SB-Menschen umgehen und stolz sind die Quote zu erfüllen. Dort ist die Dunkelziffer deutlich kleiner als bei Arbeitgeber, die Schwerbehinderte als Belastung sehen und das auch immer zeigen.
            Ich kenne Betriebe, die hatten nur 2 Schwerbehinderte in der Akte, bis es zu restrukturierungen kam, plötzlich waren dort bei ca. 300 Beschäftigte 12 schwerbehindert und haben diese mit Beginn der Restrukturierung auch angezeigt um ihre Schutzrechte zu nutzen. Den Sonderurlaub wollten Sie nie,
            Grund dafür dass sich nur 2 gemeldet hatten, in diesem Betrieb waren Schwerbehinderten Menschen gefühlt nicht gerne gesehen und wurden ihre Karriere ausgebremst.

            Gruß Meistermacher

            Kommentar


            • #7
              AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

              Im Umkehrschluss bringt es doch dem Arbeitnehmer nichts es zu verschweigen was Kündigungsrecht und Urlaubsanspruch angeht.
              Die Gefahr, dass der AG dann von einer Einstellung absieht, würde ich persönlich nicht unterschätzen.
              Das Märchen von der angeblichen Unkündbarkeit eine AN mit SB hält sich hartnäckig auch unter Arbeitgebern.

              Kommentar


              • #8
                AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                Zitat von niemand Beitrag anzeigen
                Das kann ich nicht so stehen lassen. Ein GdB 30 ist sehr wohl eine Behinderung im Sinne des Arbeitsrechts. Ab einem GdB 30 kann der Behinderte sogar einem Schwerbehinderten gleichgestellt werden.
                hallo Niemand,
                sobald die Gleichstellung vorhanden ist gebe ich dir Recht, aber die Behinderteneigenschaften sind unabhängig vom Arbeitsrecht und nur Gleichgestellte oder Schwerbehinderte haben im Arbeitsrecht Schutzvorschriften.
                Daher bleibe ich dabei, ein GDB von 20, 30 oder 40 nutzt nix im Arbeitsrecht. Hat dort also keine Bedeutung. Das hat übrigens auch schon das BAG entschieden.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                  Zitat von filter Beitrag anzeigen
                  Die Gefahr, dass der AG dann von einer Einstellung absieht, würde ich persönlich nicht unterschätzen.
                  Das Märchen von der angeblichen Unkündbarkeit eine AN mit SB hält sich hartnäckig auch unter Arbeitgebern.
                  Wenn das Integrationsamt zustimmt geht das ganz schnell.

                  In der Regel ist es doch so, dass ein AG einen arbeitlosen SB nur mit einer Förderung der Agentur für Arbeit oder aus Landesprogrammen aus der Ausgleichsabgabe einstellt. Ein SB bringt in der Regel Minderleistungen mit, die ausgeglichen werden müssen für einen gewissen Zeitraum.

                  Da der Threatsteller aber keinen GdB von 50 oder mehr hat spielt, dass alles keine Rolle. Wenn die gesundheitlichen Einschränkungen sich nicht auf die Arbeitsleistung auswirken würde ich den AG darüber auch nicht informieren.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                    Zitat von ghost2511 Beitrag anzeigen
                    Wenn das Integrationsamt zustimmt geht das ganz schnell.

                    In der Regel ist es doch so, dass ein AG einen arbeitlosen SB nur mit einer Förderung der Agentur für Arbeit oder aus Landesprogrammen aus der Ausgleichsabgabe einstellt. Ein SB bringt in der Regel Minderleistungen mit, die ausgeglichen werden müssen für einen gewissen Zeitraum.
                    hallo ghost,

                    wo hast du denn den Quatsch her?
                    SB-Eigenschaft bedeutet nicht zwangsläufig Minderleistung.
                    Wenn jemand gehörlos ist (oder stark schwerhörig) hat er z.B. einen GdB von 60 und mehr (bis 100) ist somit schwerbehindert.
                    Die Feststellung einer Schwerbehinderung ist die Beschreibung wie stark eine person eingeschränkt ist am allg. Leben teilzunehmen (in den fall z.B. Konzerte anzuhören, tanztees zu besuchen, Fernsehprogramm voll zu verfolgen, Kinobesuche zu machen und mit jedermann Unterhaltungen in einer Gruppe zu führen.
                    Das geht halt nicht, daher den GdB.
                    Den Beruf als Chemielaborant, Mechaniker, Elektroniker, Physiker oder oder macht das aber keine Abbruch.

                    Eine Minderleistung ist ganz selten der Fall, auch wenn viele Ag's das meinen.

                    Gruß
                    meistermacher

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                      Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
                      hallo ghost,

                      wo hast du denn den Quatsch her?
                      SB-Eigenschaft bedeutet nicht zwangsläufig Minderleistung.
                      Wenn jemand gehörlos ist (oder stark schwerhörig) hat er z.B. einen GdB von 60 und mehr (bis 100) ist somit schwerbehindert.
                      Die Feststellung einer Schwerbehinderung ist die Beschreibung wie stark eine person eingeschränkt ist am allg. Leben teilzunehmen (in den fall z.B. Konzerte anzuhören, tanztees zu besuchen, Fernsehprogramm voll zu verfolgen, Kinobesuche zu machen und mit jedermann Unterhaltungen in einer Gruppe zu führen.
                      Das geht halt nicht, daher den GdB.
                      Den Beruf als Chemielaborant, Mechaniker, Elektroniker, Physiker oder oder macht das aber keine Abbruch.

                      Eine Minderleistung ist ganz selten der Fall, auch wenn viele Ag's das meinen.

                      Gruß
                      meistermacher

                      Hallo Meistermacher,

                      natürlich ist das vom ausgeübten Beruf abhängig. Aus der beruflichen Praxis als Ex-Arbeitsvermittler für Reha\SB weis ich aber dass ein Gehörloser sehr wohl Minderleistungen hat so ist die Kommunikation zum Beispiel nur erschwert möglich usw... das sind sehr wohl auszugleichende Minderleistungen. Viele SB bringen auch aufgrund Ihres Krankheitsbildes erhöhte Ausfallzeiten mit oder bedürfen einer dauernden Anleitung und Begleitung. Es sind ja nicht immer körperliche Behinderungen auch geistig und seelische Behinderungen fallen in diesen Bereich. In der Regel gibts dann auch Gutachten wo Einschränkungen dauerhaft bestehen.

                      Ich behaupte mal aus meiner berufl. Erfahrung das Minderleistungen in 90% der Fälle vorliegen. Diese bauen sich natürlich mit zunehmender Beschäftigungsdauer auch ab.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                        Zitat von ghost2511 Beitrag anzeigen
                        Hallo Meistermacher,

                        natürlich ist das vom ausgeübten Beruf abhängig. Aus der beruflichen Praxis als Ex-Arbeitsvermittler für Reha\SB weis ich aber dass ein Gehörloser sehr wohl Minderleistungen hat so ist die Kommunikation zum Beispiel nur erschwert möglich usw... das sind sehr wohl auszugleichende Minderleistungen. Viele SB bringen auch aufgrund Ihres Krankheitsbildes erhöhte Ausfallzeiten mit oder bedürfen einer dauernden Anleitung und Begleitung. Es sind ja nicht immer körperliche Behinderungen auch geistig und seelische Behinderungen fallen in diesen Bereich. In der Regel gibts dann auch Gutachten wo Einschränkungen dauerhaft bestehen.

                        Ich behaupte mal aus meiner berufl. Erfahrung das Minderleistungen in 90% der Fälle vorliegen. Diese bauen sich natürlich mit zunehmender Beschäftigungsdauer auch ab.
                        Hallo ghost,

                        wenn du dir nur die 10 % SB anschaust, die du in deinem Berufsleben zu sehen bekommen das möge die annahme stimmen, das hier 90% Minderleister sind.
                        bei den 12 SB Menschen, die unser Betrieb in den letzten 12 Monaten eingestellt haben war nur 1 Minderleister dabei, und der war nicht gehörlos.
                        ich habe natürlich nur den Blick auf die ca. 250 Schwerbehinderte Menschen im Konzern und 120 in meinem Betrieb, die in meine Betreuungsbereich gefallen sind oder fallen,
                        von Gehörlosen ( 15 MA) über den Sehschwachen (7 MA) zum Diabetiker (30 MA) und so weiter haben wir 4 Minderleister, das ist eine Quote von unter 10 %.
                        Erhöhte Krankheitstage ist auch so ein Satz der nicht stimmt!! Das Gegenteil ist der Fall, bei den SB liegt die Quote in summe unter 5 %, bei allen Beschäftigten bei uns über 5%.

                        Also, was Sie kennen gelernt haben ist nur die Randerscheinung der Behinderungen... wenn sie ein guter Arbeitsvermittler waren, wissen Sie das auch, denn über 90% der Beschäftigten Behinderten sind nicht über die Arbeitsvermittlung in Beschäftigung gekommen.
                        Wenn wir hier Stellen zu besetzten haben (von einfachen Produktionsmitarbeiter bis hin zum Ing.) erhalten wir von den Vermittlern in der Regel (95% der Fälle) keine Vorschläge. Von den 12 Einstellungen in meinem Betrieb aus den letzten 12 Monaten war nur 1 Vorschlag von einem Arbeitsvermittler dabei, und der war kein Minderleister.
                        Der Minderleister hat sich bei uns beworben, aufgezeigt was seine Einschränkungen sind, einen guten Eindruck gemacht und die Förderung ist von uns (AG, SBV, BR) über den IFD beantragt und genehmigt worden.

                        Gruß
                        Meistermacher

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                          Hallo ghost2511,
                          ich habe einen GdB von 100 und ich bringe volle Arbeitsleistung von 100%. Krankheitstage habe ich kaum. Das freut meine Chefs, die immer wieder versuchen, mir noch mehr Arbeit zu geben: "Frau Angelika Neu ist eine so gute Mitarbeiterin, dass sie alles schafft. Nicht nur die eigene Arbeit, sondern auch die von gesunden Kollegen, die nicht so viel Kraft haben." Ich muss wirklich aufpassen, sonst bin ich tot, aber nicht wg. der Krankheit ... Es ärgert mich sehr, wenn ich solche Beiträge lese, dass SB Minderleistungen mitbringen.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                            Zitat von AngelikaNeu Beitrag anzeigen
                            Hallo ghost2511,
                            ich habe einen GdB von 100 und ich bringe volle Arbeitsleistung von 100%. Krankheitstage habe ich kaum. Das freut meine Chefs, die immer wieder versuchen, mir noch mehr Arbeit zu geben: "Frau Angelika Neu ist eine so gute Mitarbeiterin, dass sie alles schafft. Nicht nur die eigene Arbeit, sondern auch die von gesunden Kollegen, die nicht so viel Kraft haben." Ich muss wirklich aufpassen, sonst bin ich tot, aber nicht wg. der Krankheit ... Es ärgert mich sehr, wenn ich solche Beiträge lese, dass SB Minderleistungen mitbringen.
                            Hallo Angelika,

                            ich möchte mich erstmal für meine Verallgemeinerung entschuldigen, da bin ich ein bissel übers Ziel hinausgeschossen. Man sollte nicht immer GdB mit Minderleistungen gleich setzten. Nur es ist meiner damaligen beruflichen Tätigkeit geschuldet gewesen, wenn nur auschließlich Langzeitarbeitslose Reha\SB betreut, dazu den regionalen Arbeitsmarkt kennt, da haben viele einfach Minderleistungen gehabt. Es ist halt so, dass ein Eingliederungszuschuss erst für viele überhaupt eine Tür auf dem Arbeitsmarkt öffnet. Viele AG sollten diese Haltung vielleicht auch mal überdenken.

                            Es tut mir nochmals leid, dass ich so verallgemeinert habe.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Muss Behinderung(sgrad) angegeben werden?

                              Zitat von ghost2511 Beitrag anzeigen

                              Da der Threatsteller aber keinen GdB von 50 oder mehr hat spielt, dass alles keine Rolle. Wenn die gesundheitlichen Einschränkungen sich nicht auf die Arbeitsleistung auswirken würde ich den AG darüber auch nicht informieren.

                              Um es allerdings nochmals klar zu stellen, auch 50% oder mehr darf man verschweigen.

                              Würde ich auch eher mache, ausser der AG fordert z.b. Schwebehinderte extra in der Ausschreibung zur Bewerbung auf, wie z.b. im ÖD. Aber auch dann würde ich eher mal vorher dort den Schwerbehindertenbeauftra gten anrufen, ob es wirklich besser ist die Behinderung anzugeben oder nicht. Auch da kann es nach hinten los gehen.
                              Im übrigen sollte man zuerst mal schauen ob die Stelle überhaupt was für einen ist. Bei uns ist es leider so, dass viele Schwerbehinderte überhaupt nicht die Vorraussetzung für die Stelle erfüllen und sich scheinbar aus Verzweiflung (was man irgendwo verstehen kann) auf alles bewerben was geht.


                              MfG
                              Matthias

                              Kommentar

                              Unconfigured Ad Widget

                              Einklappen

                              Google

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X