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  • Nebentätigkeit

    Ich bin zurzeit in Elternzeit (öD) und habe nun einen Minijob angenommen. Dieser wurde auch als Nebentätigkeit angemeldet (Bürokraft bei einer Personalberatung).

    Nun ist diese Personalberatung aber auch für eine Personalvermittlungsgesel lschaft tätig. Damit ich dort Einblick in die Datenbank bekomme, soll ich eine Datenschutzerklärung unterzeichnen, die mich als "freie Mitarbeiterin" bei eben dieser Personalvermittlungsgesel lschaft bezeichnet.

    Ich habe mich geweigert, das zu unterschreiben, da ich ja laut Arbeitsvertrag gar nicht für diese Vermittlungsgesellschaft, sondern für die Personalberatung tätig bin, und nur in deren Auftrag handele.

    Wie kommen mein Chef und ich da jetzt zusammen? Ich habe ein ungutes Gefühl, diese Erklärung so zu unterschreiben, denn das bringt mich ja auch in den Konflikt, dass ich dann zum Einen eine erneute Nebentätigkeitsgenehmigun g bräuchte und zum anderen müsste ich als "freie Mitarbeiterin" doch sicher ein Gewerbe anmelden?

    Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen, auch wenn es sehr konfus klingt?

    lg
    grobinchen

  • #2
    AW: Nebentätigkeit

    Zitat von grobinchen Beitrag anzeigen
    Ich bin zurzeit in Elternzeit (öD) und habe nun einen Minijob angenommen. Dieser wurde auch als Nebentätigkeit angemeldet (Bürokraft bei einer Personalberatung).

    Nun ist diese Personalberatung aber auch für eine Personalvermittlungsgesel lschaft tätig. Damit ich dort Einblick in die Datenbank bekomme, soll ich eine Datenschutzerklärung unterzeichnen, die mich als "freie Mitarbeiterin" bei eben dieser Personalvermittlungsgesel lschaft bezeichnet.

    Ich habe mich geweigert, das zu unterschreiben, da ich ja laut Arbeitsvertrag gar nicht für diese Vermittlungsgesellschaft, sondern für die Personalberatung tätig bin, und nur in deren Auftrag handele.

    Wie kommen mein Chef und ich da jetzt zusammen? Ich habe ein ungutes Gefühl, diese Erklärung so zu unterschreiben, denn das bringt mich ja auch in den Konflikt, dass ich dann zum Einen eine erneute Nebentätigkeitsgenehmigun g bräuchte und zum anderen müsste ich als "freie Mitarbeiterin" doch sicher ein Gewerbe anmelden?

    Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen, auch wenn es sehr konfus klingt?

    lg
    grobinchen

    üblicherweise stehen in den Arbeitsverträgen von Personalberatungen Verschwiegenheitsklauseln . Bei Dir nicht?
    Denn das müsste genügen.
    bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

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    • #3
      AW: Nebentätigkeit

      Nein, mein Arbeitsvertrag ist so ein Standard-Minijobvertrag, in dem einfach die Arbeitszeit, der Stundenlohn, Urlaubsanspruch, Probezeit etc. beschlossen wird.

      Eine Verschwiegenheitsklausel gibt es nicht mal.

      Das bringt mich aber auf die Idee, dass mein Chef mir einfach einen anderen Vertrag aufsetzen könnte, in dem das impliziert ist, sehe ich das richtig? Das müsste doch dann reichen.

      Kommentar


      • #4
        AW: Nebentätigkeit

        Zitat von grobinchen Beitrag anzeigen
        Nein, mein Arbeitsvertrag ist so ein Standard-Minijobvertrag, in dem einfach die Arbeitszeit, der Stundenlohn, Urlaubsanspruch, Probezeit etc. beschlossen wird.

        Eine Verschwiegenheitsklausel gibt es nicht mal.

        Das bringt mich aber auf die Idee, dass mein Chef mir einfach einen anderen Vertrag aufsetzen könnte, in dem das impliziert ist, sehe ich das richtig? Das müsste doch dann reichen.
        naja, er könnte die Datenschutzerklärung auch leicht ändern, in "unsere Mitarbeiterin xy verpflichtet sich...." zB.

        Aber ganz ehrlich - was in einer Datenschutzerklärung steht ist eher wurscht, arbeitsrechtlich. Das Teil wird eben irgendeine Standardvorage sein.

        Es zählt, was im Vertrag steht. Und demnach bist du nicht "frei" sondern normal angestellt.
        Das ändert sich auch durch eine Datenschutzerklärung nicht.
        Mit dem anderen Laden hast du ja keinerlei Vereinbarung, oder?
        bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

        Kommentar


        • #5
          AW: Nebentätigkeit

          Zitat von Betsy Beitrag anzeigen
          naja, er könnte die Datenschutzerklärung auch leicht ändern, in "unsere Mitarbeiterin xy verpflichtet sich...." zB.

          Aber ganz ehrlich - was in einer Datenschutzerklärung steht ist eher wurscht, arbeitsrechtlich. Das Teil wird eben irgendeine Standardvorage sein.

          Es zählt, was im Vertrag steht. Und demnach bist du nicht "frei" sondern normal angestellt.
          Das ändert sich auch durch eine Datenschutzerklärung nicht.
          Mit dem anderen Laden hast du ja keinerlei Vereinbarung, oder?
          Nein, hab ich nicht. Nur ist das Problem, dass der andere Laden der Hauptauftraggeber ist, und mein Chef wohl meint, ich wäre sehr gut, um in dem Bereich zu arbeiten. Ergo brauche ich einen Zugang zu deren Datenbank, und den wollen die mir nur geben, wenn ich deren Datenschutzerklärung unterschreibe.

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          • #6
            AW: Nebentätigkeit

            Zitat von grobinchen Beitrag anzeigen
            Ergo brauche ich einen Zugang zu deren Datenbank, und den wollen die mir nur geben, wenn ich deren Datenschutzerklärung unterschreibe.
            Unterschreiben und gut. Ich verstehe das Problem nicht.

            MfG
            Matthias

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            • #7
              AW: Nebentätigkeit

              Lass lieber die Finger von der Branche.

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              • #8
                AW: Nebentätigkeit

                Zitat von filter Beitrag anzeigen
                Lass lieber die Finger von der Branche.
                Ähm...schön, dass sich hier alle so uneinig sind...der Eine sagt, ich soll einfach unterschreiben und du sagst, ich soll es lassen...was mach ich denn jetzt?

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                • #9
                  AW: Nebentätigkeit

                  Meine Aussage bezieht sich generell auf diese Art von AGs, nicht auf den speziellen Schrieb.

                  Ich möchte nur an Goethes Faust erinnern...

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Nebentätigkeit

                    Zitat von filter Beitrag anzeigen
                    Meine Aussage bezieht sich generell auf diese Art von AGs, nicht auf den speziellen Schrieb.

                    Ich möchte nur an Goethes Faust erinnern...


                    ...????????????????......

                    Mach mich nicht fertig,Mädchen !
                    Du warst immer verlässlich konkret !

                    Grüsse,sueton
                    Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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                    • #11
                      AW: Nebentätigkeit

                      Hallo

                      Zitat von grobinchen Beitrag anzeigen
                      Ähm...schön, dass sich hier alle so uneinig sind...der Eine sagt, ich soll einfach unterschreiben und du sagst, ich soll es lassen...was mach ich denn jetzt?
                      Das liegt daran, daß die Glaskugeln hier unterschiedlich gut funktionieren. Da niemand hier weiß, was Sie da im Wortlaut unterschreiben sollen, kann man nur raten:
                      Unterschreiben Sie das Dingen nicht, oder doch, oder vielleicht. Oder vielleicht erst mal nur mit dem Vornamen? Oder nur der Nachname? Oder ein Alias? Mit einem grünen Stift. Oder rot. Auf jeden Fall nicht mit Blut. Weil es weh tut.

                      Der einzig vernünftige Rat ist; Lassen Sie den Schrieb von einem Fachanwalt prüfen. Dieser kann (oder sollte können ) Ihnen auch die Folgen der Unterschrift darlegen.

                      Gruß,
                      LeoLo
                      Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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