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Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

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  • Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

    Hallo & MoinMoin aus dem Norden unseres Landes,

    wie Ihr sehen könnt, bin ich neu hier, außerdem noch recht frisch angestellte interne Datenschutzbeauftragte (meine Firma muss eine haben) und dummerweise genauso frisch von Arbeitslosigkeit bedroht.

    Beschäftigt bin ich seit Anfang letzen Jahres, Ende des Jahres wurde ich gefragt, ob ich DSB werden möchte; Schulung und Bestellung waren dann nur noch Formsache.

    Lt. BDSG genießt der/die angestellte Datenschutzbeauftragte einen umfassenden Sonderkündigungsschutz (ähnlich dem von Betriebsräten).

    Mein Arbeitsvertrag ist allerdings zeitlich befristet.
    Darin heißt es: "Das Arbeitsverhältnis wird aus den unter § 1 aufgeführten Sachgründen ausdrücklich bis zum xx.xx.2011 befristet. Es endet daher, ohne dass es hierzu einer besonderen Kündigung bedarf, am selben Tag."
    Dieser Vertrag wurde am danach bis zum xx.xx.2012 verlängert.

    Ich vermute, dass ich nichts gegen den auslaufenden Vertrag unternehmen kann, sollte dieser nicht verlängert werden.
    Trotzdem meine Frage: Hebelt die zeitliche Befristung den Kündigungsschutz aus oder gilt dieser auch in diesem Fall?

    Würde mich freuen, wenn mir hier jemand sagen kann, wie er/sie die Situation einschätzt - dafür vorab vielen Dank!

  • #2
    AW: Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

    ein befristeter vertrag endet zum vereinbarten zeitpunkt, ohne daß es einer kündigung bedarf

    somit ist "kündigungsschutz" kein thema

    und einen "auslaufschutz" für befristungen gibt es nicht

    "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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    • #3
      AW: Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

      Zitat von Moresha Beitrag anzeigen
      Hallo & MoinMoin aus dem Norden unseres Landes,

      wie Ihr sehen könnt, bin ich neu hier, außerdem noch recht frisch angestellte interne Datenschutzbeauftragte (meine Firma muss eine haben) und dummerweise genauso frisch von Arbeitslosigkeit bedroht.

      Beschäftigt bin ich seit Anfang letzen Jahres, Ende des Jahres wurde ich gefragt, ob ich DSB werden möchte; Schulung und Bestellung waren dann nur noch Formsache.

      Lt. BDSG genießt der/die angestellte Datenschutzbeauftragte einen umfassenden Sonderkündigungsschutz (ähnlich dem von Betriebsräten).

      Mein Arbeitsvertrag ist allerdings zeitlich befristet.
      Darin heißt es: "Das Arbeitsverhältnis wird aus den unter § 1 aufgeführten Sachgründen ausdrücklich bis zum xx.xx.2011 befristet. Es endet daher, ohne dass es hierzu einer besonderen Kündigung bedarf, am selben Tag."
      Dieser Vertrag wurde am danach bis zum xx.xx.2012 verlängert.

      Ich vermute, dass ich nichts gegen den auslaufenden Vertrag unternehmen kann, sollte dieser nicht verlängert werden.
      Trotzdem meine Frage: Hebelt die zeitliche Befristung den Kündigungsschutz aus oder gilt dieser auch in diesem Fall?

      Würde mich freuen, wenn mir hier jemand sagen kann, wie er/sie die Situation einschätzt - dafür vorab vielen Dank!
      Ich habe im Moment nur dieses:

      Der besondere Kündigungsschutz des Datenschutzbeauftragten nach der BDSG Novelle II | Datenschutz

      Vielleicht siehst Du selber daraus,daß es ohne Rechtsstreit nicht ausgehen wird !

      Grüsse,sueton
      Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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      • #4
        AW: Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

        Doch, es geht völlig ohne Prozess.

        Denn: Der AG will ja gar nicht kündigen.
        Der Vertrag läuft ganz regulärt wie von beiden Vertragsparteien vereibart aus.
        Das hat mit einer KÜ nichts zu tun.

        Kommentar


        • #5
          AW: Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

          Dieser Vertrag wurde am danach bis zum xx.xx.2012 verlängert.
          Der Satz gefällt mir und auch wieder nicht. Auf jeden Fall fehlt da irgendwas.

          Kommentar


          • #6
            AW: Interne Datenschutzbeauftragte: Sonderkündigungsschutz vs. Zeitvertrag

            Zitat von CDS Beitrag anzeigen
            Doch, es geht völlig ohne Prozess.

            Denn: Der AG will ja gar nicht kündigen.
            Der Vertrag läuft ganz regulärt wie von beiden Vertragsparteien vereibart aus.
            Das hat mit einer KÜ nichts zu tun.

            Korrekt !

            Mein Fehler...


            Grüsse,sueton
            Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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