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Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

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  • Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

    Hallo zusammen!

    Vorhin habe ich einen Anruf von meinem aufgebrachten Vater erhalten, der mir mitgeteilt hat, dass er vermutlich fristlos gekündigt wird...

    Hintergrund: mein Vater ist in seinem 19. Arbeitsjahr bei der Stadtwerke als Buspilot angestellt. Vor 2 Tagen ist nun Folgendes passiert:

    Ein Fahrgast hat den Bus betreten und wollte ein Fahrschein bei meinem Vater kaufen. Während er das Geld zahlte (2,50€), verwickelte er meinen Vater in ein Gespräch (es ging wohl um die Ausstiegshaltestelle), sodass mein Vater vergaß, das Ticket auszudrucken und dem Fahrgast zu geben. Der Gast fuhr mit und stieg dann auch an der gewünschten Haltestelle aus (mein Vater war sogar so nett, ihm bescheid zu geben).
    Als mein Vater am nächsten Tag zur Arbeit ging, wurde er zu seinem Chef geordert. Dieser teilte ihm mit, dass ein Anruf von einem Fahrgast eingegangen sei, welcher behauptete, dass mein Vater ihm kein Fahrticket ausgestellt haben soll. Eine Videoaufzeichnung belegt diese Anschuldigung und selbst mein Vater leugnet es nicht. Und nun das Dilemma: Der Abrechnungsprozess eines Busfahrer läuft wie folgt ab: Beim Fahrscheinkauf eines Fahrgastes wird durch die Ausstellung des Tickets elektronisch die Anzahl der verkauften Tickets (mit Preissegment etc.) generiert und am Ende des Tages den Fahrern über ein Modul ausgewiesen. Somit können die Fahrer bei ihrer Tagesabrechnung nach der Fahrt das Geld zusammenrechnen, welches sie dem Betrieb am nächsten Tag zu überführen haben. Da nun mein Vater unachtsam und unabsichtlich war, zwar das Geld des Fahrgastes entgegen genommen hat, diesem jedoch durch das Drücken eines Knopfes keinen Fahrschein ausgestellt hat, wurde das Ticket folglich auch nicht erfasst. Resultat: Für die Stadtwerke bedeutet dies, dass die 2,50€ in die eigene Tasche gesteckt wurden, da diese nicht elektronisch erfasst wurden. Der Anruf des Fahrgastes sowie die Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass seine Mitfahrt stattgefunden hat --> Tatvorwurf: Betrug.

    Mein Vater ist sofort zum Betriebsrat gegangen, hat ihnen ausführlich die Situation geschildert und erhielt nur als Antwort, dass der Tatvorwurf durchaus gerechtfertigt sei und ein fristloser Kündigungsgrund vorherrscht.

    Nun meine Frage: Besteht dieser Tatvorwurf wirklich?? Ich bin kein Rechtler, aber kann ein EINZIGER, unbeabsichtigter Fehler (welcher zugegeben wirklich dumm war) wirklich zum Tatvorwurf des BETRUGES führen?? Wenn ja, kann man ohne Abmahnung meinen Vater fristlos kündigen? Er wird dieses Jahr 58, steht kurz vor seiner Rente und hat 19 Jahre lang in dem Betrieb einen sehr treuen und lobenswerten Dienst erwiesen. Ich weiß nicht inwiefern er die Kriterien eines "zu schützenden Arbeitnehmers" erfüllt, aber ich finde diese ganzen Vorwürfe bzw. die entsprechenden Konsequenzen daraus mehr als nur unverschämt und ungerecht!

    Kommenden Montag (12.03) findet am Nachmittag die Anhörung mit dem Chef, dem Personalrat, dem Betriebsrat sowie meinem Vater statt.
    Gibt es Einschätzungen dazu, worauf mein Vater sich gefasst machen sollte, was für Rechte er hat und ggf. wie er sich möglichst angemessen verhalten kann um gerechterweise mit einer einfachen Abmahnung davonzukommen??

    Ich bin dankbar für jedes konstruktive Feedback diesbzgl. und hoffe wirklich sehr, dass sich alles zum Positiven wendet.

    Herzlichen Dank,
    Eddy

    P.S.: Sollte er wirklich fristlos gekündigt werden, kann er auf Berufung des Kündigungsschutzes Revision einlegen? Gibt es nach so langen Jahren nicht auch eine Abfindung für diese Arbeitnehmer? Wenn ja, weiß jemand ob es einen bestimmen Rechnungssatz gibt um die Betragshöhe zu ermitteln? Danke!!

  • #2
    AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

    Zitat von Eddy MP Beitrag anzeigen
    ..., dass mein Vater ihm kein Fahrticket ausgestellt haben soll. Eine Videoaufzeichnung belegt diese Anschuldigung und selbst mein Vater leugnet es nicht. ... Da nun mein Vater unachtsam und unabsichtlich war, zwar das Geld des Fahrgastes entgegen genommen hat, diesem jedoch durch das Drücken eines Knopfes keinen Fahrschein ausgestellt hat, wurde das Ticket folglich auch nicht erfasst. Resultat: Für die Stadtwerke bedeutet dies, dass die 2,50€ in die eigene Tasche gesteckt wurden, da diese nicht elektronisch erfasst wurden. Der Anruf des Fahrgastes sowie die Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass seine Mitfahrt stattgefunden hat --> Tatvorwurf: Betrug.

    ...

    Nun meine Frage: Besteht dieser Tatvorwurf wirklich?? Ich bin kein Rechtler, aber kann ein EINZIGER, unbeabsichtigter Fehler (welcher zugegeben wirklich dumm war) wirklich zum Tatvorwurf des BETRUGES führen?? Wenn ja, kann man ohne Abmahnung meinen Vater fristlos kündigen? Er wird dieses Jahr 58, steht kurz vor seiner Rente und hat 19 Jahre lang in dem Betrieb einen sehr treuen und lobenswerten Dienst erwiesen. Ich weiß nicht inwiefern er die Kriterien eines "zu schützenden Arbeitnehmers" erfüllt, aber ich finde diese ganzen Vorwürfe bzw. die entsprechenden Konsequenzen daraus mehr als nur unverschämt und ungerecht!

    Kommenden Montag (12.03) findet am Nachmittag die Anhörung mit dem Chef, dem Personalrat, dem Betriebsrat sowie meinem Vater statt.
    ...

    Sollte er wirklich fristlos gekündigt werden, kann er auf Berufung des Kündigungsschutzes Revision einlegen? Gibt es nach so langen Jahren nicht auch eine Abfindung für diese Arbeitnehmer? Wenn ja, weiß jemand ob es einen bestimmen Rechnungssatz gibt um die Betragshöhe zu ermitteln? Danke!!
    Hallo Eddy,

    wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber betrügt, kann das durchaus eine fristlose Kündigung rechtfertigen.
    Die erste zentrale Frage ist, ob ein Betrug nachgewiesen werden kann oder nur der Verdacht besteht.

    Dein Vater hat nachweislich falsch gehandelt und räumt dies auch ein. Laut AG in Betrugsabsicht, laut AN aus Versehen. Es dürfte dem AG wohl kaum gelingen, die Betrugsabsicht zu beweisen. Eine "Tatkündigung" wird deshalb vermutlich nicht in Betracht kommen.

    Daneben gibt es jedoch die Möglichkeit einer "Verdachtskündigung". Da behauptet der AG, dass ein bestimmter Verdacht (Betrugsabsicht) besteht, zeigt die Indizien für den Verdacht auf und behauptet, dass aufgrund des Verdachts das Vertrauensverhältnis zwischen AG und AN so schwer geschädigt ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich ist.

    Nun steht dein Vater ja zu seinem Fehler, was schon einmal gegen eine Betrugsabsicht spricht. Außerdem sagt die Rechtsprechung neuerdings, dass auch bei Eigentumsdelikten gegen den AG eine Interessenabwägung stattzufinden hat, bei der die Dauer der Betriebszugehörigkeit und die Frage, ob es in der Vergangenheit schon Beanstandungen gab, eine wichtige Rolle spielt.

    Wenn deine Schilderung (19 Jahre ohne Tadel) stimmt, dürfte dein Vater insgesamt gute Karten haben.

    Falls ihm der AG kündigt, soll er sich einen Rechtsanwalt nehmen (Fachanwalt für Arbeitsrecht oder gewerkschaftlicher Rechtsschutz) und Kündigungsschutzklage erheben. Das Verfahren wird er mit großer Wahrscheinlichkeit gewinnen.

    Über einen Anspruch auf Abfindung (gibt es nicht) und wie man die berechnet (gar nicht, die feilscht man) musst du dir hier keine Gedanken machen.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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    • #3
      AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

      was geschah denn mit dem geld ?

      wurde es beim AG abgeliefert, so daß ihm kein schaden entstand oder hat dein vater diese 2,50 behalten ?

      dein vater musste ja merken, daß er "zuviel" geld im besitz hatte im vergleich zu den ausgegebenen fahrkarten
      gab er das zum vereinbarten zeitpunkt trotzdem unaufgefordert ab bzw. wurde dieses "plus" abrechnungsmässig korrekt erfasst oder der einfachheit halber in die eigene tasche geschoben ?

      "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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      • #4
        AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

        Hallo Werner,

        vielen Dank für deine aufschlussreiche Antwort! Ich hoffe wirklich, dass mein Vater glimpflich davon kommt...

        Gruß,
        Eddy

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        • #5
          AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

          Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
          was geschah denn mit dem geld ?

          wurde es beim AG abgeliefert, so daß ihm kein schaden entstand oder hat dein vater diese 2,50 behalten ?...
          Ich gehe mal davon aus, dass auch ein Busfahrer im öffentlichen Dienst hier und da mal ein paar Cent Trinkgeld bekommt, frei nach dem Motto: "Behalten Sie den Rest" oder "Stimmt so".

          Rübe

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          • #6
            AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

            Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
            was geschah denn mit dem geld ?

            wurde es beim AG abgeliefert, so daß ihm kein schaden entstand oder hat dein vater diese 2,50 behalten ?

            dein vater musste ja merken, daß er "zuviel" geld im besitz hatte im vergleich zu den ausgegebenen fahrkarten
            gab er das zum vereinbarten zeitpunkt trotzdem unaufgefordert ab bzw. wurde dieses "plus" abrechnungsmässig korrekt erfasst oder der einfachheit halber in die eigene tasche geschoben ?
            Die Abrechnung wurde noch nicht erstellt, sodass noch gar kein Geld abgeliefert werden konnte.
            Selbst wenn sie erstellt worden wäre, wäre es nicht aufgefallen, da Busfahrer ähnlich wie Kellner immer Wechselgeld mit sich tragen und gerne auch mal selbst was aus eigener Tasche dazutun um sich in den Pausen Essen, Zeitungen etc. zu kaufen.
            Ich habe gerade noch einmal nachgefragt und leider dokumentiert mein Vater auch nicht, wie viel Wechselgeld er immer mit sich trägt...

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            • #7
              AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

              Zitat von Möhrchen Beitrag anzeigen
              Ich gehe mal davon aus, dass auch ein Busfahrer im öffentlichen Dienst hier und da mal ein paar Cent Trinkgeld bekommt, frei nach dem Motto: "Behalten Sie den Rest" oder "Stimmt so".

              Rübe
              Kommt gelegentlich auch vor, richtig.

              Kommentar


              • #8
                AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                vielleicht kann euch dieser beitrag fürs erste etwas beruhigen

                "Aufrichtiges Bedauern kann den Arbeitsplatz retten"
                11/011 Schutz vor drohender verhaltensbedingter Kündigung durch Einsicht und Reue - Hensche Rechtsanwälte

                ansonsten bliebe nur, erstmal abzuwarten, was die "anhörung" bringt.............

                "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                • #9
                  AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                  Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
                  vielleicht kann euch dieser beitrag fürs erste etwas beruhigen

                  "Aufrichtiges Bedauern kann den Arbeitsplatz retten"
                  11/011 Schutz vor drohender verhaltensbedingter Kündigung durch Einsicht und Reue - Hensche Rechtsanwälte

                  ansonsten bliebe nur, erstmal abzuwarten, was die "anhörung" bringt.............
                  habs weitergeleitet, vielen dank!!

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                    Vielen Dank für den großartigen Input, weiß das wirklich zu schätzen!

                    Beste Grüße,
                    Eddy

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                    • #11
                      AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                      Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                      Falls ihm der AG kündigt, soll er sich einen Rechtsanwalt nehmen (Fachanwalt für Arbeitsrecht oder gewerkschaftlicher Rechtsschutz) und Kündigungsschutzklage erheben. Das Verfahren wird er mit großer Wahrscheinlichkeit gewinnen.

                      Über einen Anspruch auf Abfindung (gibt es nicht) und wie man die berechnet (gar nicht, die feilscht man) musst du dir hier keine Gedanken machen.
                      Dem stimme ich vorbehaltlos zu !

                      Grüsse,sueton
                      Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

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                      • #12
                        AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                        Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
                        Falls ihm der AG kündigt, soll er sich einen Rechtsanwalt nehmen (Fachanwalt für Arbeitsrecht oder gewerkschaftlicher Rechtsschutz) und Kündigungsschutzklage erheben. Das Verfahren wird er mit großer Wahrscheinlichkeit gewinnen.
                        Sofern er nicht schon bevor der Arbeitgeber informiert war von sich aus darauf hingewiesen hat, dass 2,50 Euro zu viel in der Kasse waren, ist grundsätzlich schon ein Grund für eine fristlose Kündigung gegeben.

                        Es mag jedoch sein, daß ihm das was auf der Videoaufzeichnung zu sehen ist oder die neue Rechtsprechung des BAG (Emely) doch noch rettet.

                        E.D.

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                          Zitat von E.D. Beitrag anzeigen
                          Sofern er nicht schon bevor der Arbeitgeber informiert war von sich aus darauf hingewiesen hat, dass 2,50 Euro zu viel in der Kasse waren, ist grundsätzlich schon ein Grund für eine fristlose Kündigung gegeben.

                          Es mag jedoch sein, daß ihm das was auf der Videoaufzeichnung zu sehen ist oder die neue Rechtsprechung des BAG (Emely) doch noch rettet.

                          E.D.
                          Wie schon beschrieben, die Abrechnung wurde noch nicht erstellt und aufgrund der Tatsache, dass er immer Wechselgeld mit sich trägt, wäre es ihm folglich nicht aufgefallen, dass er zu viel in der Kasse hat, sonst hätte mein Vater es natürlich reported.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                            Das verstehe ich jetzt nicht. Ein Kellner bekommt zu Schichtbeginn xx EUR Wechselgeld, nach Schichtende muss er enstprechend die gebonten Speisen + xx EUR Wechselgeld wieder abliefern ..

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Fristlose Kündigung aufgrund eines nicht gedruckten Fahrtickets?

                              Zitat von CDS Beitrag anzeigen
                              Das verstehe ich jetzt nicht. Ein Kellner bekommt zu Schichtbeginn xx EUR Wechselgeld, nach Schichtende muss er enstprechend die gebonten Speisen + xx EUR Wechselgeld wieder abliefern ..
                              Nicht notwendigerweise. Es gibt Restaurants/Cafes, welche ihren Kellnern das komplette Portemonnaie stellen (inkl. Wechselgeld) oder auch auffordern, selbst sein Wechselgeld mitzubringen.
                              Wie dem auch sei, darum gehts hier jetzt nicht; bei dem AG meines Vaters, muss sich jeder Busfahrer selbst um sein Wechselgeld kuemmern...was nun zusaetzlich fuer Probleme in diesem Fall sorgt.

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