Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

    Hallo Mitmenschen,
    bin neu hier. Habe auch schon etwas gesucht aber nichts so passendes gefunden.

    Die Geschichte:
    Anfang des Jahres hatte ich einen Blinddarmoperation gehabt. Somit war ich Krankgeschrieben.
    Nach Drei Tagen als ich wieder arbeiten war, habe ich einen Brief vom AG erhalten, dass die mir den befristeten Arbeitsvertrag nicht verlängern. Dies erfolgte nur schriftlich. Bin aus der Probezeit.
    Ja, nun habe ich dann direkt nach neue Stellen umgesehen. Und bin fündig geworden. Da ich zum 02.April bei meiner neuen Stelle anfangen könnte, habe ich bei meinem jetzigen AG eine Kündigung zum 31.März geschrieben.
    Der AG stimmte die Kündigung mit einer schriftlichen Bestätigung zu.

    Ja und am 03.März habe ich mich Krankgefühlt, gefroren, gehustet und Gleichgewichtsprobleme. Zog aber es noch durch, weil es nur noch 2 Tage waren, dann hätte ich Frei. Aber am freien 05/06.März hat es mich richtig die übele Erkältung erwischt, da lief garnichts mehr. Und bin zum Hausarzt. Bekam Antibiotikum verordnet und die Krankmeldung. Telefonisch den AG über die Krankmeldung mittgeteilt und das schreiben per Post.

    Der Küller:
    Am 09.März habe ich nach paar tagen liegen und Suppen schlürfen, und dann meinen Briefkasten entleert.
    Schreiben vom AG.
    Da stand:
    "... nachdem Sie zum 31.03.2012 ihr Arbeitsverhältnis bei uns gekündigt haben, reichen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbesche inigung für die Zeit 06.-11.03.2012 ein. Wir gehen davon aus, dass diese Arbeitsunfähigkeitsbesche inigung mit ihrem Austritt zusammenhängt und bewusst herbeigeführt wurde.
    Aus diesem Grunde verweigern wir Ihnen für diesen Zeitraum die Entgeltfortzahlung.
    Wir fordern Sie auf, umgehend und uneingeschänkt Ihren arbeitsvertraglichen Pflichten bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nachkommen."


    Was soll/kann ich denn machen?

    Soweit ich auch weiss ist, dass ich keine Mitkollegen/in gesundheitlich schädigen sollen?! Oder? Das ist unverantwortlich. Der Arzt hat mir noch nicht mal die Hand geben wollen...
    Und wenn ich Arbeiten wäre bekomme ich noch eine Anzeige... Und wenn was passiert bin ich es schuld.

    Ich bin immer noch nicht ganz fit...
    Kopfschmerzen, Kieferschmerzen (nahe Ohr), und huste noch, keine Konzentration...
    Und dann so ne Nachricht...
    Was könnte ich machen?
    Ich bitte um Rat

    VG

  • #2
    AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

    Darf der das eigentlich?
    §3 Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall finde ich nichts!

    Kommentar


    • #3
      AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

      Zitat von Volvic Beitrag anzeigen
      Hallo Mitmenschen,
      bin neu hier. Habe auch schon etwas gesucht aber nichts so passendes gefunden.

      Die Geschichte:
      Anfang des Jahres hatte ich einen Blinddarmoperation gehabt. Somit war ich Krankgeschrieben.
      Nach Drei Tagen als ich wieder arbeiten war, habe ich einen Brief vom AG erhalten, dass die mir den befristeten Arbeitsvertrag nicht verlängern. Dies erfolgte nur schriftlich. Bin aus der Probezeit.
      Ja, nun habe ich dann direkt nach neue Stellen umgesehen. Und bin fündig geworden. Da ich zum 02.April bei meiner neuen Stelle anfangen könnte, habe ich bei meinem jetzigen AG eine Kündigung zum 31.März geschrieben.
      Der AG stimmte die Kündigung mit einer schriftlichen Bestätigung zu.

      Ja und am 03.März habe ich mich Krankgefühlt, gefroren, gehustet und Gleichgewichtsprobleme. Zog aber es noch durch, weil es nur noch 2 Tage waren, dann hätte ich Frei. Aber am freien 05/06.März hat es mich richtig die übele Erkältung erwischt, da lief garnichts mehr. Und bin zum Hausarzt. Bekam Antibiotikum verordnet und die Krankmeldung. Telefonisch den AG über die Krankmeldung mittgeteilt und das schreiben per Post.

      Der Küller:
      Am 09.März habe ich nach paar tagen liegen und Suppen schlürfen, und dann meinen Briefkasten entleert.
      Schreiben vom AG.
      Da stand:
      "... nachdem Sie zum 31.03.2012 ihr Arbeitsverhältnis bei uns gekündigt haben, reichen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbesche inigung für die Zeit 06.-11.03.2012 ein. Wir gehen davon aus, dass diese Arbeitsunfähigkeitsbesche inigung mit ihrem Austritt zusammenhängt und bewusst herbeigeführt wurde.
      Aus diesem Grunde verweigern wir Ihnen für diesen Zeitraum die Entgeltfortzahlung.
      Wir fordern Sie auf, umgehend und uneingeschänkt Ihren arbeitsvertraglichen Pflichten bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nachkommen."


      Was soll/kann ich denn machen?

      Soweit ich auch weiss ist, dass ich keine Mitkollegen/in gesundheitlich schädigen sollen?! Oder? Das ist unverantwortlich. Der Arzt hat mir noch nicht mal die Hand geben wollen...
      Und wenn ich Arbeiten wäre bekomme ich noch eine Anzeige... Und wenn was passiert bin ich es schuld.

      Ich bin immer noch nicht ganz fit...
      Kopfschmerzen, Kieferschmerzen (nahe Ohr), und huste noch, keine Konzentration...
      Und dann so ne Nachricht...
      Was könnte ich machen?
      Ich bitte um Rat

      VG
      Wenn der AG nicht einlenkt wirst Du den Klageweg gehen müßen um an Dein Geld zu kommen.
      Moin, Moin,
      BIG

      "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
      Franz Kafka

      Kommentar


      • #4
        AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

        Hallo Big,
        ja das was ich mir nicht erhoffe...
        Dann alles per Anwalt.

        Kann man das irgendwo auch noch melden?
        Gewerkschaft? Mein AG ist Tarif gebunden....
        Kann mein Arzt da auch was machen bzw. ausstellen (Beweis)?
        VG

        Kommentar


        • #5
          AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

          Zitat von Volvic Beitrag anzeigen
          Hallo Big,
          ja das was ich mir nicht erhoffe...
          Dann alles per Anwalt.

          Kann man das irgendwo auch noch melden?
          Gewerkschaft? Mein AG ist Tarif gebunden....
          Kann mein Arzt da auch was machen bzw. ausstellen (Beweis)?
          VG
          Der Arzt muss nichts machen, der hat schon die AU-Bescheinigung ausgestellt. Mehr kommt da nicht.

          Wenn Du in der Gewerkschaft bist solltest Du keinen RA beauftragen, denn den müßtest Du dann selbst bezahlen, der Rechtsschutz geht nur direkt über die Gewerkschaft.

          Eine Klage ist aber auch erst möglich, wenn das Gehalt fällig war, also vermutlich Anfang April.

          E.D.

          Kommentar


          • #6
            AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

            Zitat von Volvic Beitrag anzeigen
            Hallo Big,
            ja das was ich mir nicht erhoffe...
            Dann alles per Anwalt.

            Kann man das irgendwo auch noch melden?
            Gewerkschaft? Mein AG ist Tarif gebunden....
            Kann mein Arzt da auch was machen bzw. ausstellen (Beweis)?
            VG
            Den Ausführungen von E.D. ist nichts mehr hizuzufügen.
            Moin, Moin,
            BIG

            "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
            Franz Kafka

            Kommentar


            • #7
              AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

              Danke euch beiden.
              Ich bin echt bestürzt über dieses handeln und Vermutungen.
              Ich würde sogar einen weiteren Gesundheitscheck machen lassen...
              Aber das nützt ja alles nicht. Also, ich werden denen meine Rechte und auch Pflichten schriftlich mitteilen, und bis frühestens April abwarten.
              Dann wende ich mich nach Recherchen bei einem Anwalt.

              VG

              Kommentar


              • #8
                AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

                Zitat von Volvic Beitrag anzeigen
                Danke euch beiden.
                Ich bin echt bestürzt über dieses handeln und Vermutungen.
                Ich würde sogar einen weiteren Gesundheitscheck machen lassen...
                nimms nicht persönlich. Wenn Du wüsstest, wie oft in Deutschland die "Kündigungskrankheit" ausbricht.... ,
                würdest Du womöglich Verständnis für den Verdacht des AG aufbringen.

                Es ändert aber natürlich nichts an deinen Rechten. Du hast eine ärztliche Krankschreibung, diese liegt dem AG vor.
                Dann muss er zahlen. Tut er das bis Fälligkeit des Lohns nicht, erhebst du Klage.

                Bis Ende März ist ja noch ne Zeit. Arbeitest Du ab
                12.3. wieder?
                Dann würde ich noch einen netten Versuch vor Ort unternehmen, dem AG glaubhaft zu machen, dass dich eine Grippe wirklich zerlegt hatte... wenn er dann immer noch auf stur schaltet, - dann siehe oben.

                Hast Du noch Resturlaub, Überstunden?
                bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

                Kommentar


                • #9
                  AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

                  Ja das ist echt eine unglückliche Situation.
                  Aber das hat meine Gesundheit nicht freiwillig ausgesucht.
                  Und das wäre unverantwortlich zur Arbeit zu gehen.
                  Ich habe echt 3tage am Stück nur noch geschlafen, gelegen, weil
                  Ich einfach zu krank war, nix ging mehr, dazu noch die Antibiotikums.
                  Noch huste ich schleim und habe heute Abend wieder total ausgeschwitzt. Und das mit dem Kiefer hat echt stark nachgelassen!
                  Aber denke mal das ich wieder am Montag arbeiten werde.

                  Ich habe noch 4Tage resturlaub. Die der AG schon zum Ende angesetzt hat. Und ich will/wollte nicht im schlechten aussernander gehen...
                  Aber auch ich bestehe auf meine Rechte und empfand mein handeln als pflichtbewusst.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: AG: Verweigerung der Entgeltfortzahlung

                    Zitat von Volvic Beitrag anzeigen
                    Aber auch ich bestehe auf meine Rechte und empfand mein handeln als pflichtbewusst.
                    na dann erklär ihm das am Montag mal ganz in Ruhe... vielleicht gehts das ja dann alles ganz entspannt über die Bühne.
                    Wenn er es gar nicht glauben will und Du auf goodwill machen willst, kannst du ja gerne anbieten, deinen Hausarzt anzurufen, und und ihn das Gespräch mithören zu lassen.
                    Das Angebot reicht oft schon, um den Verdacht aus dem Weg zu räumen.
                    Vielleicht hört er am Montag auch, dass du dich noch total krank anhörst.. und sieht es von selber ein oder schickt dich womöglich sogar heim!
                    bewertet Arbeitgeber auf kununu.de - dann haben andere auch etwas von Euren Erfahrungen.

                    Kommentar

                    Unconfigured Ad Widget

                    Einklappen

                    Google

                    Einklappen
                    Lädt...
                    X

                    Informationen zur Fehlersuche