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"Anhörung" nach Kündigung.

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  • "Anhörung" nach Kündigung.

    Hallo Forumsgemeinde,
    ich habe volgendes Problem:
    Ich habe im Dezember mein derzeitiges Arbeitsverhältnis, wärend einer aktiven Krankmeldung, gekündigt.
    Mit dem Bestätigungsschreiben meiner Kündigung kam ein weiterer Brief meines Arbeitgebers mit der Berteffzeile "ANHÖRUNG"!
    In diesem schreiben wirft er mir eine "vorgetäuschte Krankheit" vor, obwohl eine Krankmeldung vom Arzt vorlag.
    Desweiteren führte er an das mich unbenannte Personen während meiner Krankheit in meinem Auto gesehen haben (Klar ich fahr ja nicht mit dem Taxi zum Arzt...).
    Er wirft mir auch vor das ich nicht an meinem Erstwohnsitz sonder an meinem Zweitwohnsitz mich aufgehalten habe.
    Jetzt will er eine schriftliche Stellungsnahme bis zum 4.1.2012!
    Was haltet ihr davon?

  • #2
    AW: "Anhörung" nach Kündigung.

    Ich halte davon nichts. Es gibt kein Anhörungsrecht oder was auch immer der AG darunter versteht.
    Wenn der AG die Arbeitsunfähigkeit anzweifelt, dann muss er den MDK der Krankenkasse beauftragen diese zu überprüfen.

    Desweiteren führte er an das mich unbenannte Personen während meiner Krankheit in meinem Auto gesehen haben (Klar ich fahr ja nicht mit dem Taxi zum Arzt...).
    Sie können selbstverständlich auch mit dem Auto zum Einkaufen fahren oder jemanden Besuchen. Der Erkrankte darf nur nichts machen, was die Genesung verzögert.

    Sie haben hoffentlich dem AG lediglich die Arbeitsunfähigkeit mitgeteilt und nicht die Diagnose des Arztes.

    Ich habe im Dezember mein derzeitiges Arbeitsverhältnis, wärend einer aktiven Krankmeldung, gekündigt.
    Zu wann?

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    • #3
      AW: "Anhörung" nach Kündigung.

      Ich habe zum 31.01.2012 gekündigt.
      Natürlich habe ich die Diagnose meines Arztes nicht dem AG mitgeteilt.
      Wie soll ich jetzt reagieren?
      Ist es eventuell möglich den AG für solche Unterstellungen anzukreiden?

      Kommentar


      • #4
        AW: "Anhörung" nach Kündigung.

        Zitat von ExMechaniker Beitrag anzeigen
        Ich habe zum 31.01.2012 gekündigt.
        Natürlich habe ich die Diagnose meines Arztes nicht dem AG mitgeteilt.
        Wie soll ich jetzt reagieren?
        Ist es eventuell möglich den AG für solche Unterstellungen anzukreiden?
        Was genau soll "ankreiden" sein? Mit Kreide anmalen? Das wäre nicht erlaubt.

        Vermutlich wird für die Krankheitszeit vorerst keine Entgeltfortzahlung überwiesen, sonst hätte die "Anhörung" ja keinen Sinn. Dann kann man das Geld beim Arbeitsgericht einklagen und dort kann der Arbeitgeber vortragen warum er der Ansicht ist, er müsse nicht zahlen. Soweit bislang beschrieben, ist da nichts Ausreichendes ersichtlich.

        E.D.

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        • #5
          AW: "Anhörung" nach Kündigung.

          Mit ankreiden meine ich eine Anzeige! Schließlich unterstellt er mir nicht krank gewesen zu sein und infolge dessen das mein Behandelnder Arzt mir unzurecht eine Krankmeldung ausgestellt hat.

          Kommentar


          • #6
            AW: "Anhörung" nach Kündigung.

            Zitat von ExMechaniker Beitrag anzeigen
            Mit ankreiden meine ich eine Anzeige! Schließlich unterstellt er mir nicht krank gewesen zu sein und infolge dessen das mein Behandelnder Arzt mir unzurecht eine Krankmeldung ausgestellt hat.
            Das ist die typische AG-Polemik. Als AN muss man da schon drüber stehen.

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            • #7
              AW: "Anhörung" nach Kündigung.

              Dennoch erwartet er ja bis zum 4.1 eine Antwort, was soll ich schreiben?

              Kommentar


              • #8
                AW: "Anhörung" nach Kündigung.

                Zitat von ExMechaniker Beitrag anzeigen
                Mit ankreiden meine ich eine Anzeige! Schließlich unterstellt er mir nicht krank gewesen zu sein und infolge dessen das mein Behandelnder Arzt mir unzurecht eine Krankmeldung ausgestellt hat.
                Dem Zufolge müßte er Deinen Arzt belangen, und nicht Dich,,,,,,,,,
                Moin, Moin,
                BIG

                "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
                Franz Kafka

                Kommentar


                • #9
                  AW: "Anhörung" nach Kündigung.

                  Zitat von ExMechaniker Beitrag anzeigen
                  Dennoch erwartet er ja bis zum 4.1 eine Antwort, was soll ich schreiben?
                  Formulierungsvorschlag:

                  "Lieber Chef,

                  den Vorwurf, eine Krankheit nur vorgetäuscht zu haben, kann ich nicht nachvollziehen.

                  Dass mich andere Personen beim Autofahren gesehen haben, ist durchaus möglich.

                  Sie können davon ausgehen, dass ich weder durch die Wahl meines Aufenthaltsortes noch durch sonstiges Verhalten etwas dazu beigetragen habe, die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu gefährden.

                  Freundliche Grüße
                  Ihr Mitarbeiter"

                  Gruß,
                  werner
                  Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                  Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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                  • #10
                    AW: "Anhörung" nach Kündigung.

                    Zitat von ExMechaniker Beitrag anzeigen
                    Dennoch erwartet er ja bis zum 4.1 eine Antwort, was soll ich schreiben?
                    Nix !

                    Weder eine Gegendarstellung noch eine "Ankreidung" !

                    Du hast doch gekündigt !

                    Grüsse,sueton
                    Wenn man nicht weiß , wo man ist , kann man sich auch nicht verirren ! ( russ. Sprichwort )

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: "Anhörung" nach Kündigung.

                      Zitat von sueton Beitrag anzeigen
                      Nix !

                      Weder eine Gegendarstellung noch eine "Ankreidung" !

                      Du hast doch gekündigt !

                      Grüsse,sueton
                      Was den AG aber im Zweifel nicht davon abhalten wird, die Entgeltfortzahlung zu verweigern oder noch eine fristlose Kündigung auszusprechen, wenn er den Verdacht hat, dass mit dieser Arbeitsunfähigkeit etwas nicht in Ordnung ist. Das kann also zusätzlichen Streß auf die letzten Tage bedeuten.

                      Deshalb lieber eine minimalistische Antwort, um nicht durch die Nicht-Reaktion den Eindruck zu erwecken, dass da doch etwas dran sein könnte.
                      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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