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ständige Überwachung

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  • ständige Überwachung

    Ich arbeite mit meinem Chef in einem Büro. Wir sitzen gerade mal 60 cm von einander getrennt. Ist die Cheffin ebenfalls im Büro kann ich, ohne dass einer der beiden aufsteht, meinen Platz nicht verlassen. Außerdem bringt mein Chef einige Eigenarten mit, die mich kolossal nerven, wie zb. schmatzen, schlürfen, laut mit sich selbst reden, mit lautsprecheinrichtung telefonieren usw..
    Wir sind eine kleine Firma mit 4 Leuten und haben noch drei weitere Büroräume, von denen nur einer noch besetzt ist. Ich habe darum gebeten, in das Büro meines Kollegen umzuziehen, um ungestörter arbeiten zu können. Als Begründung habe ich ausserdem angegeben, dass ich mich in meinem jetztigen Büro und der räumlichen Aufteilung so sehr unwohl fühle.

    Darauf hat mein Chef gesagt, dass es ihm scheißegal ist, wie ich mich fühle und dass er ständig sehen will, was ich gerade arbeite.

    Darf er so mit mir umgehen? Ich erledige alle meine Arbeiten immer über 100 %, bin dabei schnell und effektiv, was mein Chef auch nicht müde wird, anderen Kollegen zu erzählen. Also einen Grund für diese Aussage gibt es eigentlich nicht.

  • #2
    AW: ständige Überwachung

    Dass du nur aus dem Raum raus kommst wenn der Chef oder Besucher aufstehen, halte ich nicht für korrekt gem. Arbeitsplatzverordnung. Der Fluchtweg muss immer frei sein.

    Ansonsten bei 4 Mitarbeiter hast du keinen Kündigungsschutz.

    D.h. du kannst dich zwar wehren, müsstest aber dann evtl. mit Konsequenzen rechnen. Es gibt halt AG ohne Führungskompetenz und dauernd ÜBerwachung ist sicher keine moderne Führungsmethodik aber was will man machen. Jeder Hinz und Kunz darf halt ne Firma aufmachen und Leute einstellen .

    MfG
    Matthias

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    • #3
      AW: ständige Überwachung

      Vielleicht kannst du deinen Chef davon überzeugen, dass der Büroraum nicht den Empfehlungen der Berufsgenossenschaft entspricht. Eine Arbeits- und Argumentationshilfe gibt es hier:

      http://www.vbg.de/imperia/md/content...50_2010_11.pdf

      Insbesondere die Seiten 14 und 18 könnten dabei interessant sein.

      Gruß,
      werner h.
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
      Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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      • #4
        AW: ständige Überwachung

        Zitat von Bietzini Beitrag anzeigen
        Ich habe darum gebeten, in das Büro meines Kollegen umzuziehen, um ungestörter arbeiten zu können. Als Begründung habe ich ausserdem angegeben, dass ich mich in meinem jetztigen Büro und der räumlichen Aufteilung so sehr unwohl fühle.

        Darauf hat mein Chef gesagt, dass es ihm scheißegal ist, wie ich mich fühle und dass er ständig sehen will, was ich gerade arbeite.
        Meine Meinung: Du sollst nicht argumentieren, dass Du Dich unwohl fühlst (im Arbeitszimmer muss man sich nicht unbedingt wohlfühlen). Du sollst eher sagen, dass Du Dich nicht konzentrieren kannst, weil es zu laut ist (z.B. laute Telefongespräche) und Du Angst hast, dass Du deshalb Fehler machen kannst. Du kannst auch vorschlagen, in Deinem "neuen" Arbeitszimmer immer bei öffener Tür zu arbeiten. Dann sieht der Chef immer, was Du gerade machst.

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