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Abmahnung bei fehlender AU

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  • Abmahnung bei fehlender AU

    Hallo an alle!
    Im April bin ich 3std früher von der Arbeit gegangen, weil es mir nicht gut ging. Ich habe mich natürlich auch Ordnungsgemäß abgemeldet und auch ein O.k bekommen.
    Ich bin jedoch nicht zum Arzt gegangen weil ich erst einmal den Tag abwarten wollte und gegebenfalls am nächsten Tag zum Arzt gehen. ( Am nächsten Tag hatte ich übrigens frei,falls das eine Rolle spielt.)
    Heute habe ich per Post eine Abmahnung bekommen. Darin steht, dass ich trotz der Regelung am 1. Krankheitstag eine AU Bescheinigung beibringen muss, es aber nicht getan habe.

    Nun steht aber in meinem Arbeitsvertrag, dass ich erst nach dem 2. Kalendertag eine AU vorweisen muss.

    In meinem Arbeitsvertrag steht auch, das der AG schon eine AU am ersten Tag verlangen kann.!!
    Aber muss der AG mich dann nicht daruf hinweisen das er von mir Grundsätzlich eine AU ab dem 1 Tag verlangt???

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich je davon in Kenntis gesetzt wurde.

    Ich bedanke mich jetzt schon für Eure Hilfe.

  • #2
    AW: Abmahnung bei fehlender AU

    Zitat von ast Beitrag anzeigen
    In meinem Arbeitsvertrag steht auch, das der AG schon eine AU am ersten Tag verlangen kann.!!
    Aber muss der AG mich dann nicht daruf hinweisen das er von mir Grundsätzlich eine AU ab dem 1 Tag verlangt???
    So würde ich das auch sehen, der AG muss da natürlich vorher sagen.

    Ich würde die Abmahnung abheften und mir evtl. Kopien von den Unterlagen dazu legen die dokumentieren, dass du erst am 2. Tag eine AU bringen musst und gut ist.

    Bzw. den Arbeitgeber nochmal konkret darauf ansprechen wie die Regelung denn nun ist und in Zukunft danach verfahren.

    Dann können sich aus der Abmahnung keine weiteren Konsequenzen ergeben. Man sollte Abmahnungen auch nicht zu hoch hängen und nicht zu persönlich nehmen.
    Außer der AG würde offensichtlich versuchen einem was anzuhängen, nur wenn du das vermutest dann bitte gleich ab zum Anwalt!

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    • #3
      AW: Abmahnung bei fehlender AU

      Unter ganz viel Vorbehalt: ist es nicht so, dass für den Arbeitstag den der AN bereits begonnen hat, keine AU notwendig ist? Auch wenn der AG ab dem ersten Tag vertraglich auf die Vorlage besteht? Meines Wissens gilt dieser Tag als gearbeitet. Der Arzt schreibt ja auch nicht stundenweise AU, insofern würden sich, wenn man es ganz genau nimmt, das Problem ergeben: zählt dieser Tag als AU im Sinne des EntgFG und was machen wir mit den gearbeitete Stunden? Gehen die dann aufs Überstundenkonto? Wohl kaum.

      Kommentar


      • #4
        AW: Abmahnung bei fehlender AU

        Unter ganz viel Vorbehalt: ist es nicht so, dass für den Arbeitstag den der AN bereits begonnen hat, keine AU notwendig ist?
        Im Ergebnis würde das ja dann aber dazu führen, dass ein AN jederzeit nach halber Schicht "wegen Unwohlseins" nach Hause gehen könnte und der AG keinen Nachweis vom AN fordern könnte.

        Diese "Ein angefangerner Tag zählt als gearbeitet"-Regel dient meines Erachtens nur dazu, den Beginn der 6 Wochen Entgeltfortzahlung abzustecken, wenn ein AN innerhalb einer Schicht AU wird.
        Mit der allgemeinen Nachweispflicht hat das imho nix zu tun.

        Gruß
        AZ


        Kommentar


        • #5
          AW: Abmahnung bei fehlender AU

          Im Ergebnis würde das ja dann aber dazu führen, dass ein AN jederzeit nach halber Schicht "wegen Unwohlseins" nach Hause gehen könnte und der AG keinen Nachweis vom AN fordern könnte.
          Zum Glück liest man solche Argumente ganz selten von Dir. In der Realität versuchen bestimmt mehr AN trotz offensichtlicher Arbeitunfähigkeit weiter zu arbeiten, als umgekehrt.
          Warum hat der Gesetzgeber eigentlich so viel Vertrauen in die AN gesetzt, wenn er erst nach dem 3. Tag Krankheit eine AU-meldung zwingend vorschreibt (die Einschränkung, dass der AG auch ab dem ersten Tag verlangen kann, ist mir natürlich bekannt)?

          M.E. fährt der AG bei der überwiegenden Mehrheit der AN besser, bei denen er nicht auf einen AU-Nachweis ab dem ersten Tag besteht. Denn klar sollte doch folgendes sein: wenn ein AN zum Arzt geht, dann bekommt der in aller Regel eine AU für mindestens 3 Tage oder gleich die ganze Woche. Und auch wenn man es darf: welcher AN geht dann trotz AU bereits vorher wieder auf Arbeit? Zusätzlich ist das auch so eine weitere arbeitsrechtliche Legende, dass man beim arbeiten trotz Krankschreibung nicht versichert wäre.


          Eine rechtlich fundiertere Antwort muss ich erst mal schuldg bleiben ;o)

          Kommentar


          • #6
            AW: Abmahnung bei fehlender AU

            Zum Glück liest man solche Argumente ganz selten von Dir.
            Da steckte ja erstmal noch gar kein Urteil meinerseits drin. Die Welt besteht ja auch nicht nur aus teuflischen Arbeitgebern und (aus-)gebeutelten Arbeitnehmern.

            In der Realität versuchen bestimmt mehr AN trotz offensichtlicher Arbeitunfähigkeit weiter zu arbeiten, als umgekehrt.
            Genau so wie es solche AN gibt, gibt es sicher auch die, die sich hin und wieder mal das WE verlängern, weil sie wissen, dass der AG bei einem Tag noch keine Bescheinigung fordert. Ist ja auch vollkommen ok (also dass der AG nicht immer sofort ein Attest will).

            Warum hat der Gesetzgeber eigentlich so viel Vertrauen in die AN gesetzt, wenn er erst nach dem 3. Tag Krankheit eine AU-meldung zwingend vorschreibt
            Nicht nur in den AN setzt der Gesetzgeber sein Vertrauen. Meines Erachtens bringt der Gesetzgeber mit dieser Regelung sein Vertrauen in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen AG und AN zum Ausdruck. Es ist quasi sein Gestaltungsvorschlag darüber, wie man dieses Vertrauen im Arbeitsverhältnis leben sollte. Das ist das Wertebekenntnis, das der Gesetzgeber zum Ausdruck bringt.

            Und es ist sogar gut, dass das Gesetz direkt im Anschluss dem AG die Möglichkeit gibt, die Bescheinigung doch früher zu Verlangen. Nur so kann sich der AG zumindest halbwegs vor Missbrauch schützen. Das Wertebekenntnis des Gesetzgebers wird dadurch auch nicht geschmälert. Im Gegenteil, es wird sogar aufgewertet. Denn was soll Vertrauen wert sein, wenn eine Seite per Gesetz vertrauen muss. Nicht so viel, wie es sollte.


            M.E. fährt der AG bei der überwiegenden Mehrheit der AN besser, bei denen er nicht auf einen AU-Nachweis ab dem ersten Tag besteht
            Da sind wir voll und ganz einer Meinung.

            Gruß
            AZ


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            • #7
              AW: Abmahnung bei fehlender AU

              Eine rechtlich fundiertere Antwort muss ich erst mal schuldg bleiben ;o)

              Ergibt sich aus meiner Sicht, aus der AUB da es heißt vorraussichtlich bis. Ergo wenn ich wieder zur Arbeit hin gehe, bin ich "Gesund" und die AU ist beendet.
              Moin, Moin,
              BIG

              "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
              Franz Kafka

              Kommentar


              • #8
                AW: Abmahnung bei fehlender AU

                Hallo,
                Zitat von filter Beitrag anzeigen
                Unter ganz viel Vorbehalt: ist es nicht so, dass für den Arbeitstag den der AN bereits begonnen hat, keine AU notwendig ist?
                zumindest, was die Dauer der Entgeltfortzahlung angeht, gibt es dazu ein Urteil:

                Eintreten der Arbeitsunfähigkeit während des Dienstes
                Für eine Erkrankung, die nach der Aufnahme des Dienstes eintritt, wird dieser Tag als gearbeitet gezählt und der erste Krankheitstag ist der Tag danach. Eine Krankmeldung braucht also erst ab dem Tag zu gelten, an dem die Arbeit nicht mehr aufgenommen wurde. Die Fristberechnung erfolgt nach § 187 Abs. 1 BGB. Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, beginnt die Sechs-Wochenfrist am nächsten Tag zu laufen.
                (BAG vom 04.05.1971, BAG vom 22.2.1973 — 5 AZR 461/72, AP LohnFG § 1 Nr. 28, zu 1 der Gründe)


                Gruß, nicoline
                Einen Schuss Wüste braucht der Mensch,

                um des Glückes der Oase willen.
                Martin Kessel

                Kommentar


                • #9
                  AW: Abmahnung bei fehlender AU

                  na, ich hätte das urteil nicht mehr gefunden

                  aber es geht dabei nur um die berechnung der dauer der entgeltfortzahlung
                  ab wann die frist der lohnfortzahlung beginnt und wie lange sie deswegen dauert

                  das hat nicht unbedingt etwas mit dem ausgangsproblem zu tun

                  "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Abmahnung bei fehlender AU

                    Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
                    aber es geht dabei nur um die berechnung der dauer der entgeltfortzahlung
                    ab wann die frist der lohnfortzahlung beginnt und wie lange sie deswegen dauert
                    genau, weil Du mir das schon mal geantwortet hast, steht in meiner Antwort dieser Satz
                    zumindest, was die Dauer der Entgeltfortzahlung angeht, gibt es dazu ein Urteil:
                    und ich frage mich immer noch, wieso das Urteil nicht auch für das Ausgangsproblem Gültigkeit haben kann.
                    na, ich hätte das urteil nicht mehr gefunden
                    na, wo das wohl zu finden ist
                    PS: Denn wenn die Frist für die sechswöchige LFZ im KRANKHEITSFALL erst nach dem Tag beginnt, nachdem krank aus dem Dienst gegangen ist, dann ist der Tag eben noch als gearbeitet zu betrachten. Wenn der AG also ab ersten KRANKHEITSTAG ein Attest fordert, dann muss das erst für den Tag danach gebracht werden, weil eben da der erste Krankheitstag ist.
                    Einen Schuss Wüste braucht der Mensch,

                    um des Glückes der Oase willen.
                    Martin Kessel

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Abmahnung bei fehlender AU

                      PS: Denn wenn die Frist für die sechswöchige LFZ im KRANKHEITSFALL erst nach dem Tag beginnt, nachdem krank aus dem Dienst gegangen ist, dann ist der Tag eben noch als gearbeitet zu betrachten. Wenn der AG also ab ersten KRANKHEITSTAG ein Attest fordert, dann muss das erst für den Tag danach gebracht werden, weil eben da der erste Krankheitstag ist.

                      Aber hier geht es ja gerade um den Fall, in dem der AN mitten in der Schicht ausfällt, am nächsten Tag aber wieder arbeitet.
                      Kann der AG dann ein Attest fordern oder nicht?

                      Gruß
                      AZ


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                      • #12
                        AW: Abmahnung bei fehlender AU

                        Zitat von Arbeits-Zorro Beitrag anzeigen
                        Aber hier geht es ja gerade um den Fall, in dem der AN mitten in der Schicht ausfällt, am nächsten Tag aber wieder arbeitet.
                        Kann der AG dann ein Attest fordern oder nicht?

                        Gruß
                        AZ
                        Nein, aus meiner Sicht eben nicht, weil der AN eben eigentlich erst ab nächsten Tag krank ist, im Sinne des Entgeltfortzahlungsgesetz es und eine AU braucht man ja gerade dafür. So, was ändert sich, mit oder ohne AU? Ohne AU gilt der Tag als gearbeitet => AG muss zahlen, mit AU => AG muss zahlen. Aber dazu gibt es bestimmt auch noch andere Ansichten, nur, welche die rechtlich richtige ist .......??? Muss wohl auch erst jemand klagen.
                        Einen Schuss Wüste braucht der Mensch,

                        um des Glückes der Oase willen.
                        Martin Kessel

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                        • #13
                          AW: Abmahnung bei fehlender AU

                          Das Konstrukt des "der angefangene Tag gilt noch als gearbeitet!" ist ja sicherlich gut und sinnvoll bei der Frage "Welcher Tag ist der erste der 6 wöchigen Entgeltfortzahlung?" aber doch nicht wenn es darum geht "Attest ja oder nein?".

                          Da wäre es doch einfach lebensfremd zu sagen, "der AN ist erst ab dem nächsten Tag krank".
                          Wie gesagt: Dann könnte ein AN nach seinem Gutdünken mitten in der Schicht nach Hause gehen und am nächsten tag wieder arbeiten kommen, und der AG hätte nicht die geringste Handhabe dagegen, wenn er einen Schwindel vermutet (außer vielleicht dem AN einen Detektiv nachzuschicken). Das würde doch die Nachweispflicht unterlaufen.

                          Wenn der AN länger krank ist, "beglaubigt" ja auch das Attest ab dem nächsten Tag noch die AU vom Vortag.

                          Gruß
                          AZ


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                          • #14
                            AW: Abmahnung bei fehlender AU

                            Zitat von Arbeits-Zorro Beitrag anzeigen
                            Das Konstrukt des "der angefangene Tag gilt noch als gearbeitet!" ist ja sicherlich gut und sinnvoll bei der Frage "Welcher Tag ist der erste der 6 wöchigen Entgeltfortzahlung?" aber doch nicht wenn es darum geht "Attest ja oder nein?".

                            Da wäre es doch einfach lebensfremd zu sagen, "der AN ist erst ab dem nächsten Tag krank".
                            Wie gesagt: Dann könnte ein AN nach seinem Gutdünken mitten in der Schicht nach Hause gehen und am nächsten tag wieder arbeiten kommen, und der AG hätte nicht die geringste Handhabe dagegen, wenn er einen Schwindel vermutet (außer vielleicht dem AN einen Detektiv nachzuschicken). Das würde doch die Nachweispflicht unterlaufen.

                            Wenn der AN länger krank ist, "beglaubigt" ja auch das Attest ab dem nächsten Tag noch die AU vom Vortag.

                            Gruß
                            AZ
                            Hallo,
                            Setzte die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, so hat er den Entgeltanspruch für die geleistete Arbeit unmittelbar nach § 611 Abs. 1 BGB, für die infolge Arbeitsunfähigkeit ausgefallene Arbeitszeit hat er den Entgeltfortzahlungsanspru ch.
                            Wird der Arbeitnehmer nach Ende der Arbeitszeit arbeitsunfähig krank, so hat er den Entgeltfortzahlungsanspru ch vom nächsten Tag an.
                            Quelle: Haufe
                            LGS
                            Der Tod eines Unternehmers führt zu Erben.
                            Die Erben führen zum Tod des Unternehmens.

                            Martin Wehrle

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Abmahnung bei fehlender AU

                              Zitat von SuzieQ Beitrag anzeigen
                              Hallo,
                              Setzte die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, so hat er den Entgeltanspruch für die geleistete Arbeit unmittelbar nach § 611 Abs. 1 BGB, für die infolge Arbeitsunfähigkeit ausgefallene Arbeitszeit hat er den Entgeltfortzahlungsanspru ch.
                              Wird der Arbeitnehmer nach Ende der Arbeitszeit arbeitsunfähig krank, so hat er den Entgeltfortzahlungsanspru ch vom nächsten Tag an.
                              Quelle: Haufe
                              LGS
                              Danke dafür, aber inwiefern hilft das bei der Klärung der Frage:

                              Aber hier geht es ja gerade um den Fall, in dem der AN mitten in der Schicht ausfällt, am nächsten Tag aber wieder arbeitet.
                              Kann der AG dann ein Attest fordern oder nicht?
                              ?

                              Gruß
                              AZ


                              Kommentar

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