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Rausschmiss ja oder nein?

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  • Rausschmiss ja oder nein?

    Folgendes ist passiert:
    Ein Kollege hat letzte Woche Dienstag gefragt ob er letzten Montag und Dienstag frei bekäme. Die Antwort war nein.

    Da wir die Regelung haben wenn Samstags gearbeitet wird, bekommt man einen Ausgleichstag und er 2 Samstag hintereinander gearbeitet hatte fanden wir das unfair. Also haben ich mich an den nächst höheren Vorgesetzten gewannt und nachgefragt ob er da nicht eine Lösung hätte. Er wiederrum hat später zurückgerufen und den Vorschlag gemacht, dass mein Kollege den Samstag arbeitet, dafür Montag und Dienstag frei hat.

    Heute holte sich unser Chef meinen Kollegen und meinte dieser hätte seine Autorität untergraben und wenn er dies noch einmal täte würde er rausgeschmissen.
    Ist das Rechtens? Kann man da irgendwas gegen machen? Weil eigentlich war ich ja diejenige die das ins Rollen gebracht hat. Man muss dazu sagen wir arbeiten in zwei verschiedenen Filialen.

    Danke für eine Antwort!

  • #2
    AW: Rausschmiss ja oder nein?

    Wie gross ist die Firma insgesamt, wie lange arbeitet er schon dort?

    Kommentar


    • #3
      AW: Rausschmiss ja oder nein?

      Zitat von Waldelfe5 Beitrag anzeigen
      ...Also habe ich (...) den nächst höheren Vorgesetzten (...) nachgefragt ...
      Heute holte sich unser Chef meinen Kollegen und meinte dieser hätte seine Autorität untergraben und wenn er dies noch einmal täte würde er rausgeschmissen.
      ... eigentlich war ich ja diejenige die das ins Rollen gebracht hat. !
      Hallo, Waldelfe5,

      so schnell schießen die Preußen auch nicht.

      Soll heißen.
      So leicht kann dein Kollege gar nicht rausgeschmissen werden.
      Denn wie du "zugibst", hast du (!) dich bei deinem höheren Vorgesetzten schlau gemacht, und damit, wenn überhaupt, die Autorität des anderen, "kleineren", Vorgesetzten untergraben.

      Ohne Abmahnung geht die Kündigung gar nicht - und jene würde ich gerne mal lesen.
      Vor allem, wenn es, s. o., um die Pflichtverletzung geht, die dein Kollege angeblich begangen haben soll.

      Das Gehabe des Vorgesetzen halte ich für ne Luftnummer, verletzte Eitelkeit, oder nenn es sonst wie.

      Davon abgesehen:
      Einen Rechtsanspruch auf die Freistellung an einem bestimmten Tag hat dein Kollege nicht, es sei denn, es ist tarifvertraglich oder durch Betriebsvereinbarung oder einzelvertraglich etwas dazu geregelt.
      Daher hätte ein - vielleicht begründetes - Nein akzeptiert werden müssen.
      So jedenfalls interpretiere ich den § 106 GewO (Anwendbarkeit unterstellt)
      *****
      "Wir wissen in etwa, wer du bist, was dich interessiert und wer deine Freunde sind."
      Eric Schmidt, Google-Chef, im "Wall Street Journal" über die Möglichkeiten individueller Produktwerbung im Internet.
      Zitat entnommen am 19.08.10, WN

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      • #4
        AW: Rausschmiss ja oder nein?

        erstmal zeigt das doch nur, daß der direkte vorgesetzte sauer ist
        vielleicht bekam er auch noch einen anschiss von seinem chef, warum er die probleme seiner leute nicht selbst lösen könne oder daß er falsch entschieden hätte, kein frei zu gewähren

        würde ich nicht überbewerten

        im gegenteil, könnte ja sein, daß er sich zukünftig mehr mühe gibt, eine lösung zu finden

        "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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        • #5
          AW: Rausschmiss ja oder nein?

          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
          Wie gross ist die Firma insgesamt, wie lange arbeitet er schon dort?
          Die Firma hat 17 Filialen in gnaz Deutschland. Er arbeitet seit August letzten Jahres da.

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          • #6
            AW: Rausschmiss ja oder nein?

            Zitat von Waldelfe5 Beitrag anzeigen
            Also haben ich mich an den nächst höheren Vorgesetzten gewannt und nachgefragt ob er da nicht eine Lösung hätte.
            Den zuständigen Vorgesetzten zu übergehen ist der zuverlässigste Weg dafür zu sorgen, daß man keine großen Chancen mehr hat. Im öffentlichen Dienst ist die Einhaltung des Dienstweges oft ausdrücklich vorgeschrieben, in Unternehmen kann das ähnlich sein, aber auch wenn es keine ausdrückliche Vorschrift gibt erfordert es der Anstand. Ein höherer Vorgesetzter mit Führungsqualifikation wird sich meist auch hüten, sich da einzumischen - es sei denn er will den anderen ohnehin demontieren.

            Für eine Kündigung wird es arbeitsrechtlich nicht reichen, aber mit besonders wohlwollenden Beurteilungen und Rücksichtnahme auf individuelle Wünsche sollte der Mitarbeiter nun nicht mehr rechnen. Wenn er sich künftig alle paar Tage an den Obervorgesetzten wendet wird der auch früher oder später genervt sein.

            Warum sich da jemand der gar nichts damit zu tun hat einmischt und Ärger provoziert, verstehe ich nicht.

            Wenn der nächsthöhere Vorgesetzte lediglich "vorgeschlagen" hat das so zu regeln aber nicht ausdrücklich die Diensteinteilung änderte, kann eine eigenmächtige Beurlaubung allerdings schon zur Kündigung führen.

            E.D.

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