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Lohnfortzahlung/Krankengeld

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  • Lohnfortzahlung/Krankengeld

    Hallo,
    vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich wollte am 1. Mai eine neue Stelle antreten, bin dann aber krank geworden und bis es immer noch. Jetzt wurde ich um 15. Juni gekündigt.
    Für die ersten 4 Wochen der Beschäftigung bekomme ich vom Arbeitgeber ja laut Gesetz keine Lohnfortzahlung. Diese sind ja nun am 29. Mai rum. Also müsste mir mein Arbeitgeber doch vom 30.05 - 15.06. Lohnfortzahlung leisten oder liege ich da falsch?
    Und noch was: Die Krankenkasse zahlt für die 4 Wochen kein Krankengeld, weil sie sagt, es sei keine Berechnungsgrundlage vorhanden, weil ich dort keinen Tag gearbeitet habe. Stimmt das so?
    Viele Grüße und danke im Voraus für die Antworten!

  • #2
    AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

    Diese sind ja nun am 29. Mai rum. Also müsste mir mein Arbeitgeber doch vom 30.05 - 15.06. Lohnfortzahlung leisten oder liege ich da falsch?
    Die 4 Wochen sind am 28. rum, ab 29. muss der AG Entgeltfortzahlung leisten.

    Die Krankenkasse zahlt für die 4 Wochen kein Krankengeld, weil sie sagt, es sei keine Berechnungsgrundlage vorhanden, weil ich dort keinen Tag gearbeitet habe. Stimmt das so?
    Ich glaube und hoffe nicht. Allerdings gibt es im SGB V auch einige Regelungslücken, die kaum einer kennt. Hoffentlich ist das nicht so eine.
    Ist die Ablehnung der KK schriftlich mit irgendwelchen Paragraphen untermauert?

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    • #3
      AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

      Erstmal danke für die Antwort!
      Ich habe mit einer Dame von der Krankenkasse gesprochen, die mir sagte, Arbeitsrecht und Sozialrecht seine zwei verschiedene Dinge und deshalb täte es nichts zur Sache, dass ein gültiger Arbeitsvertrag besteht, weil tatsächlich kein Arbeitsantritt statt gefunden hätte.

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      • #4
        AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

        Eintritt der Arbeitsunfähigkeit vor Aufnahme des vertraglich vereinbarten Arbeitsverhältnisses

        Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse haben nach § 44 Abs. 1 Satz 1 SGB V Anspruch auf Krankengeld, wenn die Krankheit sie arbeitsunfähig macht oder sie auf Kosten der Krankenkasse stationär in einem Krankenhaus, einer Vorsorge- oder Rehaeinrichtung behandelt werden.
        Der Anspruch auf Krankengeld entsteht bei Krankenhausbehandlung von ihrem Beginn an, im Übrigen von dem Tag an, der auf den Tag der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit folgt (vgl. § 46 SGB V).
        Das Bundessozialgericht hatte mit den Urteilen vom 14.12.2006, Az. B 1 KR 9/06 R und 26.06.2007, Az. B 1 KR 37/06 R, 2/07 R, 8/07 R, ganz deutlich festgestellt, dass das bei Entstehen des Krankengeldanspruchs bestehende Versicherungsverhältnis ausschlaggebend für den Anspruch auf Krankengeld ist.
        Die Mitgliedschaft versicherungspflichtig Beschäftigter beginnt mit dem Tag des Eintritts in das Beschäftigungsverhältnis (vgl. § 186 Abs. 1 SGB V). Hat ein Arbeitnehmer bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, beginnt die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auch dann, wenn das Beschäftigungsverhältnis wegen einer Erkrankung nicht zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt aufgenommen werden kann. D.h. die Mitgliedschaft beginnt demnach ab dem Tag, wo der Arbeitgeber seiner Entgeltfortzahlungspflich t nachkommt. Eine tatsächliche Arbeitsaufnahme ist nicht erforderlich.


        Krankengeldanspruch bei Eintritt Arbeitsunfähigkeit vor Beginn des Arbeitsverhältnisses | Krankengeld

        "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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        • #5
          AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

          Den Satz:

          D.h. die Mitgliedschaft beginnt demnach ab dem Tag, wo der Arbeitgeber seiner Entgeltfortzahlungspflich t nachkommt. Eine tatsächliche Arbeitsaufnahme ist nicht erforderlich.
          finde ich aber zumindest missverständlich, da der AG ja gerade seiner Entgeltfortzahlungspflich t nicht nachkommt, bzw. gar keine Pflicht besteht, da der AN ja in den ersten 4 Wochen krank ist.

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          • #6
            AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

            Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich vorher schon krank geschrieben war, aber dachte bis zum Arbeitsantritt wieder gesund zu werden. Die KK sagt, ich hätte den Arbeitsvertrag gar nicht unterschreiben dürfen aufgrund der Krankheit.

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            • #7
              AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

              Zitat von Ratsuchende Beitrag anzeigen
              Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich vorher schon krank geschrieben war,.
              das solltest du dazusagen, weil das die sachlage ganz entschieden verändert

              "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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              • #8
                AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                Den Satz:



                finde ich aber zumindest missverständlich, da der AG ja gerade seiner Entgeltfortzahlungspflich t nicht nachkommt, bzw. gar keine Pflicht besteht, da der AN ja in den ersten 4 Wochen krank ist.
                stimmt

                "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                • #9
                  AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                  hast Du Dir mal das Fallbeispiel C angesehen? Das sieht nicht gut aus für den TE.

                  Sehr "sinnvoll" das Beispiel B:

                  Der versicherte erkrankt am 25.2. Beginn des Beschäftigungsverhälnisse s am 1.3.


                  "Wie Fallbeispiel A. Allerdings wurde eine Beschäftigung vorab nicht ausgeübt und die Arbeitsaufnahme war zum 01.03.2010 vertraglich vereinbart worden.
                  Entgeltfortzahlung wird durch den Arbeitgeber freiwillig vom 01.03.2010 bis 12.04.2010 geleistet."



                  "
                  Fallbeispiel C
                  Wie Fallbeispiel B. Wegen der Wartezeit nach § 3 Abs. 3 EFZG leistet der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung erst ab 29.03.2010.
                  Lösung:
                  Die Mitgliedschaft beginnt erst am 29.03.2010. Ein Anspruch auf Krankengeld besteht nach Ablauf der Entgeltfortzahlung ab dem 10.05.2010."

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                  • #10
                    AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                    Aber wie ist das denn jetzt, wenn ich vorher schon krank war? Hat das einen Einfluss auf das Krankengeld?

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                    • #11
                      AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                      Zitat von Ratsuchende Beitrag anzeigen
                      Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich vorher schon krank geschrieben war, aber dachte bis zum Arbeitsantritt wieder gesund zu werden. Die KK sagt, ich hätte den Arbeitsvertrag gar nicht unterschreiben dürfen aufgrund der Krankheit.
                      D.h. du warst krank geschrieben und hast dann eine Vertrag unterschrieben, obwohl du wusstest dass du ihn wg. der schon vorhandenen Krankmeldung nicht antreten kannst?

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                      • #12
                        AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                        Zitat von matthias Beitrag anzeigen
                        D.h. du warst krank geschrieben und hast dann eine Vertrag unterschrieben, obwohl du wusstest dass du ihn wg. der schon vorhandenen Krankmeldung nicht antreten kannst?
                        Nein so war es eben nicht! Ich war guter Hoffnung, dass ich bis dahin wieder gesund werden würde und wollte auch anfange, aber es ging halt nicht.

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                        • #13
                          AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                          Kannst du das belegen?

                          Ich vermute die Krankenkasse vermutet, das was ich vermutet habe.

                          MfG
                          Matthias

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                          • #14
                            AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                            Wie soll ich das denn belegen können?

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Lohnfortzahlung/Krankengeld

                              Z.b. über ein Gutachten deines Arztes.

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