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Unverhältnismäßige Kündigung

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  • Unverhältnismäßige Kündigung

    Hallo Zusammen,

    ich schriebe gerade eine Masterarbeit zum Thema betriebliche Mitbestimmung.

    Mich würde gerne mal eure Meinung interessieren zu den beiden Fällen
    Fall 1: Ein(e) Mitarbeiter(in) hat Leergutbons für 1,30 € in ihrer Arbeitsstelle mitgenommen und wird dafür anschließend entlassen. Was haltet Ihr davon? Findet Ihr das richtig, dass die Mitarbeiter(in) gekündigt wird?

    Fall 2:
    Ein(e) Mitarbeiter(in) nimmt bei einem Automobilhersteller ein Auto für 12.000 € mit und wird dafür gekündigt. Was haltet Ihr davon? Findet Ihr das richtig, dass die Mitarbeiter(in) gekündigt wird?


    Wenn man nun dem Einzelhändler unterstellt, er würde etwa 700.000€ Umsatz im Jahr machen wären dann hätten die Leergutbons etwa einen Anteil von 0,00019% am Jahresumsatz. Was ja nicht viel ist!
    Nun zum Autobauer. Dem unterstellen wir einen Umsatz von 7 Mrd. Umsatz im Jahr nun das Auto von 12.000 hätte hier einen Anteil von 0,00017% vom Jahresumsatz. Ist ja auch nicht viel.

    Wie sieht es nun aus, ist es immer noch richtig das der Mitarbeiter gekündigt wird der das Auto mitgenommen hat?

    Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Meinung und bin sehr gespannt was Ihr darüber denkt.

  • #2
    AW: Unverhältnismäßige Kündigung

    Wenn ich annehme das beide Mitarbeiter jew. keine Erlaubnis zur Mitnahme der Gegenstände hatten, dann ist das für mich Diebstahl und rechtfertigt eine Kündigung allemal.

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    • #3
      AW: Unverhältnismäßige Kündigung

      die betrachtungsweise hinkt

      der vertrauensverlust an sich ist das maß der dinge,
      der es dem AG unmöglich machen muß, die beschäftigung weiter aufrechtzuerhalten

      und den kann man nicht in relation zum umsatz des geschädigten sehen

      "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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      • #4
        AW: Unverhältnismäßige Kündigung

        Zitat von rockshox84 Beitrag anzeigen
        Hallo Zusammen,

        ich schriebe gerade eine Masterarbeit zum Thema betriebliche Mitbestimmung.

        Mich würde gerne mal eure Meinung interessieren zu den beiden Fällen
        Fall 1: Ein(e) Mitarbeiter(in) hat Leergutbons für 1,30 € in ihrer Arbeitsstelle mitgenommen und wird dafür anschließend entlassen. Was haltet Ihr davon? Findet Ihr das richtig, dass die Mitarbeiter(in) gekündigt wird?

        Fall 2:
        Ein(e) Mitarbeiter(in) nimmt bei einem Automobilhersteller ein Auto für 12.000 € mit und wird dafür gekündigt. Was haltet Ihr davon? Findet Ihr das richtig, dass die Mitarbeiter(in) gekündigt wird?


        Wenn man nun dem Einzelhändler unterstellt, er würde etwa 700.000€ Umsatz im Jahr machen wären dann hätten die Leergutbons etwa einen Anteil von 0,00019% am Jahresumsatz. Was ja nicht viel ist!
        Nun zum Autobauer. Dem unterstellen wir einen Umsatz von 7 Mrd. Umsatz im Jahr nun das Auto von 12.000 hätte hier einen Anteil von 0,00017% vom Jahresumsatz. Ist ja auch nicht viel.

        Wie sieht es nun aus, ist es immer noch richtig das der Mitarbeiter gekündigt wird der das Auto mitgenommen hat?

        Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Meinung und bin sehr gespannt was Ihr darüber denkt.
        Hallo, rockshox84
        für mich liegt beides mal ein Diebstahl vor und berechtigt somit zur fristlosen(verhaltensbedi ngten) Kündigung.(wie schon angedeutet Vertrauensbruch)
        Gruß FS
        In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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        • #5
          AW: Unverhältnismäßige Kündigung

          Der Vergleich hinkt noch an andere Stelle, bzw. was heißt Leergutbons mitgenommen? Was soll das bringen? Dafür bekommt man woanders ja kein Geld. Und wenn wäre nicht mal der AG geschädigt.
          Im Fall Emily wurde ja kein Bon des AGs einglöst sondern der Bon eines Kunden, wenn ist der Kunde der geschädigte. Der AG hat nur Geld rausgegeben was ihm garnicht gehört.

          Aber wie schon gesagt darum ging es ja gar nicht.

          Ansonsten kannst du nicht von uns verlangen, dass wir für dich dein Arbeit schreiben.

          Bewetungen dieser Geschichte kannst du MB weise im Netz nachlesen und mittlerweile sicher auch in div. juristischen Kommentaren.

          Ein Frage in einem Internetforum zu stellen, nimmt einem nicht die Recherche für die eigene Arbeit ab.

          MfG
          Matthias

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          • #6
            AW: Unverhältnismäßige Kündigung

            Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
            die betrachtungsweise hinkt

            der vertrauensverlust an sich ist das maß der dinge,
            der es dem AG unmöglich machen muß, die beschäftigung weiter aufrechtzuerhalten

            und den kann man nicht in relation zum umsatz des geschädigten sehen
            Aber das Vertrauen wird doch indirekt abhängig gemacht an dem Wert des mitgenommenen Gegenstandes. Wenn er das Altpapier mitnehmen würde oder den Müll würde bestimmt niemand auf einen möglichen Vertrauensverlust kommen!? Und warum? Weil das Zeug keinen Wert hat also muss folglich ja was mit dem Wert zu tun haben.

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            • #7
              AW: Unverhältnismäßige Kündigung

              Zitat von matthias Beitrag anzeigen
              Der Vergleich hinkt noch an andere Stelle, bzw. was heißt Leergutbons mitgenommen? Was soll das bringen? Dafür bekommt man woanders ja kein Geld. Und wenn wäre nicht mal der AG geschädigt.
              Im Fall Emily wurde ja kein Bon des AGs einglöst sondern der Bon eines Kunden, wenn ist der Kunde der geschädigte. Der AG hat nur Geld rausgegeben was ihm garnicht gehört.

              Aber wie schon gesagt darum ging es ja gar nicht.

              Ansonsten kannst du nicht von uns verlangen, dass wir für dich dein Arbeit schreiben.

              Bewetungen dieser Geschichte kannst du MB weise im Netz nachlesen und mittlerweile sicher auch in div. juristischen Kommentaren.

              Ein Frage in einem Internetforum zu stellen, nimmt einem nicht die Recherche für die eigene Arbeit ab.

              MfG
              Matthias

              Ich verlange auch von niemandem hier das er einen Komentar dazu abgibt oder die Recherche für meine Abschlussarbeit abnimmt. Solltest du selber auch schon sowas mal geschrieben haben solltest du eigentlich wissen, dass es sinnvoll ist sich über das eigene Thema mit anderen auszutauschen um es auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Oder wofür glaubst du warum sich unterschiedliche Organisationen Expertenmeinunge einholen? Bestimmt nicht weil sie zu faul sind die Arbeit selber zu machen

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              • #8
                AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                Zitat von rockshox84 Beitrag anzeigen
                Wenn er das Altpapier mitnehmen würde oder den Müll würde bestimmt niemand auf einen möglichen Vertrauensverlust kommen!?

                Doch, in vielen Firmen darf man nichts auch dem Müll mitnehmen, z.b. Fehlteile oder Austauschteile aus der Reparatur kann man wenn man handwerklich begabt ist durchaus wieder flott bekommen oder auch 2. oder 3. Wal Ware kann man bei hochwertigen Sachen (Porzellan z.b.) durchaus immer noch gut verkaufen. Der AG will aber nicht dass so Zeug auf dem Markt auftaucht.

                Wenn man wirklich unverwertbaren Müll mit nimmt weil man Messie ist hast du vielleicht Recht.

                Das Problem ist aber, dass es wenn etwas irgendeinen Wert hat und seien es nur 1 €, dann ist der Vertrauensverlust genauso groß wie bei 10000 €, das war zumindest die Meinung des BAG bis vor dem Fall Emmely.

                Vielleicht liest du dir einfach die Urteilsbegründung mal durch, dann hast du was gelernt und dann kannst du auch besser hier diskutieren.

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                • #9
                  AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                  wer fremde bewegliche sachen in zueignungsabsicht wegnimmt, ist ein dieb

                  welchen wert diese sachen haben, hat in bezug auf den verlust des vertrauens eher keine bedeutung
                  in bezug auf die strafbarkeit schon (z.b. diebstahl geringwertiger sachen)

                  vertrauen heißt ja, ich kann mich darauf verlassen, daß mein AN mich nicht bestiehlt
                  macht er dies doch, ist das vertrauen erstmal nachhaltig erschüttert

                  "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                  • #10
                    AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                    Mir erschließt sich gerade noch nicht, was unsere Meinungen zu den beiden Fallkonstellationen auf betriebliche Mitbestimmung rückschließen lässt?!
                    Grüße

                    Guido

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                      Zitat von Guido Beitrag anzeigen
                      Mir erschließt sich gerade noch nicht, was unsere Meinungen
                      hast du auch schon eine meinung dazu geäußert ?

                      wo wo wo ?

                      "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                      • #12
                        AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                        Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
                        hast du auch schon eine meinung dazu geäußert ?

                        wo wo wo ?

                        Na ja, noch nicht schriftlich, aber gedanklich gibt es schon Dutzende Meinungen von mir ...
                        Grüße

                        Guido

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                        • #13
                          AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                          Zitat von Guido Beitrag anzeigen
                          Na ja, noch nicht schriftlich, aber gedanklich gibt es schon Dutzende Meinungen von mir ...
                          ach ja, ich sehe es jetzt
                          das kleingedruckte unter beiträge : 1120
                          gedankliche beiträge : 245778

                          sorry, hab ich überlesen

                          "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                            Vielleicht solltest du dazu deine Meinung erst mal umfassend darstellen, damit man weiß was man überhaupt diskutieren kann.

                            Einfach mal 2 pauschale Fragen in die Runde zu werden (quasi dem Rudel zum Fraß vor), das ist keine wissenschaftliche Diskussion, das ist Provokation.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Unverhältnismäßige Kündigung

                              Zitat von kriegsrat II Beitrag anzeigen
                              gedankliche beiträge : 245778
                              Und die alle im laufenden Monat ...
                              Grüße

                              Guido

                              Kommentar

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