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Arbeit auf Anfrage?!?

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  • Arbeit auf Anfrage?!?

    Hallo

    Ich beende im Juni/Juli 2011 meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in einem großen Energieversorger-Unternehmen.
    Eingestellt wurde ich mit einer Behinderung (50 %).
    Heute hat mir die Personalabteilung mitgeteilt, dass ich nicht für ein Jahr übernommen werde, was sonst in diesem Unternehmen üblich ist.
    Sie haben mir dagegen angeboten das ich auf Stundenbasis arbeiten kann (Arbeiten auf Anfrage, also je nach Arbeitsaufwand).
    Allerdings wurde mir klar und deutlich gesagt das ich mich bis Montag entscheiden muss ob ich das Angebot annehmen möchte oder nicht. Darauf hin habe ich mal nachgefragt zu welchen Bedingungen der Vertrag dann wäre. Hierzu bekam ich die Antwort, das ich mich erst entscheiden müsse und dann die Konditionen bekannt gegeben würden.
    Kurze Zeit nach dem Gespräch habe ich dann einige für mich unklare Fragen gestellt, worauf mir entgegnet wurde, das ich doch bitte an meine Alternativen denken solle. Damit war das Gespräch beendet.

    Meine Frage ist nun, ist so etwas überhaupt zulässig und komme ich aus einer "Zusage" überhaupt raus wenn mir die Konditionen gar nicht zusagen?
    Bzw. Ist das Rechtlich erlaubt wegen der Behinderung?

    Wäre über schnelle Antworten sehr dankbar.

    Liebe Grüße

    S.

  • #2
    AW: Arbeit auf Anfrage?!?

    Zitat von Teddysabrina Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich beende im Juni/Juli 2011 meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in einem großen Energieversorger-Unternehmen.
    Eingestellt wurde ich mit einer Behinderung (50 %).
    Heute hat mir die Personalabteilung mitgeteilt, dass ich nicht für ein Jahr übernommen werde, was sonst in diesem Unternehmen üblich ist.
    Sie haben mir dagegen angeboten das ich auf Stundenbasis arbeiten kann (Arbeiten auf Anfrage, also je nach Arbeitsaufwand).
    Allerdings wurde mir klar und deutlich gesagt das ich mich bis Montag entscheiden muss ob ich das Angebot annehmen möchte oder nicht. Darauf hin habe ich mal nachgefragt zu welchen Bedingungen der Vertrag dann wäre. Hierzu bekam ich die Antwort, das ich mich erst entscheiden müsse und dann die Konditionen bekannt gegeben würden.
    Kurze Zeit nach dem Gespräch habe ich dann einige für mich unklare Fragen gestellt, worauf mir entgegnet wurde, das ich doch bitte an meine Alternativen denken solle. Damit war das Gespräch beendet.

    Meine Frage ist nun, ist so etwas überhaupt zulässig und komme ich aus einer "Zusage" überhaupt raus wenn mir die Konditionen gar nicht zusagen?
    Bzw. Ist das Rechtlich erlaubt wegen der Behinderung?

    Wäre über schnelle Antworten sehr dankbar.

    Liebe Grüße

    S.
    Hallo, Teddysabrina
    Bevor du die Konditionen nicht gelesen hast, wird nichts unterschrieben,du mußt dir ja eine eigene Meinung bilden können, zu welchen Bedingungen du da arbeiten sollst? Des weiteren nehme ich mal an das es einen Betriebsrat in dem Betrieb gibt, an den würde ich mich auch mal wenden.Weiß der AG von deiner Behinderung?
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

    Kommentar


    • #3
      AW: Arbeit auf Anfrage?!?

      Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
      Hallo, Teddysabrina
      Bevor du die Konditionen nicht gelesen hast, wird nichts unterschrieben,du mußt dir ja eine eigene Meinung bilden können, zu welchen Bedingungen du da arbeiten sollst? Des weiteren nehme ich mal an das es einen Betriebsrat in dem Betrieb gibt, an den würde ich mich auch mal wenden.Weiß der AG von deiner Behinderung?
      Gruß FS

      Hallo Fußballsend,

      ich wurde mit der Behinderung eingestellt. Es wurde extra für mich ein Ausbildungsplatz mit Behinderung geschaffen.
      Laut dem Personalchef gab es ein Gespräch mit dem Betriebsrat.
      Soweit ich es mitbekommen habe sind da die Lager geteilt. Der Schwerbehinderten-Vertreter, die Ausbilderin und der Personalchef auf der einen Seite gegen mich und der Rest des Betriebsrats für mich.

      Ich habe mir überlegt fürs erste zu sagen das ich daran interressiert bin, aber erst wissen möche wie das aussieht.
      Abgesehen davon ist nie mit einem festen Betrag zu rechnen, da an Tagen an denen ich z.B krank bin nicht bezahlt werde.
      Mir kommt das alles ein wenig suspekt vor.

      Kommentar


      • #4
        AW: Arbeit auf Anfrage?!?

        Zitat von Teddysabrina Beitrag anzeigen
        Hallo Fußballsend,

        ich wurde mit der Behinderung eingestellt. Es wurde extra für mich ein Ausbildungsplatz mit Behinderung geschaffen.
        Laut dem Personalchef gab es ein Gespräch mit dem Betriebsrat.
        Soweit ich es mitbekommen habe sind da die Lager geteilt. Der Schwerbehinderten-Vertreter, die Ausbilderin und der Personalchef auf der einen Seite gegen mich und der Rest des Betriebsrats für mich.

        Ich habe mir überlegt fürs erste zu sagen das ich daran interressiert bin, aber erst wissen möche wie das aussieht.
        Abgesehen davon ist nie mit einem festen Betrag zu rechnen, da an Tagen an denen ich z.B krank bin nicht bezahlt werde.
        Mir kommt das alles ein wenig suspekt vor.
        also ich denke du solltest einen Anwalt in Betracht ziehen.Es kann darf (kann) nicht sein, dass du wenn du krank bist keine Lohnfortzahlung im Krankheitfall bekommst.
        (EntgFG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis)
        Auch den BR verstehe ich bei der Sachlage nicht, er ist schließlich da um sich für die Arbeitnehmer einzusetzen.
        Gruß FS
        In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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        • #5
          AW: Arbeit auf Anfrage?!?

          Also hat noch niemand hier eine ähnliche Situation gehabt?
          Ich weiß im Moment nicht weiter

          Kommentar


          • #6
            AW: Arbeit auf Anfrage?!?

            Zitat von Teddysabrina Beitrag anzeigen
            Also hat noch niemand hier eine ähnliche Situation gehabt?
            Ich weiß im Moment nicht weiter
            Energieversorger sind meist bei der IGBCE organisiert. An Deiner Stelle würde ich mich mal erkundigen ob es einen TV gibt der eine Übernahmegarantie für Lehrlinge beinhaltet.
            Moin, Moin,
            BIG

            "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
            Franz Kafka

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            • #7
              AW: Arbeit auf Anfrage?!?

              was sind denn die alternativen ?

              stimmst du diesem vorschlag nicht zu, bist du erstmal arbeitslos

              stimmst du diesem vorschlag zu
              kann man hinterher immer noch schauen, was nun rechtswirksam vereinbart wurde bzw. was trotz deiner unterzeichnung des vertrags unwirksam wäre

              bzw. du könntest, wenn dann ein vertrag zur unterzeichnung vorliegt,
              immer noch sagen, nee, so will ich nicht.....
              § 154 BGB Offener Einigungsmangel; fehlende Beurkundung

              zu arbeit auf abruf wäre folgendes einschlägig
              TzBfG - Einzelnorm

              unzulässig wäre auf jeden fall mal ein ausschluß von entgeltfortzahlung im krankheitsfall,
              egal ob du sowas unterschreibst oder nicht

              nebenbei : gilt ein tarifvertrag, der aussagen dazu macht, wie mit lehrlingen nach abschluß der ausbildung zu verfahren ist ?

              falls alle anderen lehrlinge übernommen werden bzw. immer für ein jahr übernommen wurden
              bloß du nicht

              könnte man vielleicht doch davon ausgehen, daß es an deiner behinderung liegen könnte
              was evtl. möglichkeiten nach dem AGG (AGG - Einzelnorm) eröffnet

              aber dazu wirst du einen anwalt brauchen

              "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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              • #8
                AW: Arbeit auf Anfrage?!?

                Hallo

                Zitat von Teddysabrina Beitrag anzeigen
                Soweit ich es mitbekommen habe sind da die Lager geteilt. Der Schwerbehinderten-Vertreter, die Ausbilderin ... gegen mich ...
                Das gibt einem schon zu denken, wenn die zwei Schlüsselpositionen gegen die Übernahme sind...

                Woran glauben Sie liegt das?

                Gruß,
                LeoLo
                Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                • #9
                  AW: Arbeit auf Anfrage?!?

                  Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen

                  Woran glauben Sie liegt das?

                  Gruß,
                  LeoLo
                  na was wohl, die sind doch offensichtlich "gekauft"
                  und fest in AG-hand

                  ist doch klar

                  also was für eine frage.......

                  "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                  • #10
                    AW: Arbeit auf Anfrage?!?

                    Und für den Rest des BR war kein Geld mehr da? Sind die nicht eigentlich billiger?

                    Gruß,
                    LeoLo
                    Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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                    • #11
                      AW: Arbeit auf Anfrage?!?

                      Zitat von LeoLo Beitrag anzeigen
                      Und für den Rest des BR war kein Geld mehr da? Sind die nicht eigentlich billiger?

                      Gruß,
                      LeoLo
                      ein BR ist nie billig, öfters aber umsonst

                      "Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das dann auch noch täglich 8 Stunden machen muß, dann kotzt man halt irgendwann" STROMBERG

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                      • #12
                        AW: Arbeit auf Anfrage?!?

                        Auch wieder wahr...

                        Gruß,
                        LeoLo
                        Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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